Wundermittel Ketchup? So hilft das Produkt sonnengeschädigten Haaren

Ketchup gibt ausgebleichtem, geschädigtem Haare Glanz und Farbe
zurück.
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Ketchup gibt ausgebleichtem, geschädigtem Haare Glanz und Farbe zurück.

© DenisMArt/Shutterstock.com / Kiselev Andrey Valerevich/Shutterstock.com

Vor allem blonde Menschen haben im Sommer mit Verfärbungen und Schäden ihrer Haare zu kämpfen. Das Alltagsprodukt Ketchup schafft Abhilfe. Darauf schwört auch eine Promi-Dame.

Durch die Sonne werden Haare im Sommer üblicherweise einen Tick heller. Allerdings haben die Lichtstrahlen auch negative Auswirkungen: Sie machen das Haar spröde und lassen Farbe verblassen. Bei blonden Haaren kann auch ein leichter Grünstich entstehen. Statt zu teuren Kuren oder anderen Pflegeprodukten zu greifen, gibt es ein günstiges Produkt, das die meisten wahrscheinlich im Kühlschrank stehen haben: Ketchup heißt die Lösung.

Emma Heming Willis (43), die Ehefrau von Schauspieler Bruce Willis (66) und Gründerin der Kosmetiklinie CocoBaba, schwört auf das Lebensmittel. In der US-Show "3rd Hour of Today" erklärte sie: "Trage Ketchup dick auf, bloß keine Angst. Binde einen Haarknoten auf dem Oberkopf und drauf damit." Vor allem bei von Chlor geschädigtem Haar verwende sie die Ketchup-Kur, sagte Willis weiter. Unter einer Duschhaube lässt sie die Maske rund 30 Minuten einwirken. Anschließend mit Shampoo und Conditioner auswaschen.

  1. Haare und Ernährung

    Kräftiges, gesundes Haar wächst nur auf einer gesunden Kopfhaut. Diese benötigt vor allem Vitamine und Mineralstoffe. Die Haarwurzeln lassen sich mit einer ausgewogenen Kost (viel Vitamin C, Biotin, Zink, Eisen und Folsäure) kräftigen und vitalisieren. Als wichtigste Vitalstofflieferanten gelten Obst, Fisch, Geflügel, grünes Blattgemüse, Milch-, Soja- und Vollkornprodukte.
  2. Richtige Haarwäsche

    Es ist sinnvoll das Haar vor der Wäsche auszubürsten, besonders wenn Stylingprodukte wie Gel oder Spray verwendet werden. Ein Großteil der Rückstände lässt sich mit der Bürste einfach wegfegen.
    Bei regelmäßiger Haarwäsche ist ein zweiter Waschgang meist überflüssig, es sei denn das Haar wurde mit viel Haarwachs gestylt. Eine normale Menge Shampoo reicht völlig aus. Riesige Schaumberge verbessern die Reinigungsleistung nicht. Sehr wichtig ist es das Haar richtig auszuspülen und zwar mit nicht zu heißem Wasser, denn umso höher die Wassertemperatur desto stressiger für das Haar.
  3. Schonende Haarwäsche

    Nasse Haare sind extrem empfindlich, da sich die tannenzapfenartig angeordneten Hornschüppchen der Haaroberfläche öffnen. Durch das Einbringen von einem Klacks Haarkur vor der Wäsche wird das Haar weniger ausgelaugt.
  4. Feuchtigkeitsdepot

    Gesundes Haar enthält in seinem Inneren rund 10 % Feuchtigkeit, die jedoch bei angegriffenem Haar schnell verloren geht. Ideal zum auftanken der Depots sind Produkte, die Algen und Meeresmineralien enthalten.
  5. Stabiles Haar

    Fruchtwirkstoffe aus Ananas, Banane und Pfirsich sorgen beim Waschen für Glanz und mehr Stabilität der Haarstruktur. Der Grund: Sie regen die Bildung von Keratin an, dem wichtigsten Haarbaustein. Der Fruchtzucker gilt als Energiespender für Zellfunktionen. Zitronensäure stärkt die Haarfaser.
  6. Gegen gespaltene Haare

    Bei Haaren die nach unten hin immer dünner wirken und in denen der Kamm hängen bleibt spricht man von Spliss. Da die Haarenden am ältesten sind, benötigen sie Extrapflege. Haarspitzenpflege oder Intensivkuren mit Pflanzenölen versiegeln den Spliss und verhindern ein weiteres Aufspalten der Haare.
  7. Haarreparatur zum Selbermachen

    Man zerdrückt eine reife Banane und mischt ein paar Tropfen Mandelöl unter. Diese Mischung in die Kopfhaut einmassieren. Nach 15 Minuten gründlich ausspülen.
  8. Schwachstellen kitten

    Bei sprödem Haar besteht die Gefahr es zu überpflegen - es hängt schlaff herab. Mittel mit positiv geladenen Polymeren, Hafer- oder Weizenproteinen spüren gezielt die negativ geladenen Schwachstellen im Haar auf und kitten kleine Löcher im Haarschaft. Durch diesen Magneteffekt bekommen die Haare nur dort Hilfe, wo sie es wirklich brauchen.
  9. Hilfe bei trockenen Haar

    Bei trockenem Haar mischt man 1 Ei, 1 Teelöffel Honig und 2 Teelöffel Olivenöl. Geben Sie diese Mischung auf das nasse Haar und bedecken Sie es mit einer Badehaube oder Frischhaltefolie. Mindestens 30 Minuten einwirken lassen und dann gut auswaschen.
  10. Trockenes Haar intensiv pflegen

    Wohltat für das Haar: Das Fruchtfleisch einer weichen Avocado, 2 EL Sonnenblumenöl und etwas Zitronensaft wird mit einer Gabel zu einem cremigen Brei verrührt. Die Masse ist im feuchten zu Haar verteilen und mit Frischhaltefolie und Handtuch zu bedecken. Nach 15 Minuten gründlich ausspülen. Einfacher und schneller ist es, wenn man Fertigprodukte auf Basis von Avocado- oder Sonnenblumenöl verwendet.
  11. Hilfe bei fettigem Haar

    Das Haar wird mit einem milden Shampoo oder Kindershampoo so oft wie nötig gewaschen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Kopfhaut nicht zu stark massiert wird, da dies die Talgproduktion unnötig anregt. Zwischen den Wäschen kann man das Haar entfetten, indem man eine Bürste mit Mulltuch oder einer Baumwollsocke umwickelt und die Haare damit durchbürstet. Man kann auch die Kopfhaut zwischendurch mit einem mit Gesichtswasser für fettige Haut getränkten Pad abtupfen.
  12. Für dickeres Haar

    Einen Esslöffel Gelatinepulver zum Shampoo geben um das Haar zu stärken. Es erhält dadurch mehr Griff und Volumen.
  13. Stärkeres Haar

    Bei trockenem und feinem Haar empfiehlt es sich Artikel mit Hafer- oder Weizenproteinen auszuprobieren. Getreidepartikel bilden einen Schutzfilm um jedes Haar und verstärken es. Die z.B. in Weizenkeimöl vorkommenden Fettsäuren pflegen das Haar ohne es schwer zu machen.
  14. Nüsse machen stark

    Produkte, die konzentrierte Fettsäuren von Paranüssen, Mandeln oder Kokosnüssen enthalten dringen tief in das Haar ein. Dort können sie selbst schwere Dürrezustände beheben.
  15. Gegen Schuppen

    Öl mit viel Vitamin E in die Kopfhaut einmassieren, so sollte sich die schlimmste Schuppenplage beseitigen lassen. Spezielle Anti-Schuppen-Produkte als Shampoos, Lotionen oder Cremes reinigen schonend die Kopfhaut, die Erneuerung der Hautzellen wird verlangsamt und es werden beruhigende Substanzen aufgetragen. Sollte sich der Zustand binnen 2-6 Wochen nicht bessern, ist es jedoch ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
  16. Spröde Haare richtig pflegen

    Das in der Milch enthaltene Eiweiß ist eng mit dem natürlichen Haarbaustein Keratin verwandt. Eiweiß kann kraftlose, spröde Haare wieder geschmeidig und glänzend machen. Für die Haarpflege ideal sind daher Shampoos, Conditioner und Kuren, die Proteine enthalten.
  17. Basis stärken

    Bei dauerhaft spröden Haaren empfiehlt sich regelmäßig eine stimulierende Kopfhautmassage. Das kurbelt die Durchblutung an und bringt die Talgdrüsen auf Trab, die für ein gesundes Nachwachsen sorgen. Spezielle Kopfhautlotionen unterstützen diesen Prozess.
  18. Natürlicher Glanz

    Für helles Haar gibt man ¼ Tasse Zitronensaft, für dunkles Haar ¼ Tasse Essig (z.B. Apfelessig) zu ½ Tasse Wasser. Die Mischung wird als Spülung verwendet.
  19. Bezaubernder Glanz

    Produkte zum Einbürsten, die einen Pflege-Cocktail z.B. aus Borretsch-, Mandel- und Kamelienöl enthalten geben dem Haar einen festlichen Glanz.
  20. Für starke Reflexe

    Die in Pfirsichen und Aprikosen enthaltenen Kernöle sind besonders fein und pflegen ohne zu fetten. Da sie reich an Vitamin E sind wirken sie wie ein natürlicher Sonnenschutz und schützen vor dem Ausbleichen. Im Fruchtfleisch steckt Fruchtsäure, die das Haar in sich zusammenzieht. Dadurch schmiegen sich die Hornschüppchen an den Schaft und reflektieren kraftvoll das Licht.
  21. Schnelle Wirkung: Conditioner

    Es ist ein Irrtum zu glauben, dass eine längere Einwirkungszeit bei Haarspülungen einen besseren Pflegeeffekt hervorruft. Da die Glanz gebenden und die Kämmbarkeit verbessernden Pflegestoffe nicht in das Haar eindringen, sondern es lediglich umhüllen, reicht eine Einwirkzeit von maximal 1 Minute vollkommen aus.
  22. Extratipp: Haarkur mit Ei

    Zwei Eier in eine Tasse warmes Wasser schlagen. Die Mischung in das nasse Haar massieren und nach 5 bis 10 Minuten mit temperiertem Wasser ausspülen. Achtung: Nicht mit zu heißem Wasser auswaschen, sonst könnten die Eier gerinnen und es wird unmöglich sie wieder aus dem Haar zu bekommen.
  23. Eishampoo

    Ein Ei wird mit regulärem Shampoo gemischt, was das Haar zusätzlich stärkt und glättet. Einfacher und schneller ist die Verwendung von Produkten, die als Wirkstoff Ei enthalten.
  24. Elastisches Haar

    Das Geheimnis asiatischer Frauen mit blauschwarz leuchtendem, fülligem Haar sind die kieselsäurehaltigen Bambussprossen. Diese werden nicht nur verzehrt, sondern kommen z.B. auch als Bambusextrakt in Styling-Produkten zum Einsatz. Sie binden die Feuchtigkeit und geben elastischen Halt. Das Haar glänzt und wird spürbar kräftiger.
  25. Intensivere Farbe

    Shampoos mit Kamillen-, Henna- oder Walnussschalenextrakt lagern Pflanzenfarbstoffe an den Haarschaft an, während Gerbstoffe die Schuppenschicht glätten. Dadurch können die natürlichen Pigmente im Inneren besser durchschimmern und das Haar bekommt einen seidigen Glanz. Kamille ist für blondes, Henna für rötliches und Walnussextrakt für dunkles Haar geeignet. Sie intensivieren den eigenen Haarton.
  26. Bei langem Haar

    Lange Haar müssen besonders gepflegt werden. Hier bietet sich Olivenöl an, das dem Haar Glanz verleiht und Spitzen geschmeidig werden lässt. Öl anwärmen und nach dem Waschen in die noch feuchten Längen und Spitzen kneten. Mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen. Alufolie um das Haar gewickelt verstärkt durch Wärmestau die Pflegewirkung. Anschließend auswaschen bis sich das Haar nicht mehr ölig anfühlt. Intensiver wirkt die Haarmaske, wenn das warme Öl mit Eigelb, etwas flüssigem Honig und Zitronensaft verquirlt wird.
  27. Glanz für lockiges Haar

    Lockiges Haar ist meist matter als glattes Haar, da das Licht ungleichmäßig reflektiert wird. Kuren und Conditioner bringen Sprungkraft und Schimmer in das Haar.
  28. Bürstentest

    Intakte Bürsten und Kämme sind genauso wichtig wie eine gezielte Pflege. Test: Mit der Bürste oder Kamm über den Handrücken streichen. Kratzt es, sollte das Haar nicht länger damit traktieren werden. Borsten sollten weich und abgerundet sein oder Noppen haben. Bei Kämmen sollten die Spitzen der Zinken rund geschliffen sein und scharfkantige Pressnähte sollten garnicht vorkommen. Auch sollten Bürsten und Kämme regelmäßig mit Shampoo gewaschen und heiß abgepült werden um Mikroorganismen zu entfernen.
  29. Haare sanft trocknen

    Strohiges Haar sollte nicht zusätzlich durch heißes Föhnen strapaziert werden. Es empfiehlt sich das Haar nur lauwarm zu trocknen oder einen speziellen Fön mit Infrarotsensor zu benützen.
  30. Mehr Stand für die Haare

    Trotz mühevollem Föhnen fällt die Frisur in sich zusammen. Hier hilft ein Trick den Haaren mehr Standfestigkeit zu geben. Haare anföhnen und dann etwas Schaumfestiger in den Ansatz kämmen. Deckpartie wegclipsen und mit der untersten Haarschicht beginnen. Mit zwei Rundbürsten arbeiten, davon eine immer im Haar auskühlen lassen, während man mit der anderen weiter stylt.
  31. Volumen

    Mehr Volumen in das Haar bekommt man, indem man es mit den Händen trockenföhnt und am Schluß die Spitzen mit der Bürste nach innen föhnt.
  32. Stylen ohne Haarewaschen

    Mit speziellen Stylinglotionen oder einem sogenannten Refreshener lassen sich müde Locken oder schlaffe Strähnen wieder schnell in Topform bringen. Das trockene Haar Strähne für Strähne einsprühen und föhnen und auf der Bürste etwas auskühlen lassen.
  33. Statisch aufgeladene Haare

    Bei trockener Luft, synthetischen Teppichböden oder durch Reibung, z.B. beim kämmen, können sich Haare elektrostatisch aufladen. Sie stoßen sich gegenseitig ab und fliegen. Mit einem Kamm aus Naturholz oder Horn lässt sich dieser Effekt vermeiden. Fliegen nur einzelne Haare, so lassen sie sich mit ein wenig Haarspray unter Kontrolle bringen. Einfach in die Handfläche sprühen und über das Haar fahren.

Deshalb hilft Ketchup geschädigtem Haar

Sich die rote Pampe auf den Kopf reiben - hilft das wirklich? Zumindest die Inhaltsstoffe des Ketchups sprechen klar dafür. Haar, das nach dem Urlaub von Chlor- oder Salzwasser sowie viel Sonne geschädigt ist, erhält durch das Lebensmittel eine Frische-Kur. Die rote Farbe bekämpft die blassen, grünlichen Farbpigmente. Zudem wird das Haar durch Ketchup gereinigt, da die enthaltene Säure angesammelte Mineralien entfernt. Ein weiterer Pluspunkt für das ungewöhnliche Beauty-Produkt: Der Zuckeranteil schützt die Haarfasern, da dieser an ihnen hängen bleibt und als eine Schutzschicht dient.

Quelle: spot on news AG
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