Bayerischer Wald: Wie ein riesiger Streichelzoo

Mit etwas Glück bekommt man im Bayerischen Wald den Luchs zu
Gesicht
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Mit etwas Glück bekommt man im Bayerischen Wald den Luchs zu Gesicht

© Tourismusverband Ostbayern
22.05.2017 - 16:23 Uhr

Der Bayerische Wald ist so etwas wie ein riesengroßer Streichelzoo. Dort leben neben den üblichen tierischen Bauernhof-Bewohnern auch jede Menge Exoten. Das macht die Region zum reizvollen Urlaubsziel für Familien mit Kindern.

Neben Kühen, Pferden und Katzen in den Ställen und auf den Wiesen vieler Bauernhöfe tummeln sich auch Alpakas, Lamas und Huskies im Bayerischen Wald. Die lassen sich nicht nur gerne streicheln, sondern sind die absoluten Highlights bei Abenteuerausflügen. Dazu sind heimische Wildtiere den Besuchern mindestens so nah wie im Zoo - etwa im Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald bei Ludwigsthal, oder im Bayerwald-Tierpark Lohberg, wo mehr als 400 Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung zu bestaunen sind.

Auf 200 Hektar leben bei Ludwigsthal 45 heimische Tierarten in weitläufigen Gehegen und Volieren, und wer sich auf den sieben Kilometer langen Rundweg begibt, lernt nicht nur eine Menge über die Tiere und ihre Lebensweise, sondern entdeckt mit etwas Glück einen Luchs, der wie Wölfe und Braunbären im Bayerischen Wald sehr selten vorkommt. Eine größere Auswahl hat der - übrigens barrierefreie - Bayerwald-Tierpark Lohberg. Unter den mehr als 400 Tieren im Bayerisch-Böhmischen Grenzgebiet befinden sich Waschbär, Uhu, Fischotter und Biber. Sie lassen sich auf einem 1,5 Kilometer langen Spazierweg entdecken. Besonders beliebt ist dabei die Freiflugvoliere im Park mit Gänsegeiern und vielen anderen gefiederten Artgenossen.

Waldwipfelweg und Naturerlebnispfad

"Das Grüne Dach Europas" nennt man die Landschaft zwischen Donau, Böhmerwald und der Grenze zu Österreich. Dazu passt ein Abenteuerspaziergang auf dem Waldwipfelweg in Sankt Englmar. In bis zu 30 Metern Höhe geht es auf Holzpfaden durch den Wald. Höhepunkt für kleine und große Tierfreunde ist ein anschließender Abstecher zum Naturerlebnispfad mit Schwarznasenschafen, Lamas und Alpakas. Vor allem die Alpakas, wie die Lamas eigentlich in Südamerika beheimatet, sind die Lieblings-Kuscheltiere der Kinder. In Rinchnach bei Regenkönnen, in Heinrichsbrunn in der Gemeinde Mauth/Finsterau oder in Schaufling bei Deggendorf kann man mit den possierlichen Vierbeinern auf Wanderungen oder auf eine Halbtagestour gehen. Und in Achslach werden Lama-Trekkings angeboten.

Nicht zu vergessen die beliebten Bauernhofbewohner wie Kuh, Pferd, Hund und Katze, Ferkel und Hühner. Die familienfreundlichen Betriebe in der größten Waldlandschaft Mitteleuropas bieten vom Stalldiplom bis zum Streichelzoo alles, was Kinderaugen zum Leuchten bringt. Weitere Informationen: www.bayerischer-wald.de.

Quelle: spot on news AG
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