Das sind die entlegensten Orte Deutschlands

Das sind die entlegensten Orte Deutschlands
In Deutschland gibt es nur wenig gebäudefreie Fläche. Wir zeigen Ihnen die fünf entlegensten Orte Deutschlands, die das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung gemeinsam ermittelt haben.
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Das sind die entlegensten Orte Deutschlands

In Deutschland gibt es nur wenig gebäudefreie Fläche. Wir zeigen Ihnen die fünf entlegensten Orte Deutschlands, die das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung gemeinsam ermittelt haben.

© imago images / Christian Spicker

Deutschland ist kein Land für Misanthropen. Im gesamten Gebiet des Landes gibt es keine Stelle, die mehr als 6.320 Meter vom nächsten Haus entfernt ist. Wir zeigen Ihnen die entlegensten Orte Deutschlands.

Welcher Platz ist einem anderen Haus am fernsten?

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung haben untersucht, wie viele freien Flächen es in Deutschland gibt und wie weit die größte gebäudefreie Zone ist. 

In unserer Bildershow zeigen wir Ihnen die fünf entlegensten Orte Deutschlands.

Alle fünf entlegenen Orte sind nicht etwas Naturschutzgebiete, sondern aktuelle oder ehemalige Truppenübungsplätze. Die 6.320 Meter wurden auf dem Truppenübungsplatz in Bergen, Niedersachsen, gemessen. Im Umkehrschluss ist hat die größte Freifläche einen Durchschnitt von 12,6 Kilometern.

Wo befindet sich das nächste Haus?

Auch wenn Sie bereits davon ausgingen, fern von jeglicher Zivilisation im Wald oder auf der Wiese zu stehen, zu 99 Prozent befindet sich in Deutschland das nächste Haus nur anderthalb Kilometer entfernt.

Welche Gebäude werden berücksichtigt?

Bei ihren Berechnungen berücksichtigten die Wissenschaftler der beiden Institute alle Gebäude mit einem Grundriss von mehr als zehn Quadratmetern.

Was sagt das Ergebnis aus?

Martin Behnisch vom Institut für ökologische Raumentwicklung sieht in diesem Ergebnis dringenden Handlungsbedarf für den Flächenschutz und die Entsiegelung von Böden in Deutschland.

Laut Diego Rybski vom Institut für Klimafolgenforschung wird weltweit fast drei Viertel der bewohnbaren Fläche vom Menschen genutzt. Er rät dazu, die Siedlungsentwicklung weiterhin zu beobachten und auf Nachhaltigkeit zu achten.

Gebiete ohne Gebäude sind kaum noch zu finden, die Natur und die in ihr lebenden Tiere sind sehr eingegrenzt. Immerhin ein Teil eines ehemaligen Truppenübungsplatzes ist zum Naturschutzgebiet ernannt worden.

Quelle: freenet.de
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