Diese Bunker gibt es noch in Deutschland

In ganz Deutschland stehen die Überreste vergangener Kriege: Dicke Wände aus Beton und Stahl sollten die Menschen vor Bombenangriffen und Atomexplosionen schützen. In unserer Bildershow zeigen wir Ihnen Deutschlands beeindruckendste Bunkeranlagen.
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In ganz Deutschland stehen die Überreste vergangener Kriege: Dicke Wände aus Beton und Stahl sollten die Menschen vor Bombenangriffen und Atomexplosionen schützen. In unserer Bildershow zeigen wir Ihnen Deutschlands beeindruckendste Bunkeranlagen.

© imago images / blickwinkel

Sie sind Zeitzeugen der Geschichte – aber auch einfach faszinierende Bauten: Bunker können sehr interessante Ausflugsziele sein. Sind Sie bereit für eine Erkundungsreise zwischen Hamburg und Berchtesgaden?

Dicke Wände mit Geschichte

Sie sind das, was vom Krieg übrig blieb. Ob vom Zweiten Weltkrieg, dem anschließenden Kalten Krieg oder sogar der Kaiserzeit Kaiserzeit: In ganz Deutschland verteilt gibt es noch einige Bunkeranlagen.

Bunker geben uns einen Einblick in längst vergangene Tage und sind mit ihren dicken Wänden und einer oft wechselhaften Geschichte auch heute noch spannende Orte. Wir sagen, welche sich für eine Live-Begegnung lohnen und wo man sogar das Innere der ehemaligen Schutzräume erkunden kann.

Luftschutzbunker, Atombunker, U-Boot-Bunker – Varianten der meist aus Beton und Stahl sehr dickwandig errichteten Bauwerke gibt es viele. Oft sind sie auch unter der Erde zu finden.

Zu den bekanntesten gehört dabei unter anderem die Bunkeranlage am Obersalzberg, die zwar militärisch nie tauglich war, aber im Falle eines Angriffs an der Oberfläche als unterirdisches Führerhauptquartier von Adolf Hitler gedacht war.

Für die Bundesregierung in Bonn wiederum war während des kalten Krieges ab 1960 der damals streng geheime Regierungsbunker bei Bad Neuenahr-Ahrweiler als Zufluchtsort gedacht. Er ist leicht zu übersehen, da er ursprünglich als Eisenbahntunnel geplant war und unter dem Trotzenberg liegt.

Wegen seiner enormen Größe unübersehbar ist der U-Boot-Bunker Valentin in Bremen. Das Bauwerk hat eine düstere Geschichte: 1943 bis 1945 wurde er von Zwangsarbeitern errichtet.

Ganz besonders einzigartig ist auch die unter Denkmalschutz stehende Bunkerkirche in Düsseldorf-Heerdt. Hier wurde der Luftschutzbunker zu Tarnzwecken wie eine Kirche gestaltet. 

Vielseitige Nutzungskonzepte

Wer sich für Bunker interessiert, kann also eine ganze Bandbreite an Bauten entdecken. Viele der bekannteren sind heute als Museum umgebaut oder es gibt Führungen, um sie zu besichtigen. Manche sind nur noch Ruinen, andere haben sich in Luxuswohnungen verwandelt.

Wieder andere beherbergen heute Kunstsammlungen oder sind zu Diskotheken geworden. Insofern dürfte eine Bunker-Reise durch die Republik eins bestimmt sein – ziemlich abwechslungsreich. 

Nicht nur Bunker sind zu Touristenattraktionen geworden. Auch wenn Schiffe auf Grund gehen, wird Verfall zu einem einzigartigen Highlight. Mehr dazu sehen Sie in unserer Bildershow: Von Hamburg bis Sydney: Beeindruckende Schiffswracks >>

Quelle: freenet.de
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