Rías Baixas: Willkommen in den Fjorden Galiciens

Für Fjorde muss man nicht erst nach Norwegen fahren. Im
spanischen Galicien laden die Rías Baixas auf Entdeckungstour ein -
ganz ohne eisige Kälte und Daunenjacke!
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Für Fjorde muss man nicht erst nach Norwegen fahren. Im spanischen Galicien laden die Rías Baixas auf Entdeckungstour ein - ganz ohne eisige Kälte und Daunenjacke!

© Shutterstock.com/ Fran Villalba

Warm und sonnig statt kalt und nass! Die Rías Baixas sind die mediterrane Antwort auf die norwegischen Fjorde. Besonders im Herbst sind die verwunschenen Meeresbuchten im spanischen Galicien eine echte Alternative zum überrannten Pendant in Skandinavien.

Faszination Fjorde

Jeder kennt sie, die großen Kreuzfahrtschiffe, die durch die verschlungene Fjordlandschaft Norwegens gleiten. Tausende Touristen wollen jedes Jahr die raue Landschaft im kalten Norden entdecken.

Die Faszination der Fjorde lässt sich aber auch im warmen Süden erleben, genauer gesagt im spanischen Galicien. Die dortigen "Rías" sind die mediterrane Antwort auf den Oslofjord.

Wie die Fjorde Norwegens - nur wärmer

Die Rías Baixas reichen vom Kap Finisterre bis hin zur portugiesischen Grenze. Die verwunschenen Meeresbuchten sind ein wahrer Geheimtipp.

Denn anders als beim skandinavischen Pendant wird man hier keine Kreuzfahrtkolosse finden. Vielmehr bieten sich die flachen Buchten für ausgedehnte Kajaktouren an.

Am besten startet man die Fjord-Tour durch Galicien mit einer Stadt: Pontevedra liegt im Herzen der Rías Baixas und ist idealer Ausgangspunkt, um die gleichnamige Ría zu erkunden.

Per Mountainbike oder aber mit dem Kajak geht es durch die zerklüftete Felsenlandschaft der Bucht. Wem das nicht genügt, der kann aber auch segeln, kitesurfen oder tauchen.

Was bieten die Rías Baixas?

Geschichtsfreunde kommen in der Ría de Muros voll und ganz auf ihre Kosten. Von steinzeitlichen Felsmalereien bis hin zur keltischen Siedlung Castro de Baroña kann man überall die Spuren der Vergangenheit sehen.

Wer eher zur Kategorie Strandtyp gehört, wird aber auch nicht enttäuscht: Die Ría hat unzählige Strände zu bieten, die meisten wie Ancoradoiro, San Francisco oder As Furnas mit feinem weißen Sand.

Die größte der galicischen Buchten ist die die Ría de Arousa. 37 Kilometer zieht sie sich an der Küste entlang.

Unter den zahlreichen Inseln der Meeresbucht ist A Toxa mit ihrem berühmten Strandbad wohl die schönste.

Wer vom Wasser nicht genug bekommt: Im Innern der Insel verstecken sich romantische Wasserfälle.

Für Sportler und Schatzsucher

Last but not least: Die Ría de Vigo! Benannt nach der Hafenstadt Vigo, ist die Bucht wegen des einfachen Zugangs mit großem Tiefgang idealer Rückzugsort für Segel- und Wassersport.

Aber auch für Schatzsucher gibt es hier einiges zu entdecken: Denn in der Ría der Schätze liegen Dutzende von goldbeladenen Galeeren, die in der Bucht gesunken sind.

Wer also der mediterranen Version der Fjorde den Vorzug gibt, wird nicht nur wunderschöne Eindrücke einer einzigartigen Meereslandschaft mit nach Hause nehmen, sondern mit viel Glück vielleicht auch die ein oder andere Goldmünze.

Quelle: spot on news AG
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