So viel kosten Camping-Plätze in Europa

Sehr idyllisch: Ein Campingplatz auf der Insel Sylt
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Sehr idyllisch: Ein Campingplatz auf der Insel Sylt

 © Pawel Kazmierczak / shutterstock.com
01.05.2017 - 17:30 Uhr

Egal ob im Zelt, Wohnwagen oder auch im Wohnmobil, Deutsche lieben das Campen. Jeder sechste hierzulande verbringt seinen Urlaub lieber in der Natur als in einem Hotelzimmer. Bei den Preisen gibt es große Unterschiede. Deutschland schneidet im europäischen Vergleich jedoch besonders gut ab.

Das Campingfieber steigt mit den Temperaturen wieder an - besonders bei den Deutschen. Jeder sechste entscheidet sich hierzulande für einen Campingplatz statt für ein Hotel. Dabei sind die Preise für die Campingplätze europaweit sehr verschieden. Am teuersten ist es in der Schweiz, Deutschland dagegen zählt zu den günstigsten Ländern.

Im kommenden Sommer müssen Camper allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen, als noch im vergangenen Jahr. Nach einer Studie des ADAC steigen die Preise europaweit um rund zwei Prozent. Im Schnitt zahlen zwei Erwachsene und ein Kind auf einem Campingplatz der mittleren Kategorie pro Tag 37,50 Euro. Doch die Unterschiede in Europa sind dabei sehr groß. Aufgrund des starken Franken zahlen Urlauber in der Schweiz mit beinahe 48 Euro am Tag am meisten.

In der Nebensaison ist es günstiger

Auch im Lieblingsland der deutschen Camper muss man tief in die Tasche greifen. In Italien kostet eine Übernachtung für eine kleine Familie im Schnitt über 45 Euro. Danach folgen Dänemark und die Niederlande mit rund 40 Euro. Etwas günstiger mit rund 39 Euro sind die Preise in Spanien und Kroatien. Noch weniger zahlen Camper mit 36 Euro in Frankreich und 34 Euro in Österreich. Eine Übernachtung auf einem Campingplatz in Schweden kostet gar nur 30,75 Euro im Schnitt. In Deutschland dagegen sind die Preise mit durchschnittlich 28,50 Euro deutlich günstiger.

In den jeweiligen Ländern selbst gibt es allerdings auch schon deutliche Preisunterschiede - vor allem in Frankreich, Spanien und Italien. Dabei spielen auch regionale Differenzen eine große Rolle. So sind Ferienanlagen am Strand oder auf Inseln bei gleichen Leistungen deutlich teurer, als Campingplätze im Landesinneren. Wer einen schönen und gleichzeitig günstigen Camping-Urlaub verbringen will, sollte in der Nebensaison fahren. Gerade bei den teuersten Anlagen, sind die Preisunterschiede zwischen Haupt- und Nebensaison besonders groß.

Quelle: spot on news AG
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