Mehr Brennstoffzellen-Tankstellen für H2-Lkw?

Die Untersuchung empfiehlt die Errichtung von
Wasserstoff-Tankstellen vor allem an Autobahnen und in industriell
geprägten Regionen. Im Bild ist der Brennstoffzellen-Truck Hyundai
Xcient in der Schweiz zu sehen.
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Die Untersuchung empfiehlt die Errichtung von Wasserstoff-Tankstellen vor allem an Autobahnen und in industriell geprägten Regionen. Im Bild ist der Brennstoffzellen-Truck Hyundai Xcient in der Schweiz zu sehen.

 © Hyundai

140 Tankstellen in Deutschland reichen aus, um der Technologie der Brennstoffzellen-Lkw zum Durchbruch zu verhelfen, so eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts ISI.

Laut Berechnungen des Forschungsinstituts sollte bis zum Jahr 2050 ein 140 Wasserstoff-Tankstellen umfassendes Ladeinfrastruktur-Netz existieren, um den Wasserstoffbedarf der Brennstoffzellen-Lkw abzudecken. Hierfür werden Kosten von etwa neun Milliarden Euro jährlich anvisiert.

Martin Wietschel vom Fraunhofer-Institut ISI meint: „Bereits bis 2030 sollen die Emissionen von Lkw laut EU-Vorgaben um 30 Prozent gegenüber 2019 sinken. Um die dafür hilfreiche Nutzung von Brennstoffzellen-Lkw zu ermöglichen, muss man schon früh viele Tankstellen aufbauen. Die Frage der staatlichen Förderung für Lkw-Wasserstofftankstellen muss zügig geklärt werden.“

Wasserstoff an Tankstellen vor Ort erzeugen

Zur Einhaltung der Pariser Klimaziele ist die Erreichung eines emissionsfreien Verkehrs bis 2050 nötig. Hierbei kann die Dekarbonisierung von Verbrenner-Lkws beitragen, indem diese durch Brennstoffzellen-Lkw ersetzt werden, die mit Wasserstoff angetrieben werden.

Das Fraunhofer-Institut ISI empfiehlt in diesem Zusammenhang die Errichtung von Tankstellen, die selbst über die Möglichkeit verfügen, Wasserstoff in großer Menge direkt vor Ort zu erzeugen. So könnten die für Brennstoffzellen-Trucks benötigten Mengen an Wasserstoff zu günstigen Konditionen vorgehalten und ausgegeben werden.

 

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