Nissan GT-R Nismo von Lego

11/2019, Nissan GT-R Nismo von Lego
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11/2019, Nissan GT-R Nismo von Lego

© Nissan / Lego

Erstmals bietet Lego ein Nissan-Modell zum Zusammenstecken an. Und dann gleich das Highlight des Modellprogramms: den GT-R Nismo des Modelljahres 2020.

Im Jahr 1962 gehörten erstmals Räder zum Lego-Programm. Seitdem sind schon einige Baukästen der Dänen auf den Markt gekommen, mit denen ikonische Autos nachgebaut werden konnten. Doch ein Nissan-Modell war noch nie dabei – wie überhaupt Lego noch nie mit einem japanischen Hersteller kooperierte. Das ändert sich im kommenden Januar: Dann kommt der Nissan GT-R Nismo, Modelljahr 2020, im Rahmen der Speed Champions-Serie, deren Modelle fortan 25 Prozent größer sind als zuvor, auf den Markt.

298 statt 90.000 Einzelteile

Im Zuge dessen stellten Nissan und Lego einen Datenvergleich zwischen ihren Produktion an. Eines der Ergebnisse: Während das Originalauto aus mehr als 90.000 Einzelteilen besteht, sind es beim Spielzeug-Pendant 298. Ersteres wird in acht Stunden montiert (der Motor erfordert mehrere zusätzliche Stunden), der Lego-GT-R ist von einem erfahrenen Bauer in 20 und von einem normal begabten Lego-Konstrukteur in 60 Minuten zu erschaffen. Vom Lebendgewicht des echten Godzilla (1.720 Kilogramm) ist die Reinkarnation mit ihren 193 Gramm ziemlich weit entfernt – genau wie von dessen Topspeed (310 km(h). Den Spaß mit beiden Varianten stufen die Firmen jedoch als „endlos“ sein – was wir für das lebensgroße Coupé definitiv unterschreiben würden.

Immer wieder erstaunlich ist die Originaltreue, die auch den Lego-GT-R auszeichnet. Besonders gut ist das Hinterteil mit den jeweils vier Rückleuchten und Auspuff-Endrohren gelungen. Auch die breiten Kot- und den großen Heckflügel hat Lego gut adaptiert. Die Front ist vielleicht ein wenig zu eckig geraten, aber so ist es nun mal bei einem Auto aus Lego-Steinen. Einen großen Vorteil hat der Mini-GT-R aber gegenüber dem lebensgroßen Vorbild: Wer will, kann aus ihm ein Cabrio machen. Das hat dann zwar keine Frontscheibe, aber das macht nichts: Die kleine Rennfahrer-Figur trägt schließlich einen Helm.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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