Ein neues Image für das Zuhause

Pixabay @ Free-Photos (CCO public domain)
Mit einer durchdachen Planung lassen sich renovierungsbedürftige Räume in wahre Schmuckstücken umwandeln.
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Mit einer durchdachen Planung lassen sich renovierungsbedürftige Räume in wahre Schmuckstücken umwandeln.

20.11.2017 - 10:00 Uhr von MR

Von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll, die eigenen vier Wände neu zu gestalten. Zum einen, damit einem das eigene Zuhause nicht langweilig wird, zum anderen, um mit neuen Tapeten und Co. etwas Leben und Farbe in den Alltag zu bringen. Die Möglichkeiten, dem eigenen Heim neuen Glanz zu verleihen, sind nahezu unbegrenzt. Es gibt buchstäblich tausende Ideen, die dem Bewohner durch den Kopf wandern und die er gerne umsetzen will.

Was ist beim Renovieren zu beachten?

Bei einer Eigentumswohnung kann der Besitzer die Einrichtung der Räume frei nach seinen Wünschen gestalten. Handelt es sich aber um eine Mietwohnung, sind enge Grenzen gesetzt. Bauliche Veränderungen sind grundsätzlich mit dem Eigentümer abzustimmen, da sie den vermieteten Gegenstand dauerhaft verändern. Wenn der Mieter modernisieren möchte, sei es, dass Wände abgerissen oder eingezogen, Fußböden ausgetauscht oder das Badezimmer altersgerecht umgebaut werden soll, muss er immer Rücksprache mit dem Eigentümer halten. Ansonsten kann dieser ihn haftbar machen und das bedeutet im schlimmsten Fall Schadenersatz und Rückbau in den alten Zustand. Möchte der Mieter die Wohnung etwa mit einer neuen Wohnzimmertapete oder knalligen Wandfarbe aufpeppen, ist das zwar kein Problem, sie muss beim Auszug jedoch wieder entfernt beziehungsweise weiß gestrichen werden – es sei denn, der Nachmieter hat genau den gleichen Geschmack.

Streichen oder Tapezieren?

Für viele Jahre haben sich die Menschen damit begnügt, die Wände ihrer Wohnung mittels Farbe zu gestalten. Das Tapezieren war vielen Menschen nicht nur zu aufwendig, sondern auch einfach aus der Mode gekommen, früher reichte den Bewohner etwas Farbe auf den Wänden. Oft wurde die allseits vorhanden Rauhfasertapete ein ums andere Mal überstrichen.

Dieser Trend erfährt aktuell eine deutlich spürbare Kehrtwende: Die Raufasertapete wird inzwischen von peppigen Tapeten mit ausgefallenen Designs abgelöst. Durch neue Druckverfahren und viele neue Kreationen macht das Tapezieren wieder Spaß, denn die Effekte sind vielfältig und die Angebote abwechslungsreich. Egal, ob Schlafzimmertapete oder Wohnzimmertapete, die Auswahl an schönen Tapeten und Farben weckt bei vielen Verbrauchern eine neue Begeisterung für diese Art der Wandgestaltung. Dank neuer Materialien und hilfreicher Werkzeuge geht das Tapezieren heute wesentlich leichter von der Hand als zu früheren Zeiten. Kein Wunder also, dass Tapeten wieder voll im Trend liegen! Und bei den angesagten Tapeten für Schlafzimmer, Wohnzimmer und Co. darf es ruhig bunt werden: Egal, ob Tapeten mit Batik-Effekten, Flower Power Tapeten, Tapeten in Steinoptik, Tapeten mit Tieren, Bäumen oder Pflanzen, oder Tapeten mit geometrischen Mustern, der Kreativität sind beim Tapezieren keine Grenzen gesetzt. Man darf also ruhig Mut zur Farbe und zu großzügigen Ornamenten oder üppigen Naturmotiven bekennen. Es ist auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas dabei.

Ein kleiner Tipp: Gerade für große Zimmer eignen sich auffällige Motive besonders, da sie den Raum optisch verkleinern. Wer jedoch einen kleinen Raum größer und offener erscheinen lassen möchte, sollte eher auf neutrale Tapeten setzen. Hier bieten sich beispielsweise graue, einfarbige Tapeten an, passend zum angesagten Industrial Style.

Wer sich dennoch für die Farbe entscheidet, dem bieten sich auch in diesem Bereich viele Variationen. Heute mischen Fachgeschäfte und Baumärkte praktisch jede gewünschte Farbe. Der Kunde bringt ein Farbmuster mit, die Mitarbeiter scannen die Farbe und mischen sie an. Zusätzlich warten unzählige Accessoires darauf, als Dekoration die Wand zu verschönern. Beliebt sind Wandtattoos, Bordüren oder besondere Muster und Texturen, die der Benutzer mit entsprechenden Schwämmen, Rollen und anderen Hilfsmitteln direkt auf der Wand herstellen kann.

Welcher Bodenbelag ist der beste?

Die Wahl des Bodenbelags liegt zum größten Teil im eigenen Ermessen. Natürlich sollte es ein Belag sein, der gefällt und der optisch zur Ausstattung passt. Allerdings sollte ein Wechsel des Bodenbelags nicht ohne das Einverständnis des Eigentümers erfolgen. Ist der ursprüngliche Bodenbelag Eigentum des Vermieters, kann er den Austausch untersagen. Ist der alte Boden verschlissen, beteiligt sich der Vermieter in vielen Fällen an den Kosten. Mieter sollten Bodenbeläge immer nur in Absprache mit dem Vermieter austauschen, damit es später nicht zu Auseinandersetzungen kommt. Fehler beim Renovieren können andernfalls teuer werden.

Für stark strapazierte Bereiche empfiehlt sich ein robuster, pflegeleichter Belag wie Industrie-Teppichboden oder Laminat. In Küchen und Badezimmern sollten nur feuchtigkeitsresistente und robuste Böden wie Fliesen, PVC- oder entsprechende Laminatböden den Boden bedecken. In den Schlaf- und Wohnräumen sind Holzfußböden, flauschige Teppiche oder Kombinationen von glatten Böden und praktischen Läufern adäquate Wahl.  Allerdings sollten Allergiker und Menschen, die unter Asthma leiden grundsätzlich auf Teppichböden verzichten. In Teppichen bleibt Staub hängen, der auch beim Staubsaugen nicht immer vollständig entfernt wird oder gar vom Sauger aufgrund ungeeigneter Filter direkt in die Umgebungsluft abgegeben werden. Wer staub- und schmutzsensibel ist, zieht aus hygienischen und gesundheitlichen Hartböden vor.

Quelle: freenet.de
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