Börsen Tipps für Anfänger – kleiner Einblick in die Welt des Tradings

unsplash.com // William Iven // https://unsplash.com/photos/jrh5lAq-mIs
Zunächst sollte sich jeder gewisse Grundkenntnisse aneignen, um in die Welt des Tradings einzusteigen. Eine genaue Marktanalyse hilft dabei abzuschätzen, in welche Wertpapiere investiert werden muss.
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Zunächst sollte sich jeder gewisse Grundkenntnisse aneignen, um in die Welt des Tradings einzusteigen. Eine genaue Marktanalyse hilft dabei abzuschätzen, in welche Wertpapiere investiert werden muss.

15.12.2017 - 08:00 Uhr von MR

Die Börse ist ein weites Feld, das vor allem für Anfänger schwer durchschaubar scheint. Doch wer sich intensiv mit diesem interessanten Thema auseinandersetzt, wird schon bald eine Chance für sich darin erkennen. Hier machen sich gute Vorbereitung und Durchhaltevermögen irgendwann bezahlt. Zumindest werden wirtschaftliche Faktoren deutlich transparenter. Veränderungen auf diesem Gebiet lassen sich einschätzen, und entsprechend wird schließlich gehandelt. Für den Einstieg ins Trading gilt es, einige wichtige Aspekte zu beachten.

Der DAX als Indikator – so entwickelt sich die deutsche Wirtschaft

Um überhaupt einen kleinen Einblick in die Welt der Aktien zu erhalten, sollte sich jeder mit dem DAX beschäftigen. Der Deutsche Aktien Index gilt als Indikator zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft. In diesem Index sind die 30 größten deutschen Aktiengesellschaften vereint, die sozusagen die Wirtschaftsentwicklung hierzulande repräsentieren. So sind diese Aktiengesellschaften auch nicht fest definiert. Wächst eine AG, kann sie den Sprung in den DAX schaffen und gleichzeitig eine andere kicken.

Generell sollte die Entwicklung des DAX täglich beobachtet werden. Das sogenannte Börsenbarometer hilft dabei, einen genauen Überblick zu gewinnen. Schließlich ist dies Grundvoraussetzung für den Einstieg ins erfolgreiche Trading. Diverse Anbieter liefern eine zuverlässige DAX Prognose heute, die jederzeit bequem einzusehen ist.

Erste Schritte vom Frischling zum Trader

Ohne gewisse Grundkenntnisse zum Thema ist es unmöglich, erfolgreich einzusteigen. Deshalb sollte jeder Interessent vorab ein Fachbuch lesen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen und um später entsprechend handeln zu können. So wird deutlich, wie die Prozesse beim Handeln mit Wertpapieren in der Praxis funktionieren.

Das große Ziel ist es letztendlich, zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen und auch zur rechten Zeit wieder zu verkaufen. Damit könnte sich später der Traum vom größeren Gewinn auf jeden Fall erfüllen.

Der richtige Broker für den individuellen Bedarf

Unzählige Broker tummeln sich auf dem Markt. Doch sie unterscheiden sich zum Teil enorm. Deshalb ist es umso wichtiger, genau zu vergleichen. Die Aufgabe des Brokers ist es, im Auftrag seines Kunden mit Wertpapieren zu handeln. Er dient quasi als Vermittler des Geschäftes und ist damit ein klassischer Dienstleister.

Bevor also ein Konto bei einem Broker eröffnen wird, sollte sich dessen Portfolio vorab genau angeschaut werden. Es gibt große Unterschiede beispielsweise in den Gebühren und in der Software. Außerdem sollte der Broker zu der gewünschten eigenen Strategie passen. Oft ist es sogar notwendig, mehrere Konten bei verschiedenen Brokern zu haben, um alle Bereiche bestmöglich abzudecken.

Investition oder Trading?

Noch bevor überhaupt begonnen wird, irgendwelche Konten zu eröffnen, sollte sich jeder darüber klar sein, was genau er tun will. Wer kurzfristig Geld investieren und von den aktuellen Kursschwankungen durch schnellen Wiederverkauf profitieren will, geht ganz klar ins Trading. Wer aber länger als sechs Monate in eine bestimmte Aktie investiert, tätigt hingegen eine Investition.

Um beim Trading tatsächlich Erfolge verzeichnen zu können, ist es notwendig, den Markt gut zu kennen. Außerdem wird ein gewisses Startkapital benötigt, um überhaupt nennenswerte Erfolge zu erzielen. Im Idealfall besteht die Möglichkeit, den Markt kontinuierlich zu beobachten, um entsprechend der jeweiligen Entwicklung reagieren zu können.

Üben mit Hilfe von Simulation

Um die optimalen Produkte für sich selbst herauszufinden, lohnt es sich, ein Demo-Konto bei einem Broker anzulegen. Auf diese Weise kann sich der Nutzer mit der Software und allen Funktionen der Plattform vertraut machen. Das Ganze ist quasi ein Learning by Doing. Durch Ausprobieren kann jeder hier seine ganz individuelle Strategie fahren und optimieren.

Irgendwann kommt dann jedoch der Zeitpunkt, an dem echtes Geld eingesetzt wird. Sobald sich die entwickelte Strategie als erfolgreich erweist, kann mit Kleinstbeträgen gehandelt werden. Es beginnt im Cent-Bereich, um keinerlei Risiko einzugehen. Gerade am Anfang werden doch Fehler gemacht, die mit etwas Erfahrung auszuschließen sind.

Damit jede Erfahrung auch ihren Nutzen hat, sollten alle Aktionen genau dokumentiert werden. Warum wurde ein entsprechendes Wertpapier gewählt? Hat die Strategie funktioniert oder waren Abweichungen notwendig? Was sollte beibehalten werden und welche Veränderungen des eigenen Trading-Verhaltens sind für das nächste Mal wichtig?

Nur, wer genau dokumentiert, hat die Chance, aus seinen Anfänger-Fehlern zu lernen und sich selbst weiterzuentwickeln.

Die Chartanalyse als wichtigstes Instrument zur Beobachtung der Kursentwicklung

Wer in den Börsenmarkt einsteigt, braucht eine umfassende Chartanalyse, um die Entwicklung der Aktien genau zu verfolgen. Die Chartanalyse gilt als eines der wichtigsten Hilfsmittel für ein erfolgreiches Trading. Wer den Chart lesen kann, erkennt die Indikatoren für erforderliche Transaktionen. Am Chart ist deutlich zu sehen, in welche Richtung sich bestimmte Wertpapiere in den vergangenen Wochen und Monaten entwickelt haben. Eine solche Chartanalyse kann in Echtzeit abgerufen werden.

Das Beobachten der Kurven verführt vor allem Anfänger dazu, ununterbrochen vor dem Bildschirm zu sitzen. Deshalb sind individuelle Ziele von besonderer Bedeutung. So sollte nach einer bestimmten Zeit unbedingt eine Auszeit folgen. Zum Beispiel können Handlungsziele vorab festgelegt werden. Diese könnten in der Anzahl der Transaktionen ebenso definiert sein, wie in einer festgelegten Zeit. Eine gewisse Selbstdisziplin ist dabei natürlich unbedingt notwendig. Dies gilt nicht nur für die Anfangsphase.

Quelle: freenet.de
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