Krankschreibung: Das sind die 10 größten Irrtümer

Krankschreibung: Das sind die 10 größten Irrtümer 
Rund um die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ranken sich zahlreiche Irrtümer - wir klären die wichtigsten Regeln!
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Krankschreibung: Das sind die 10 größten Irrtümer 

Rund um die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ranken sich zahlreiche Irrtümer - wir klären die wichtigsten Regeln!

© Imago/Blickwinkel

Fast jeder Arbeitnehmer plagt sich in der Winterzeit mal mit einer Erkältung. Aber was ist eigentlich erlaubt, wenn man aus Krankheitsgründen doch einmal zu Hause bleiben muss? Strikte Bettruhe oder ist auch der Gang an die frische Luft möglich? Wir klären die 10 größten Irrtümer über die Krankschreibung auf!

Wann ist eine Krankschreibung sinnvoll?

Zunächst einmal sollten Sie sich darüber Gedanken machen, wann Sie zu krank zum Arbeiten sind. Sind ein leichter Schnupfen oder Kopfschmerzen ausreichende Gründe um zu Hause zu bleiben oder sollten Sie auch trotz Grippe und Fieber den Weg ins Büro antreten?

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Grundsätzlich gibt es zwei Richtlinien, an denen Sie sich orientieren können. Stellen Sie sich die Fragen, ob Sie andere nicht gefährden könnten und ob Sie Ihre Arbeit überhaupt noch korrekt erledigen können. Beides sind Bedingungen, die Sie erfüllen müssen, sonst hat es keinen Sinn, zur Arbeit zu gehen.

Ja, es könnte für andere sogar gefährlich werden, insbesondere wenn Sie einen besonders verantwortungsvollen Beruf ausüben, beispielsweise mit Kindern oder Älteren arbeiten. Denn diese sind empfindlicher gegenüber Ihren Viren und Bakterien.

Das kann im Übrigen auch einen gleichaltrigen Kollegen, Klienten oder Kunden betreffen. Denken Sie auch daran, dass manche Medikamente, die Konzentrationsfähigkeit beeinflussen, zum Beispiel beim Bedienen von Maschinen oder Führen von Fahrzeugen.

Welche Impfungen sind sinnvoll? Wir verraten, welche wichtig sind!

Wenn die Erkältung Sie richtig erwischt hat, dann sollten Sie sich die Auszeit gönnen. Denn Ihr Chef wird wenig Freude an Ihnen und Ihrer Arbeit haben, wenn Sie diese nicht richtig ausführen können.

Mehr noch: Sie könnten Ihre Krankheit verschleppen und verschlimmern und fallen dann womöglich noch viel länger aus. Nicht nur, dass Sie so Ihrer Gesundheit auch langfristig schaden, Sie sind dann auch länger arbeitsunfähig und andere Kollegen womöglich auch. Letztendlich verursacht dies auch Folgekosten für das Gesundheitssystem.

Fragen Sie Ihren Arzt, ob eine Krankschreibung nötig ist

Wenn Sie nicht wissen, wie krank Sie sind, müssen Sie Ihren Arzt fragen. Nur der kann dies letztlich beurteilen. Er ist es auch, der die Richtung vorgibt, wenn es um den richtigen Umgang mit Ihrer Krankheit geht.

Grundsätzlich gilt, dass Sie sich in jedem Fall an den Rat Ihres Arztes halten sollten. Denn wer gegen die Empfehlung des Arztes handelt und vom Arbeitgeber beispielsweise beim Feiern erwischt wird, obwohl Bettruhe verordnet wurde, riskiert eine Abmahnung oder gar eine fristlose Kündigung.

Ein Arbeitnehmer sollte sich so verhalten, dass er möglichst bald wieder gesund wird. Dies muss allerdings nicht immer bedeuten, dass Sie das Bett hüten müssen: In vielen Fällen sind nämlich frische Luft und Bewegung die besten Mittel, um wieder gesund zu werden.

Sie wollen auch während einer Arbeitsunfähigkeit nicht nur im Bett liegen? Wir haben für Sie recherchiert, welche Aktivitäten während der Krankschreibung erlaubt sind - und welche nicht!

Quelle: freenet.de
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