Haare färben: Diese 10 Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

Auf den Frisörbesuch zu verzichten und seine Haare selbst zu färben, kann so einige Vorteile mit sich bringen - aber auch ganz schön schief laufen.
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Auf den Frisörbesuch zu verzichten und seine Haare selbst zu färben, kann so einige Vorteile mit sich bringen - aber auch ganz schön schief laufen.

 © Imago/JuNiArt
13.03.2018 - 09:00 Uhr von Melanie Schwalbe

Wenn Sie sich die Haare ohne Hilfe eines Profis färben möchten, gilt es einiges zu beachten. Wir verraten Ihnen die größten Fehler, die Sie beim Haarefärben machen können und wie man sie vermeidet.

Viele Frauen bevorzugen es, ihre Haare selbst zu färben, statt sich in die Hände eines Profis zu begeben. Das hat schließlich auch so einige Vorteile: Man spart sich den Weg zum Frisör und lässt die Farbe einfach ganz gemütlich auf der heimischen Couch und vor dem Fernseher einwirken. Zudem kann man nach Herzenslust Farbexperimente ausprobieren – ohne die mahnenden Worte des Frisörs in den Ohren zu haben, der die Haare lieber schonend zu neuem Glanz bringen möchte. Der Hauptgrund für den Verzicht auf den Frisör ist aber ganz klar der Preis. So bezahlen Frauen nicht selten einen dreistelligen Betrag, während die kleine Packung aus der Drogerie gerade mal so viel kostet wie eine Tube Duschgel.

Aber: Wer zu Hause färbt, ist vor den Risiken der Chemie nicht geschützt. Da passiert es nicht selten, dass die Haare plötzlich knallorange werden, sich wie Stroh anfühlen oder man ein Brennen auf dem Kopf verspürt, das nichts Gutes verheißen kann. Damit Ihr persönliches Haarfärbeabenteuer nicht zum Destaster mutiert, verraten wir Ihnen die klassischsten Fehler beim Haarefärben – und wie man sie vermeiden kann.

Haare färben: Diese 10 Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

  1. Die Farbe wirkt zu kurz ein – oder zu lang
    Farben brauchen eine bestimmte Zeit, bis sie wirken und den Haaren tatsächlich zu einem neuen Aussehen verhelfen. Wer zu ungeduldig ist und die Creme daher bereits vor der auf der Packung angegebenen Zeit auswäscht, riskiert eine Farbe, die er sich so nicht vorgestellt hat. Dann sind die Haare etwa Orange statt Blond, weil der chemische Prozess noch nicht beendet war. Noch schlimmer kann es aber kommen, wenn Sie die Einwirkzeit deutlich überschreiten. Dann kann sich ein Brennen auf Ihrer Kopfhaut entwickeln und im schlimmsten Fall droht ein Verlust von Haaren. Achten Sie daher unbedingt auf die Zeitangabe auf der Packung und halten Sie sich an diese. Erlaubt sind lediglich fünf weitere Minuten.
  2. Sie haben zu wenig Farbe gekauft
    Sie haben sich in der Drogerie eine Packung Farbe gekauft und beim Auftragen fällt Ihnen auf, dass nichts mehr aus der Tube kommt. Dabei haben Sie gerade einmal die Hälfte Ihrer Haare eingestrichen. Das liegt daran, dass die Tuben für kürzere bis mittellange Haare konzipiert sind. Wer lange Haare hat oder auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher immer zwei Packungen kaufen. Dies ist auch dann von Vorteil, wenn Sie noch nicht einschätzen können, wie viel Creme Sie auf jede Haarpartie auftragen müssen und eher zu viel als zu wenig verwenden.
  3. Sie besitzen nicht das nötige Zubehör
    Viele Frauen glauben, dass sie ihre Haare einfach nur schnell mit der Farbe einreiben müssen, kurz abwarten, das Ganze dann auswaschen und sich schon über ein neues Haupt freuen können. Doch der Frisör benötigt für Ihre Frisur nicht umsonst mehrere Stunden. So brauchen Sie einen Stielkamm, um Haarpartien abzuteilen, müssen diese wiederum mit Spangen nach oben stecken und einige Bereiche mittels Pinsels bearbeiten, statt sie mit den Händen einzureiben. Natürlich darf auch ein altes Handtuch über Ihren Schultern nicht fehlen, das Ihre Kleidung und Haut vor der Farbe schützt.
  4. Sie haben auf den Allergietest verzichtet
    Er ist auf jeder Farbpackung zu lesen – der Hinweis, dass vor dem Färben unbedingt ein Allergietest gemacht werden sollte, durch den Sie feststellen, ob Sie auf in der Farbe enthaltene Inhaltsstoffe allergisch sind. Doch mal ganz ehrlich: Wie oft haben Sie diesen Test schon durchgeführt und mit der Färbung tatsächlich zwei ganze Tage gewartet? Verzichten Sie in Zukunft jedoch lieber nicht mehr darauf, denn Allergien sind gar nicht so selten, wie Sie vielleicht denken. Selbst dann, wenn Sie ein Produkt bereits jahrelang verwenden, kann Ihr Körper mit Ausschlag reagieren – etwa, weil die Zusammensetzung einer Farbe verändert wurde.
  5. Ihre Haare sind zu kaputt zum Färben
    Gerade Frauen, die häufig die Haarfarbe wechseln oder ein helles Blond tragen, haben besonders strapaziertes Haar. Dieses besitzt – im Vergleich zu gesundem Haar – keine glatte Oberfläche, sondern eine poröse Struktur. Wer die Haare vor dem Färben nicht pflegt, riskiert daher ein fleckiges Ergebnis. Die Farbe wird nicht von jeder Partie gleich stark aufgenommen und zeigt sich mal heller und mal dunkler. Massieren Sie vor dem Färben am besten eine Kur in Ihr Haar und achten Sie generell auf eine ausreichende Pflege. Im Zweifelsfall sollten Sie lieber einen Fachmann ranlassen.
  6. Ihre Ausgangsfarbe gleicht nicht der auf der Packung
    Wie das Farbergebnis am Ende aussieht, hängt nicht nur von der Wahl der Farbe ab, sondern auch von Ihrer eigenen Ausgangshaarfarbe. So sollten Frauen, die sehr dunkle Haare haben, nicht damit rechnen, dass sie nach dem Färben ein strahlendes Blond erhalten. Und wer sich für eine knallige Tönung in Pink oder Türkis entscheidet, benötigt in den meisten Fällen ein sehr helles Weißblond als Ausgangston, damit diese Nuancen wirklich zur Geltung kommen. Achten Sie immer auf die Beispiele auf der Packung und vergleichen Sie Ihre eigene Haarfarbe mit den gezeigten. Dann können Sie einschätzen, wie Ihr Haar nach der Anwendung aussehen wird.
  7. Sie wechseln zwischen Natur- und Chemiefarben hin und her
    Wer seine Haare normalerweise mit Naturfarben (z.B. Henna) färbt, sollte nicht beim nächsten Mal wieder zu chemischen Farben greifen. Grund: In Naturhaarfarben sind bestimmte Metallsalze enthalten, die den Färbeprozess deutlich intensivieren und dafür sorgen, dass die chemischen Farben viel stärker wirken als erwünscht. Gleichzeitig kann es auch zu unschönen Verfärbungen kommen (so wird Blond etwa zu Grün). Haben Sie also einmal zur Naturhaarfarbe gegriffen, sollten Sie auch bei dieser bleiben.
  8. Sie schützen Ihre Haut nicht
    Sie haben den Plan sich die Haare zu färben, wollen das Ganze aber schnell und ohne große Vorbereitung durchziehen. Dazu gehört auch, auf den Schutz der Haut zu verzichten. Dies ist aber keine gute Idee, denn Stirnansatz, Schläfen und Ohren können schnell Opfer von Farbklecksen werden und diese lassen sich im Nachhinein nur schwer entfernen. Wer sich diese Arbeit sparen möchte, reibt die entsprechenden Hautstellen vor dem Färben einfach schnell mit ausreichend Vaseline ein.
  9. Sie wollen zu viel des Guten
    Sie lieben Ihre blonden Haare, aber irgendwie sind Sie Ihnen immer noch zu dunkel. Kein Problem: Sie reiben sie einfach mit einer Blondierung ein. Und wenn das Ergebnis immer noch nicht Ihren Wünschen entspricht, blondieren Sie am nächsten Tag noch einmal. Darauf sollten Sie unbedingt verzichten! Blondierungen können an sich die Haare schon enorm schädigen und werden erst recht zum Risiko, wenn Sie sie zu häufig anwenden. Möchten Sie tatsächlich weißblonde Haare, empfiehlt es sich ein paar Euro mehr zu investieren und den Spezialisten aufzusuchen.
  10. Sie haben keinen Plan
    Wer Farbe in seine Haare aufträgt, sollte nicht ohne Plan loslegen. Achten Sie beim Färben immer auf eine bestimmte Reihenfolge. So sollten Sie am Hinterkopf starten und dort als erstes die unteren Haarpartien mit Farbe einstreichen. Erst am Ende ist dann das Deckhaar an der Reihe. Dieses nimmt die Farbe am besten an und benötigt daher nicht so viel Einwirkzeit wie die unteren Haarpartien. Halten Sie sich an diese Reihenfolge, ist ein gleichmäßiges und natürlich wirkendes Ergebnis sehr wahrscheinlich.
Quelle: freenet.de
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