Sex-Flaute: So verändert sich der Körper bei Abstinenz

Sex-Flaute: So verändert sich der Körper bei Abstinenz
Sex ist gesund. Sie glauben das nicht? Dann zeigen wir Ihnen, was eine Sex-Flaute im Körper vor allem negativ verändern kann. 
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Sex-Flaute: So verändert sich der Körper bei Abstinenz

Sex ist gesund. Sie glauben das nicht? Dann zeigen wir Ihnen, was eine Sex-Flaute im Körper vor allem negativ verändern kann. 

© Getty Images
14.01.2019 - 07:00 Uhr

Sex ist ein aufregender, spannender und schöner Teil des Lebens! Wenn dieser Teil für eine Zeit lang wegfällt, kann das viele Gründe haben: die Geburt eines Kindes, eine Trennung, der Glauben oder einfach viel Stress im Alltag. Egal ob freiwillig oder unfreiwillig: Der Verzicht auf Sex kann sowohl physische als auch psychische Auswirkungen haben.

Kein Sex: So verändert sich der Körper

Sex ist gesund. Wussten Sie zum Beispiel, dass Sex eine schmerzlindernde Wirkung hat? Bei längerer sexueller Aktivität nimmt die Ausschüttung von Endorphinen zu. Das sind dem Opium ähnliche Substanzen, die das Glücksgefühl fördern und so Schmerzen vergessen machen. Besonders intensiv wirkt das gegen Kopf- und Gelenkschmerzen. Sie haben abends oft Kopfschmerzen? Dann lassen Sie das Aspirin im Schrank und haben Sie lieber Sex. In unserer Bildershow zeigen wir Ihnen noch mehr Beispiele, wie sich der Körper bei Abstinenz verändert.

Sex: Positiv für die Psyche

Durch Abstinenz kann das Selbstwertgefühl sinken. Bei Frauen ist das bei einer unfreiwilligen Sex-Pause besonders ausgeprägt. Forscher aus den USA haben nämlich herausgefunden, dass das männliche Sperma ähnlich wie ein Antidepressivum wirkt. Das hat eine Studie von Psychologen in den USA herausgefunden. Einige Bestandteile, die offenbar durch die vaginalen Schleimhäute der Frau beim Geschlechtsverkehr aufgenommen werden, haben eine stimmungsaufhellende Wirkung. Noch Stunden später können sie im Blut der Frau nachgewiesen werden.

Sex festigt außerdem die Bindung von Partnern zueinander. Eine Sex-Flaute erhöht daher die Angst, dass der Partner sich den Sex woanders sucht, er also fremdgeht. Wo Sex demnach zur Verbesserung der Partnerschaft beitragen kann, kann eine Flaute die Beziehung zum Wanken bringen.

Sex gegen Stress

Der Grund, wegen zu viel Stress keinen Kopf für Sex zu haben, wird durch diesen Punkt irrelevant. Eine im Jahre 2005 erschienene Studie hat gezeigt, dass Sex die Stresswerte im Körper senkt. Wenn der Sex (Vorspiel miteingeschlossen) mindestens 20 Minuten lang dauert, wird die Produktion des Botenstoffes Dopamin angeregt. Dopamin bewirkt einen intensiven und anhaltenden Stressabbau. Sex ist ein Bewältigungsmechanismus für Stress und zählt zu den Maßnahmen eines ganzheitlichen Stressmanagements. Wenn Sie also das nächste Mal gestresst von der Arbeit kommen: Hüpfen Sie doch mal mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin ins Bett!

Sex für das Gedächtnis

Wo ist denn schon wieder der Autoschlüssel? Vergessen Sie auch häufiger mal etwas? Dann haben Sie vielleicht zu wenig Sex. Denn wie eine 2003 veröffentlichte Studie belegt, regt Geschlechtsverkehr den Prozess der Neurogenese im Gehirn an. Dabei werden Nervenzellen im Gehirn gebildet, die unmittelbar mit den kognitiven Fähigkeiten verknüpft sind. Besonders wachsen die Zellen in der Region des Hippocampus, der mit dem Kurz- und Langzeitgedächtnis verbunden ist.

Gesundheitliche Vorteile auch ohne Sex?

Manchmal ist der Verzicht auf Sex eben nicht freiwillig. Dann kann die gesunde Wirkung teilweise durch Masturbation erreicht werden. Auch sexuelle Fantasien können viel verändern. Beim Mann beispielsweise reicht es schon aus, dass er eine seiner Meinung nach attraktive Frau sieht. Dann wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert und es kommt zu einer verstärkten Produktion des LHs (luteinisierendes Hormon), was die Testosteronbildung im Hoden anregt. Das ist das Ergebnis einer Studie an der Universität von Chicago. 

Quelle: freenet.de
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