Diese Lebensmittel schaden Ihrem Haustier

Diese Lebensmittel schaden Ihrem Haustier 
Kaffee, Avocado und Co. können für Haustiere lebensgefährlich sein. In unserer Info-Box im Artikel erfahren Sie, bei welchen Lebensmitteln Sie besonders achtsam sein sollten. 
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Diese Lebensmittel schaden Ihrem Haustier 

Kaffee, Avocado und Co. können für Haustiere lebensgefährlich sein. In unserer Info-Box im Artikel erfahren Sie, bei welchen Lebensmitteln Sie besonders achtsam sein sollten. 

© Imago/ imagebroker
24.09.2018 - 08:00 Uhr

Die Gefahren für die Lieblinge auf vier Pfoten lauern an jeder Ecke. Auch in der eigenen Küche. Nahrung, die wir Tag für Tag zu uns nehmen, kann für die haarigen Familienmitglieder lebensgefährlich sein. Wir verraten Ihnen, welche Lebensmittel Haustieren schaden. 

Hund und Katze zählen zu den besten Freunden des Menschen. Haben sich die haarigen Vierbeiner erst einmal ins Herz ihrer Besitzer geschlichen, sind sie unersetzlich. Was viele nicht wissen: Kaffee, Avocado und Co. können für viele Haustiere zur Lebensbedrohung werden.

Gefahren

Viele Tierarztbesuch sind einer Vergiftung geschuldet. Ob Schädlingsbekämpfungsmittel im Garten oder Essensreste im Mülleimer, die Gefahrenquellen für Haustiere sind vielseitig. Haustierbesitzer sollten daher stets wachsam sein und ein Auge darauf haben, was der Vierbeiner zu sich nimmt. 

Lesen Sie hier, welche Lebensmittel Ihrem Haustier schaden:

  • Alkohol
    Alkohol ist Gift für die Leber und für Tiere sogar lebensgefährlich. Hunde und Katzen können Alkohol nur sehr langsam abbauen. Akutes Erbrechen, Atemnot und Krampfanfälle können die Folge sein.
  • Avocados
    Viele Avocados enthalten das Toxin Persin. Für den Menschen ist das zwar ungefährlich, für Tiere allerdings eine ernstzunehmende Gefahr.
  • Knoblauch und Zwiebeln
    Schon kleine Mengen reichen für eine Vergiftung aus. Knoblauch und Zwiebel enthalten Schwefelstoffe, die bei Hunden und Katzen zu Blutarmut führen können. Vergiftungssymptome sind wässriger Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Atemprobleme und blutiger Urin.
  • Rohe Kartoffeln / Auberginen / Tomaten
    Kartoffeln, Auberginen und Tomaten enthalten das Gift Solanin. Während Menschen große Mengen des Gemüses zu sich nehmen müssten, um Vergiftungserscheinungen zu zeigen, reichen für Hund und Katze wenige Happen für eine ernstzunehmende Vergiftung aus. Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe sowie Verwirrung und Desorientierung zählen zu den gängigen Symptomen.
  • Obstkerne
    Obstkerne enthalten Blausäure. Bei den Vierbeinern verursacht diese Fieber, Durchfall, Atemnot und Krämpfe.
  • Rohe Hülsenfrüchte
    Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen enthalten das Toxin Phasin. Ungekocht können die Lebensmittel bei Hund und Katze zu Vergiftungen führen.
  • Rosinen und Weintrauben
    Rosinen und Weintrauben sollten Sie von Ihren Haustieren fernhalten. Im schlimmsten Fall kann die Einnahme der Früchte zu einem Nierenversagen der Vierbeiner führen.
  • Schokolade und Kakao
    Kakao enthält das für Hunde und Katzen gefährliche Theobromin. Insbesondere dunkle Schokolade kann Brech- und Krampfanfälle auslösen. Für einen Hund, der zehn Kilogramm auf die Waage bringt, kann bereits eine Tafel Schokolade tödlich sein.
  • Rohes Schweinefleisch
    Rohes Schweinefleisch kann den Aujeszky-Virus enthalten. Für Menschen ist dieser zwar ungefährlich, bei Hunden und Katzen verläuft die Infektion jedoch tödlich.
  • Koffein
    Kaffeetrinker sollten Katzen von Koffein fernhalten. Der Wachmacher löst bei Katzen neurologische Störungen sowie Herzrhythmusstörungen aus.
  • Milch
    Hunde sind laktoseintolerant. Ihnen fehlt wie vielen Menschen das entscheidende Enzym zur Verdauung von Milchprodukten. Blähungen, Erbrechen und Durchfall sind die Folge.
  • Thunfisch
    Fisch und insbesondere Thunfisch ist häufig mit Quecksilber belastet. Bei Tieren können schon geringe Mengen des Metalls zu Vergiftungen führen.

Sobald Ihr Haustier eins der gelisteten Lebensmittel zu sich genommen hat, sollte er unter strenge Beobachtung gestellt werden. Gegebenenfalls ist ein Tierarzt aufzusuchen. Wichtig ist: Nicht jedes Tier zeigt die gleichen Vergiftungserscheinungen. Abhängig von der Menge der gefressenen Lebensmittel und Größe des Tieres treten unterschiedliche Reaktionen auf. Besonders gefährdet sind Welpen und junge Tiere. 

Symptome einer Vergiftung

Zeigen sich erste Vergiftungserscheinungen, gilt es schnell zu handeln. Blutiger Durchfall und Erbrechen sowie Fieber können erste Alarmsignale einer Vergiftung sein. Bei Krampfanfällen oder auffälligem Verhalten wie Schwäche und Tobsucht gilt es zu handeln und einen Tierarzt aufzusuchen. Auch ein übermäßiger Speichelfluss sollte alarmieren.

Haustiere in Deutschland

Die Deutschen lieben ihre Haustiere. Knapp 43 Prozent aller Haushalte haben ein Haustier (Stand 2016). Die Katze zählt zu den beliebtesten Begleitern auf vier Pfoten. Nur knapp dahinter sichert sich der Hund seinen verdienten zweiten Platz. Es folgen Kleintiere wie Meerschweinchen und Hamster.

 

Quelle: freenet.de
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