Endlich durchschlafen! Der perfekte Matratzenschutz für den besten Schlaf

Ein erholsamer Schlaf ist angesichts massiver Schlafstörungen heute so wertvoll wie nie.
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Ein erholsamer Schlaf ist angesichts massiver Schlafstörungen heute so wertvoll wie nie.

© Pixabay @ C_Scott (CCO public domain)
18.01.2018 - 09:00 Uhr von MR

Wer davon betroffen ist, weiß davon ein (Gute-Nacht)-Lied zu singen: Nichts kann auf Dauer so sehr belasten wie schlechter Schlaf. Wenn wir nachts nicht gut geschlafen haben, sind wir meist gereizt, unausgeglichen oder haben Verspannungen. Mit den richtigen Zutaten, bestimmten Regeln rund um das Bett und Entspannungstechniken kann die erholsame Nachtruhe jedoch schnell wieder zurückkehren.

Immer mehr Deutsche leiden unter Schlafstörungen. Nach dem DAK-Gesundheitsreport 2017 sind es 80 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland, die Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen haben. Das sind hochgerechnet 34 Millionen Menschen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt eine steigende Tendenz: Seit 2010 sind es 60 Prozent mehr Menschen, die mit Schlafproblemen zu kämpfen haben.

Wie müde Deutschland tatsächlich ist, lässt sich durch diese Zahlen nur erahnen. Ein Drittel der Betroffenen fühlt sich regelmäßig erschöpft. Unter besonders schwerer Schlafstörung leiden sogar zehn Prozent aller Arbeitnehmer. Doch das Business muss weitergehen, das Arbeitspensum wird gehalten, um jeden Preis. Die wenigsten melden sich auch bei chronischem Schlafmangel krank und schleppen sich weiter zur Arbeit  – mit steigenden Gesundheitsrisiken für Herz, Kreislauf und Seele.

Die Zutaten für das richtige Bett

Woher kommen Schlafprobleme? Die Ursachen für einen gestörten Schlafrhythmus liegen in unterschiedlichen Bereichen. Eine der Grundvoraussetzungen für einen gesunden Schlaf ist ein gut ausgestattetes Bett. Die richtige Bett- und Matratzenaustattung sollte den Körper optimal entlasten und schont im Schlaf Gelenke und Rücken.

Das Bett ist idealerweise der perfekte Ort für die dringend benötigte Nachtruhe. Die richtige Matratze ist dabei genauso entscheidend wie entsprechende Auflagen und der richtige Matratzenschutz. Wie man sich bettet, so liegt man. Mit einem Unterbett oder einem Matratzenschoner wird eine Matratze optimal ergänzt und sie sorgt auch für das entscheidende Quäntchen besserer Auflage im Bett. Auch aus hygienischen Gründen sind Matratzenauflagen zu empfehlen. Sie bieten zuverlässigen Schutz gegen Hausstaubmilben oder Bakterien.

Ein gutes Bett sorgt nicht nur für die optimale Unterstützung des liegenden Körpers in der Nacht, sondern auch für die richtige Temperatur. Da ein Mensch in der Nacht viel körpereigenes Wasser wieder ausschwitzt, sollten die richtigen Auflagen dies auffangen und für Durchlüftung sorgen. Beim Durchschnittsmensch sind 500 Milliliter Schweiß in einer Nacht normal. Wer zu stärkerem Schwitzen in der Nacht neigt, kann auch dadurch empflindlich in seiner Nachtruhe gestört werden. Ein Grund mehr, sich um die richtigen Bettauflage zu kümmern. Die richtigen Materialien, die passenden Decken und die richtige Raumtemperatur sind wichtige Zutaten für gesunden Schlaf.

Kleiner Hinweis am Rande: Je gemütlicher und schöner das eigene Schlafzimmer gestaltet ist, umso schöner ist das Zubettgehen. Es lohnt sich, das Bett und sein Umfeld mit ruhigen Farben und einer entspannten Atmosphäre auszustatten. Immerhin verbringen wir darin einen großen Teil unseres Lebens.

Zur Ruhe kommen: Entschleunigen und Entspannen

Wenn der stressige Arbeitsalltag oder private Probleme zu groß sind, nutzt auch das beste Bett nichts. Die meisten von uns sorgen sich jede Nacht um die Aufladung ihrer Smartphones, schaffen es aber nicht, die eigenen Akkus richtig aufzuladen. Üblicherweise wird zu Schlafmitteln gegriffen. Die 35- bis 66-jährigen deutschen Arbeitnehmer nehmen heute fast die doppelte Menge an Schlafmitteln wie im Jahr 2010. Ein Viertel der betroffenen Menschen mit Schlafstörung geraten dadurch in eine Abhängigkeit. Dies geschieht oft ohne Mitwirken eines Arztes, denn viele Schlafmittel werden in Selbstmedikation und ohne Rezept in der Apotheke besorgt.

Doch es gibt Abhilfe und viel wirksamere Methoden, die stressgeplagten Arbeitnehmern helfen, runterzuschalten und zu entschleunigen. Hypnosetherapie ist eine immer häufiger genutzte Methode, um in einen Entspannungszustand zu kommen. Jeder Mensch kann hypnotisiert werden, insofern er sich darauf einlässt. Bei der Hypnose verlangsamen sich Atmung und Herzschlag und bestimmte Gehirnbereiche werden aktiviert. Je regelmäßiger dieser Zustand mit Hilfe eines Therapeuten eingeübt wird, umso leichter lässt er sich im Alltag nutzen. So wird der Entspannungsmoment zu einer neuen Gewohnheit.

Es braucht die Entwicklung neuer Lebensgewohnheiten, um dem allgegenwärtigen Stress vorzubeugen. Schon regelmäßiges Bewegen und die richtige Sportart bewirken sehr viel. Dabei sollte jeder selbst entscheiden, was ihm am besten hilft, abzuschalten. Für die einen ist Yoga oder Pilates das Richtige, ein anderer braucht Power-Sportarten oder Joggen, um dem Stress zu entgegnen. Ein gutes Anzeichen ist, sich danach deutlich besser und leichter zu fühlen.

Die falschen Einschlafrituale

Das Gedankenkarussell im Kopf abzuschalten, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um gut einschlafen zu können. Wer kurz vor dem Einschlafen noch alle möglichen Mails checkt und aufregende Erlebnisse verarbeitet, gibt dem körpereigenen System keine Chance, zu entschleunigen.

Je stressiger ein Tag verlief, umso wichtiger ist der gebührende Abstand zur Nachtruhe. Alles was zu unserer Entspannung beiträgt, kann helfen. Langes Fernsehschauen hilft da allerdings nur bedingt. Auch lange Sessions mit Computerspielen oder ausgiebige Unterhaltungen am Smartphone halten davon ab, in den Schlafmodus zu kommen. Ein Glas Wein oder ein Bier als Entspannungsritual am Abend kann schnell zu einem zweiten oder dritten werden. Ab einer bestimmten Menge putscht der Alkohol mehr, als er entspannt.

Ein ausgiebiges Vollbad, ein schönes Hörbuch oder eine Meditationsreise, ein entspannender Tee oder Lavendelessenzen helfen auf gesündere Weise, sich auf die Nacht einzustimmen.

Tagtäglich sind wir dem Elektrosmog ausgesetzt. Was wir früher bei der Nutzung von schnurlosen Telefonen als problematisch erachtet haben, nehmen wir heute klaglos hin. WLAN-Empfang überall und immer mehr Menschen mit Smartphones um uns herum. Wenigstens zur Nacht sollte dies anders sein. Elektrogeräte, Laptops, Fernseher und Smartphones haben in der Nähe des Bettes nichts zu suchen. Sie stören mit ihren elektromagnetischen Feldern unser körpereigenes System, das endlich zur Ruhe kommen will.

Mit einem Schlafort, der einen Rückzug und einen klaren Gegenpol zum hektischen Arbeits- und Alltagsleben bietet, kommen wir zur wohlverdienten Erholung – damit wir ausgeruht in den nächsten Tag starten können.

Quelle: freenet.de
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