Gesundheitsgefahren in der eigenen Wohnung

Der Leim in Spanplatten enthält oft geringe Mengen
Formaldehyd
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Der Leim in Spanplatten enthält oft geringe Mengen Formaldehyd

© wavebreakmedia / Shutterstock.com
19.06.2017 - 00:00 Uhr

Welche Gesundheitsfallen in Ihren eigenen vier Wänden lauern können und wie Sie sich dagegen schützen, lesen Sie hier.

Giftige Möbel
Der Leim in Spanplatten enthält in der Regel geringe Mengen Formaldehyd. In geballter Form können die Dämpfe dieses Gases Haut und Augen reizen.
Tipp: Versiegeln Sie die Stellen, an denen Spanelemente zu sehen sind, mit einem natürlichen Klarlack. Denken Sie auch an die Bohrlöcher im Holz.

Fauliges Fleisch
Selbst wenn Sie Geflügel gut durchbraten, sind Sie vor Salmonellen nicht ganz geschützt. Wenn Sie Hähnchen, Pute und Co. im Kühlschrank lagern, können die Bakterien auf andere Speisen übergehen.
Tipp: Wickeln Sie das Geflügel in Folie ein oder lassen Sie es in der Packung, bevor Sie es in den Kühlschrank stellen. Auf Tiefkühlware wird oft vermerkt, wie sie aufzutauen ist.

Böse Rohre
Das Bakterium Legionella hat es gerne feucht und hält sich in Wasserleitungen auf. Wird es von Menschen, die dafür anfällig sind, über die Atemwege aufgenommen, besteht die Gefahr einer Lungenentzündung.
Tipp: Heizen Sie den Bakterien kräftig ein: Lassen Sie alle drei Monate etwa zehn Minuten lang 70 Grad heißes Wasser durch die Rohre laufen, das tötet die meisten Bakterien ab.

Gefährliche Glühbirnen
Wenn Energiesparlampen brechen, setzen sie gesundheitsschädliche Quecksilberdämpfe frei, die das Nervensystem angreifen können.
Tipp: Fassen Sie die Lampe zwischen Leuchtkörper und Fassung an. Bricht das Glas dennoch, kehren Sie die Reste zusammen und entsorgen diese auf dem Sondermüll. Danach den Raum kräftig durchlüften.

Fieser Boden
Radon ist ein radioaktives Gas, das in einigen Teilen Deutschlands in der Erde vorkommt. Es kann durch kleine Risse im Fußboden ins Haus gelangen- die zweithäufigste Lungenkrebs-Ursache.
Tipp: Setzen Sie auf spezielle Bodenplatten oder Lüftungssysteme. Bestenfalls senken Sie den Radongehalt durch häufiges Lüften (alle zwei Jahre Messung durchführen lassen).

Verpesteter Lappen
Ein benutztes Küchenwischtuch kann, auch wenn es sauber aussieht, Tausende von Bakterien beherbergen, zum Beispiel Pseudomonaden.
Tipp: Waschen Sie Schwämme und Lappen regelmäßig bei 60 bis 90 Grad, entweder in Ihrer Wasch- oder in der Spülmaschine. So gehen Sie sicher, dass Sie ungebetene Besucher wie Bakterien nicht in der ganzen Küche verteilen.

Quelle: Men’s Health – Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG
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