Hände weg: Die gefährlichsten Drogen der Welt

Die gefährlichsten Drogen
Sie können Leben zerstören und schaden der Gesellschaft. Die gefährlichsten Drogen, die es gibt, stellen wir Ihnen in unserer Bildershow vor. Das Ranking bezieht sich auf die Analyse des britischen Drogenforschers David Nutt in "European Rating on Drug Harms". Neben den Schäden für den Konsumenten werden hier die Schäden auf das soziale Umfeld und die Gesellschaft mit einberechnet. 
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Die gefährlichsten Drogen

Sie können Leben zerstören und schaden der Gesellschaft. Die gefährlichsten Drogen, die es gibt, stellen wir Ihnen in unserer Bildershow vor. Das Ranking bezieht sich auf die Analyse des britischen Drogenforschers David Nutt in "European Rating on Drug Harms". Neben den Schäden für den Konsumenten werden hier die Schäden auf das soziale Umfeld und die Gesellschaft mit einberechnet. 

© imago / blickwinkel
04.12.2018 - 08:30 Uhr

Stellen Sie sich vor, Ihr Leben dreht sich nur noch um eine einzige Sache. Alles andere ist unwichtig, Ihr Kopf ist wie leergefegt. Sie wissen genau, was Sie wollen, und es ist nur dieses eine Gefühl. Sie wollen sich wieder frei fühlen, genauso wie beim letzten Mal. Das ist wohl die schlimmste Form der Abhängigkeit. Mit einer Sucht egal welchen Grades ist nicht zu spaßen. Deshalb stellen wir Ihnen im Folgenden die gefährlichsten Drogen in der Bildershow vor. 

Was ist eine Droge?

Eine Droge ist eine Substanz, die über das zentrale Nervensystem in die natürlichen Abläufe des Körpers eingreift. Stimmungen, Gefühle und Wahrnehmungen werden manipuliert und verändert. Meist wird man von einer Droge abhängig, weil man dieses spezielle Gefühl immer wieder erleben will.

Eine Abhängigkeit kann unabhängig von sozialen Schichten, Alter und individueller Persönlichkeitsstruktur entstehen. Denn was tatsächlich zur einer Drogensucht führt, konnte noch nicht eindeutig herausgefunden werden. Es wird vermutet, dass es sich um eine Kombination biologischer, sozialer und psychologischer Komponenten handelt. Somit sind wohlhabende oder berühmte Menschen genauso davon bedroht wie Menschen aus sozial schwierigen Verhältnissen.

Sucht nach den gefährlichsten Drogen

Meist sind es die Wahrnehmung und die Gefühlswelt, die von einer Droge so beeinflusst werden, dass Körper und Seele mehr wollen. Die chemischen Reaktionen, die während des Konsums im Gehirn ablaufen, können einen „locker“ machen (wie Alkohol), „entspannen“ lassen (wie Cannabis) oder „Hochgefühle“ erzeugen (wie Heroin). Diese und weitere der gefährlichsten Drogen der Welt stellen wir Ihnen in der Bildershow vor. Der Belohnungseffekt, der dabei entsteht, will am liebsten immer wieder und wieder erfahren werden, vor allem, wenn bereits andere Faktoren dies prädestinieren.

So kann eine Drogensucht entstehen

Wer Schwierigkeiten in Familie, Schule oder Beruf hat, sich gerade von einem geliebten Menschen trennte, mangelndes Selbstvertrauen hat oder vor dem Alltag in eine heile Traumwelt flüchten will, muss nicht unbedingt drogenabhängig werden. Doch gerade solche inneren Konflikte können beim ersten Kontakt mit einer Droge dazu führen, dass man bei ihr hängen bleibt.

Was das für eine Abhängigkeit ist, ist ebenfalls unterschiedlich. Wird der Konsum in gewissen Zeitabständen wiederholt, kann aber auch ohne Nebenwirkungen beendet werden, spricht man von einer Gewohnheit. Ist das Verhalten bereits zwanghaft, handelt es sich um eine Abhängigkeit. Doch wenn das Verlangen immer wieder kehrt und der Verstand es nicht mehr beherrschen kann, dann leidet man unter einer Sucht.

Anzeichen einer Drogensucht

Die Betroffenen sind sich ihrer Sucht meist nicht bewusst. Oder sie wollen sich diese nicht eingestehen. Doch wie kann man überhaupt erkennen, dass man selbst oder jemand im eigenen Umfeld abhängig ist? Häufig zeigt sich das in erheblichen Konzentrationsschwächen, da schließlich das Denkvermögen von dem Verlangen nach der Droge eingenommen ist. Weiter sind ein ungepflegtes Erscheinungsbild sowie unterschiedliche Grunderkrankungen Anzeichen einer Sucht.

Arten von Drogen: legal und illegal

Es gibt pflanzliche Drogen wie Tabak oder Cannabis, halbsynthetische Drogen wie Kokain oder Heroin und synthetische sogenannte Designer-Drogen wie Crystal Meth, Speed oder Ecstasy. All diese Substanzen sind Drogen und haben negative Einflüsse auf den Menschen, doch nicht alle sind verboten. Legale Drogen dürfen sowohl besessen als auch konsumiert werden, das ist durch den Staat prinzipiell nicht untersagt.

Wie kann man dennoch Drogenmissbrauch kontrollieren und unterbinden? Einige Substanzen sind durch Gesetze verboten. Handel und Verkauf werden durch den Zoll und die Polizei kontrolliert. Je gefährlicher und schädlicher die Droge ist, umso höhere Strafen drohen für den Import, Verkauf und Besitz. Doch trotzdem gelangen noch Drogen ins Land, werden verdeckt hergestellt oder angebaut und unter der Hand gehandelt. Oder flimmern in der Fernsehwerbung über den Bildschirm und werden für alle öffentlich sichtbar im Supermarkt verkauft.

Aufklärung über legale und illegale Drogen

Deshalb muss über die Folgen von Drogenkonsum aufgeklärt und die Menschen schon in jungen Jahren gebildet werden. Nur so kann dafür vorgesorgt werden, dass weniger Menschen in die Drogenabhängigkeit fallen und damit nicht nur ihren Körper zerstören, sondern auch ihrem sozialen Umfeld und der Gesellschaft schaden.

Durch ihre Illegalität sind viele Drogen für manche potentiellen Konsumenten bereits abschreckend. Deshalb sollte vor allem über die legalen und sozial weitgehend akzeptierten Drogen wie Tabak und Alkohol und ihre horrenden Folgen verstärkt aufgeklärt werden.


Das Ranking der gefährlichsten Drogen basiert auf der Analyse des britischen Psychiater und Drogenforschers David Nutt, der sich bereits 2010 mit dem Thema beschäftigt hat. 2015 veröffentlichte er mit Koautoren den Bericht "European Rating on Drug Harms". Darin setzt er die Reihenfolge der Gefährlichkeit nach dem Risiko für Konsumenten, den persönlichen körperlichen und psychischen Schäden, Schäden im sozialen Umfeld und gesellschaftlichen Schäden durch die Gefährdung Dritter und das belastete Gesundheitssystem. 

Quelle: freenet.de
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