So bleibt Ihr Gehirn leistungsstark

Ein leistungsstarkes Gehirn braucht Pflege und Training
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Ein leistungsstarkes Gehirn braucht Pflege und Training

© Ollyy / Shutterstock.com
08.01.2019 - 07:00 Uhr

Selbst im Alter immer auf zack: Wir geben Tipps, wie Sie Ihr Gedächtnis trainieren und das Gehirn fit halten können.

Das Gehirn ist die Schaltzentrale von Körper und Geist. Es verarbeitet Emotionen und Sinneseindrücke, koordiniert Reflexe und Bewegungen, gibt Befehle, kombiniert und hält den Organismus am Laufen. Bei so viel Arbeit überrascht es nicht, dass das Gehirn besonders energiehungrig ist und etwa 20 Prozent des Grundumsatzes ausmacht.

Die Wissenschaft unterteilt das Gehirn in fünf Hauptbereiche: Großhirn, Zwischenhirn, Mittelhirn, Hinterhirn und Nachhirn. Jeder Abschnitt ist dabei für ganz bestimmte Aufgabengebiete zuständig. So kümmert sich das Kleinhirn beispielsweise um die Feinabstimmung von Bewegungen und prägt sich unbewusste, automatisierte Bewegungsabläufe ein. Das Nachhirn reguliert lebenswichtige Vorgänge wie etwa die Atmung. Das Zwischenhirn ist hingegen für die Hormonproduktion zuständig und steuert das Sexualverhalten.

So steigern Sie die Gehirnleistung

Ein leistungsstarkes Gehirn ist nicht selbstverständlich. Nur wer es regelmäßig trainiert, fordert und mit allem versorgt, was es täglich braucht, ebnet den Weg zur Höchstleistung. Diese Tipps helfen:

Sorgen Sie für neue, ungewohnte Reize, denn durch diese Stimulation werden im Gehirn neue Verbindungen geknüpft. Putzen Sie sich beispielsweise mal mit der anderen, ungewohnten Hand die Zähne. Oder schalten Sie das Licht aus: Der Mangel an Licht fordert Ihre Kreativität, so das Ergebnis einer Studie der Universität Hohenheim. Genau wie Ihre Muskeln muss auch das Gehirn regelmäßig trainiert werden, um leistungsstärker zu werden. Lösen Sie Kreuzworträtsel, komplizierte Rechenaufgaben oder spielen Sie Memory. Alles, was Ihr Gehirn in besonderem Maße fordert, stärkt es auf Dauer. Forscher der Universität Granada haben herausgefunden, dass Sport das zentrale Nervensystem trainiert und das Wachstum von Nervenzellen stimuliert. Sie haben Probleme sich Namen und Zahlen zu merken? Verknüpfen Sie sie bewusst mit Bildern oder dem ersten Gedanken, der Ihnen dabei durch den Kopf schießt. Noch besser: die Verknüpfung mit einem Gefühl. Denn durch eine Eselsbrücke verankert sich eine Information viel leichter im Gedächtnis. Eine Stunde in der Natur steigert die Leistung des Kurzzeitgedächtnisses um 20 Prozent, so das Ergebnis einer US-Studie an der Universität Michigan. Dieser Effekt funktionierte auch, als den Testpersonen lediglich Naturfotos gezeigt wurden.

Futter fürs Hirn

Die Kombination aus Nüssen und Beeren verbessert die kognitive Wahrnehmung und wirkt präventiv gegen altersbedingte Funktionsstörungen – wie etwa Demenz. Ein Glas Rotwein am Tag erhöht die Sinneswahrnehmungen, das ergaben Hirntests an der Columbia University in New York. Fünf Äpfel pro Woche schützen die Hirnzellen vor stressbedingten, oxidativen Schäden, fanden koreanische Mediziner an der Universität Gyeongsang heraus. Dieser positive Effekt kommt durch die in Obst und Gemüse enthaltenen Polyphenole zustande. Eine Tasse Grüntee pro Tag senkt laut einer japanischen Studie das Risiko für altersbedingten, geistigen Verfall um 37 Prozent. Alternativen: Schokolade, Bier und Olivenöl. In Rosmarin stecken antioxidativ wirkende Substanzen, die die Entstehung degenerativer Erkrankungen wie Alzheimer verhindern können.

Quelle: Men’s Health – Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG
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