So entfernen Sie unnötige Software von Aldi-PCs

So entfernen Sie unnötige Software von Aldi-PCs
Aldi-Rechner sind meist mit unnötiger Software vollgestopft. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die los werden!
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So entfernen Sie unnötige Software von Aldi-PCs

Aldi-Rechner sind meist mit unnötiger Software vollgestopft. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die los werden!

© Thinkstock / Aldi / freenet.de

So befreien Sie Ihren Aldi-Rechner von vorinstallierter Software, die Sie nicht gewünscht haben und nicht brauchen. Entdecken Sie das Windows Installation Media Creation Tool.

Wenn Sie bei Aldi ein Notebook oder einen PC mit Windows 8.1 erwerben, erhalten Sie beim ersten Einschalten eine Menge von vorinstallierten Programmen. Zunächst einmal wollen diese sich aktualisieren und behindern so die Abläufe Ihres Rechners. Aber das ist noch nicht alles: Das Medion Software-Paket läuft nach dem Einschalten Ihres Rechners immer automatisch im Hintergrund und belegt wertvolle Ressourcen Ihres Systems, also Arbeitsspeicher und CPU-Rechenleistung. Und das selbst dann, wenn Sie die vorinstallierte Software überhaupt nicht nutzen. Das Windows Installation Media Creation Tool schafft Abhilfe. Es lädt die Windows-Installations-Dateien in der Originalfassung von Microsoft herunter und ermöglicht auf diese Weise eine Neuinstallation des Rechners ohne lästige Zusätze. Mit einigen wenigen Mausklicks geht das einfach und bequem. Dazu ist nur ein USB-Stick mit wenigstens 4 GB oder ein DVD-Brenner plus Rohling und eine Internet-Verbindung notwendig.

Jetzt brauchen Sie sich nur noch über die "Systemsteuerung -> System" zu informieren, welche Version von Windows-8 auf dem Aldi-Rechner installiert ist. Dabei handelt es sich normalerweise um die Edition "Windows 8.1" in der Variante "64-bit (x64) in "Deutsch - de-de".

Wenn Sie dann das Windows Installation Media Creation Tool starten, wählen Sie in den drei Eingabefeldern "Architecture", "Edition" und "Language" die entsprechende Windows-8.1-Version über die Dropdown-Menüs aus. Diese sollten Sie nun mit "Next" bestätigen. Daraufhin markieren Sie "USB flash drive", wenn das Tool die Installationsdateien von Windows auf einen USB-Stick kopieren und diesen für das Booten vorbereiten soll. Bereits auf dem Stick vorhandene Dateien werden durch diesen Vorgang gelöscht. Mit der alternativen Option "ISO file" können Sie eine DVD-Abbild-Datei (ISO-Image) erstellen, mit der es möglich ist, eine DVD zu brennen.

Wenn Sie "USB flash drive" ausgesucht haben, platzieren Sie den Stick und warten einige Sekunden, bevor Sie mit "Next" bestätigen. Danach klicken Sie auf "Speichern" und bestätigen damit den USB-Stick, den das Tool automatisch erkannt hat. Daraufhin wählen Sie einen anderen Eintrag aus. Wenn Sie zuvor "ISO file" angewählt haben, steuern Sie anstelle dessen den Speicherort für die entsprechende DVD an. Dann nur noch mit "Speichern" bestätigen.

Das Tool lädt nun die von Ihnen gewünschte Variante von Windows herunter und erstellt eine Kopie von den Installations-Dateien wahlweise auf dem USB-Stick oder erstellt mit der Bezeichnung "Windows.iso" eine ISO-Datei im ausgesuchten Verzeichnis. Abhängig von der Internetverbindung kann dieser Vorgang mehr oder weniger Zeit beanspruchen.

Sollten Sie sich für die USB-Variante entschieden haben, ist der Stick am Ende des Vorgangs unmittelbar einsatzfähig und zum Booten bereit. Bei der ISO-Version ist nötig, über "Burn the ISO file to a DVD -> Open DVD burner" eine DVD aus dem DVD-Image zu brennen, die auch bootfähig ist.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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