Geräte in die Fritzbox-Kindersicherung aufnehmen

Die Fritzbox ermöglich es Eltern, die Geräte ihrer Kinder nur eingeschränkt ins Netz zu lassen.
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Die Fritzbox ermöglich es Eltern, die Geräte ihrer Kinder nur eingeschränkt ins Netz zu lassen.

© AVM

Zum Schutz von Kindern kann eine Nutzungsbeschränkung per Fritzbox auf mehrere Geräte aufgeteilt werden. Das ist bei einer parallelen Nutzung unterschiedlicher Hardware sinnvoll.

Die Fritzbox verfügt über eine Kindersicherung zum Schutz des Nachwuchses. Hierüber ist es möglich, eine maximale Nutzungsdauer festzulegen, in der ein Kind pro Tag Zugriff auf das WLAN haben soll. Solange ein Kind lediglich ein Gerät wie ein Tablet verwendet, genügt die Aktivierung dieser Funktion aus. Manchmal nutzt ein Kind jedoch verschiedene Geräte wie ein Notebook oder ein Smartphone, um ins Internet zu gehen. Dann ist es sinnvoll, die maximal erlaubte Nutzungsdauer auch auf diese Geräte aufzuteilen.

Um dieses Feature nutzen zu können, muss zunächst das Fritzbox-Menü aufgerufen werden. Anschließend müssen die Schritte "Internet -> Filter -> Zugangsprofile" gegangen werden. Hier ist eine Seite zu finden, in der sich das Zugangsprofil befindet, das speziell für die Internet-Nutzungsdauer des Kindes angelegt wurde. Außerdem steht an dieser Stelle das Zeitdiagramm zur Verfügung, das die maximale Nutzungszeit darstellt. Diese kann individuell für jeden Tag festgelegt werden. Auf der rechten Seite muss die Option "gemeinsames Budget" aktiviert werden. In einem weiteren Schritt ist es dann nötig, eine Verbindung zwischen dem neuen Gerät und dem WLAN herzustellen. Unter "Heimnetz -> Mesh" ist das neue Gerät dann zu finden.

So können Eltern Online-Zeit kontrollieren

Über den Punkt "Details" können weitere Einstellungen vorgenommen werden. Es bietet sich an, unter "Zugangs-Eigenschaften -> Zugangsprofil" das benötigte Profil auszuwählen. Für das ausgewählte Profil werden dann diejenigen Geräte angezeigt, die dem Profil zugeordnet sind, sowie die Zeit, die für beide Geräte zur Verfügung steht. Über die Detailansicht unter "Heimnetz -> Mesh" ist es jederzeit möglich, zu prüfen, wie viel der verfügbaren Zeit das Kind bereits aufgebraucht hat. Unter "Onlinezeit" ist klar zu sehen, wie viel Zeit noch übrig ist.

Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten, da die angezeigte Zeit nicht immer zuverlässig ist. Gelegentlich wird angezeigt, dass noch 20 Minuten von einer Stunde zur Verfügung stehen, obwohl das Kind die Zeit bereits aufgebraucht hat. Das liegt an der Anzeige des Fritzbox-Menüs. So kann es passieren, dass ein Gerät am Ende der verfügbaren Zeit geblockt wird, obwohl die Zeitanzeige sagt, dass noch Zeit vorhanden ist. Um dieses Problem zu umgehen, muss der Router neu gestartet werden. Hierdurch aktualisiert sich die FritzBox und auch das Zeitbudget wird angepasst und die korrekte Zeit angezeigt.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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