Lite Wallet: Die smarte Brieftasche im Test

Getestet: Lite Wallet von Ledlenser
Bild 1 von 4

Getestet: Lite Wallet von Ledlenser

© Ledlenser

Mit dem Lite Wallet präsentiert der Hersteller Ledlenser ein kompaktes Portemonnaie, das vor allem durch eine hochwertige Taschenlampe punkten kann und zudem Karten sicher schützt.

Auch wenn es in vielen Geschäften mittlerweile möglich ist, per Smartphone oder Smartwatch sowohl bargeld- als auch kontaktlos zu bezahlen, hat die gute alte Brieftasche noch längst nicht ausgedient. Das liegt auch daran, dass sich auf digitalen Wallet wichtige Dokumente wie Führerschein, Krankenkassenkarte oder Personalausweis (noch) nicht hochladen lassen. Wie ein modernes Portemonnaie aussehen kann, zeigt das Lite Wallet von Ledlenser.

Die Vorteile

Das Lite Wallet ist nur 5,7 * 9,1 * 1,1 cm klein und lässt sich platzsparend zusammenklappen sowie mit einem Druckknopf sicher verschließen. Dank der kompakten Ausmaße lässt sich das Portemonnaie in praktisch jeder Tasche problemlos verstauen. Als Material findet Leder Verwendung. Dank acht verschiedener Farbtöne sollte jeder Interessent die passende Farbvariante finden.

Das eigentliche Highlight des Lite Wallet ist aber die in die Geldbörse eingebaute LED-Taschenlampe. Das verwundert nicht, da sich der Hersteller Ledlenser auf LED-Produkte spezialisiert hat. Zwar bieten nicht nur viele Gimmicks für den Schlüsselbund, sondern auch Smartphones, Handys und sogar einige Smartwatches eine Taschenlampenfunktion.

Im direkten Vergleich spielt die Taschenlampe des Lite Wallet jedoch in einer ganz anderen Liga. Laut Hersteller liefert diese eine hohe maximale Lichtleistung von bis zu 150 Lumen und soll sich zudem durch eine homogene Verteilung des Lichts auszeichnen. Wer also den Akku seiner smarten Geräte schonen möchte oder helleres bzw. gleichmäßigeres Licht benötigt, das immer zur Hand ist, kann vom Lite Wallet profitieren. Es ist auch möglich, die LED-Taschenlampe mit einer reduzierten Lichtleistung von nur zehn Lumen leuchten zu lassen. Das entspricht dann etwa der Leuchtstärke, die Smartphones und Handys zu bieten haben.

Per Knopfdruck lässt sich die Taschenlampe des Lite Wallet ein- und ausschalten. Das Licht zeichnet sich durch eine weiß-blaue Farbe aus, die sich von den meistens gelblich leuchtenden Smartphones unterschiedet. Anders als bei diesen ist es zudem einfacher, den Lichtkegel präzise auf Objekte oder Personen auszurichten, ohne das Gerät dabei in den Händen halten zu müssen.

Wer sich für die Top-Version des Lite Wallet entscheidet, kann den integrierten Akku bequem induktiv via Wireless Charging Station aufladen. Alternativ ist die Stromversorgung über das mitgelieferte USB-C-Kabel möglich. Der Akku bietet genug Saft, um die Taschenlampe 90 Minuten lang mit der maximalen Lichtstärke von 150 Lumen leuchten zu lassen. Bei einer Lichtleistung von zehn Lumen hält der Akku sogar zwölf Stunden lang durch. Schick und praktisch gelöst: Den jeweiligen Ladezustand zeigt eine in das Lite Wallet integrierte Ladezustandsanzeige per Knopfdruck an.

Trotz der kompakten Maße bietet das Lite Wallet ausreichend Platz für bis zu neun Karten. Ein halbes Dutzend davon können Nutzer sogar besonders sicher durch einen in die Brieftasche eingebauten RFID-Blocker schützen. So sind auch die darauf gespeicherten Daten vor dem Auslesen gefeit. Wenn Sie die Karten entnehmen möchten, genügt es, diese vorsichtig von unten nach oben herauszuschieben. Die anderen drei Karten lassen sich auf der linken Seite des Lite Wallet in den dafür vorgesehenen Fächern unterbringen.

Die Nachteile

Das Lite Wallet verfügt über kein typisches Geldscheinfach. Für die Aufbewahrung von Bargeld in Scheinform dient vielmehr ein Gummizug, hinter den Nutzer die Scheine klemmen können. Das mag auf den ersten Blick nicht unbedingt sicher wirken. In unserem mehrtägigen Test ging allerdings kein Geldschein verloren, den wir hinter das stramme Gummiband gesteckt hatten. Besonders viele Scheine lassen sich hier jedoch nicht unterbringen.

Zudem bietet das Lite Wallet im linken Bereich ein weiteres Fach. Auch in diesem lässt sich theoretisch Bargeld verstauen. Dieses ist allerdings so klein geraten, dass hier nur relativ wenige Münzen oder zusammengefaltete Geldscheine Platz finden. Verantwortlich dafür sind das kompakte Design der Brieftasche bzw. Taschenlampe und Akku, die jeweils einigen Platz benötigen,

Das Fazit

Das Lite Wallet ist ein cooles Gadget für Nutzer, die nach einer kompakten Brieftasche suchen und dabei besonderen Wert auf eine hochwertige Taschenlampe sowie Schutz für ihre Karten legen. Wenn Sie zu dieser Zielgruppe können wir Ihnen die Geldbörse empfehlen. Falls Sie allerdings oft größere Mengen an Münzen und Scheinen mit sich herumtragen, sollten Sie - angesichts des beim Lite Wallet knapp bemessenen Raums für Bargeld - besser nach einer Alternative suchen.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
Top-Themen
Es muss nicht der Gang zum Arzt sein: Viele moderne Messgeräte für Ihren Blutdruck erledigen die Aufgabe genauso gut ...mehr
Offene Ports am Internetrouter sind riskant, weil Angreifer darüber ins Heimnetz eindringen können. Daher sollten Sie ...mehr
Kurz vor Ende der Regierungszeit der schwarz-roten Koalition kommt Bewegung in ein wichtiges Digitalisierungsprojekt.mehr
Anzeige
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.