Ein neues Startmenü für Windows 10?

So könnte das neue Start-Menü aussehen
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So könnte das neue Start-Menü aussehen

© Twitter/NTAuthority

Die Hinweise darauf, dass Windows 10 mit einem neuen Startmenü ausgestattet werden könnten, verdichten sich – hier lesen Sie, was derzeit bekannt ist!

Das Startmenü von Windows 10 könnte sich schon bald grundlegend ändern. Die meisten User würden sich darüber wohl sehr freuen. Ein Entwickler, der Einsicht in die Pläne hat, hat dies dem Onlineportal Windowslatest.com bestätigt. Das Startmenü wird vor allem optisch überarbeitet: Die Icons sollen deutlicher sichtbar sein, andererseits wird auf die eher ungeliebten Live-Kacheln verzichtet.

Es ist noch gar nicht lange her, da hat Microsoft eine Windows-10-Variante veröffentlicht, die für günstige Laptops und auch für Geräte mit zwei Monitoren gedacht ist. Auch bei dem neuen Betriebssystem, das mit der Bezeichnung "10X" in den Handel kommen wird, gibt es die Live-Kacheln nicht mehr. Es ist durchaus logisch, dass Microsoft überlegt, auch beim "herkömmlichen" Windows 10 auf dieses Feature zu verzichten. Eilig hat es der Softwareriese aber damit nicht: Die Änderung betrifft voraussichtlich erst Versionen ab 10 20H2, das bedeutet, dass sich die User frühestens ab Frühjahr 2021 an das neue Design gewöhnen müssen. Eine Testversion wird es schon früher geben, Insider haben als Datum den Herbst 2020 in Aussicht gestellt.

Hinweise auf die geplanten Änderungen gab es schon seit längerer Zeit, die Gerüchte schwirren seit etwa sechs Monaten durch einschlägige Foren. Außerdem leakte Microsoft damals - angeblich aus Versehen - eine Windows-10-Testversion, bei der auf die Live-Kacheln bewusst verzichtet wurde.

Das Update ist durchaus angebracht, wenn wir daran denken, dass Microsoft seit 2015 zahlreiche Aktualisierungen zum Download zur Verfügung gestellt hat, die verschiedene Änderungen bewirkten. Allerdings wurde dabei das Startmenü immer ausgespart. Es muss auch ganz ehrlich gesagt werden, dass die Live-Kacheln bei der Windows-Gemeinde auf geringe Gegenliebe stoßen. Sie stammen aus dem Handy-Betriebssystem "Windows Mobile" und hatten die Aufgabe, die User stets mit aktuellen Informationen zu versorgen. Diese Möglichkeit wurde dann für Desktop-PCs und Laptops übernommen, zuerst mit Windows 8 und aktuell mit Windows 10.

So lösen Sie Probleme mit dem Windows-Startmenü

  1. 1. Methode: Reparieren defekter Systemdateien

    Für die Startmenü-Probleme Ihres Windows-10-Systems könnten wichtige Windows-Systemdateien verantwortlich sein. Aus irgendeinem Grund wurden die Dateien beschädigt und müssen daher repariert werden. Für die Reparatur dieser Systemdateien stehen Windows-Bordmittel über die Powershell zur Verfügung.

    Um die Powershell aufzurufen, müssen Sie die Windows-Taste plus "R" drücken und im Eingabefenster "powershell" eingeben. Anschließend öffnen Sie per Rechtsklick mit der Maus das Kontextmenü des Powershell-Icons. Sie finden es rechts unten in der Taskleiste. Wählen Sie den Menüpunkt "An Taskleiste anheften". Danach schließen Sie die Powershell wieder. Rufen Sie nun mit der rechten Maustaste das Kontextmenü des Powershell-Icons auf und klicken Sie auf "Als Administrator ausführen". Die Powershell startet nun mit Administratorrechten.

    Bestimmt fragen Sie sich, warum wir so umständlich vorgehen. Wir hätten doch auch einfach die Powershell mit Admin-Rechten starten können. Nun ist es so, dass in vielen Fällen nicht nur der Windows-Startbutton Probleme bereitet, sondern auch das benachbarte Sucheingabefeld. Falls nicht, können Sie auch "powershell" in das Sucheingabefeld eingeben und per Rechtsklick die "Windows Powershell" in den Suchergebnissen "Als Administrator starten", indem Sie diesen Menüpunkt im Kontextmenü auswählen. Folgenden Befehl geben Sie jetzt in der Powershell ein: "sfc /scannow" Drücken Sie dann die Enter-Taste. Daraufhin überprüft Windows die Systemdateien und repariert sie bei Bedarf. Der Vorgang kann etwas dauern. Falls Windows eine defekte aber nicht reparierbare Systemdatei entdeckt, können Sie durch Eingabe des Befehls "dism /online /cleanup-image /restorehealth" in die Powershell, die fehlenden Systemdateien neu herunterladen.

  2. 2. Methode: Neuinstallation der Modern-Apps

    Manchmal kann eine Neuinstallation von unter Windows 10 genutzten Modern-Apps helfen. Das brauchen Sie allerdings nicht von Hand zu erledigen. Über folgenden Befehl lässt sich das in der Powershell auch automatisieren. Um Tipparbeit zu sparen und Tippfehler zu vermeiden, kopieren Sie per Copy & Paste den folgenden Befehl einfach in die Powershell:  Get-AppXPackage -AllUsers | Foreach {Add-AppxPackage -DisableDevelopmentMode -Register "$($_.InstallLocation)\AppXManifest.xml"}. Starten Sie danach den Rechner neu. Falls das Startmenü wider Erwarten nicht funktionieren sollte, hilft nur noch die dritte Methode.

  3. 3. Methode: Neuinstallation von Windows 10

    Bei Methode 3 handelt es sich zweifelsohne um die radikalste Maßnahme. Sie führt aber letzten Endes zum Erfolg. Es geht darum, Windows 10 komplett neu zu installieren. Bevor Sie damit beginnen, empfehlen wir, von wichtigen Daten und Dokumenten ein Back-up zu erstellen. Loggen Sie sich anschließend mit der Tastenkombination Windows-Taste + L aus. Klicken Sie auf den Ausschaltbutton unten rechts im Willkommensbildschirm. Bei gedrückter Shift-Taste klicken Sie dann auf die "Neu Starten"-Schaltfläche. Windows 10 wird nun im Recovery-Modus gestartet. Hier können Sie dann den PC-Reset durchführen.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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