Diese Lebensmittel kann man nicht einfrieren

Besser nicht: Diese Lebensmittel kann man nicht einfrieren
Tiefkühltruhen sind eine tolle Erfindung! Nicht-aufgebrauchte Lebensmittel und überschüssige Portionen des letzten Abendessens können dort bis zum nächsten Bedarf haltbar gemacht werden. Doch es gibt einige Lebensmittel, die im Tiefkühlfach nichts verloren haben. Wir sagen Ihnen welche und warum.
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Besser nicht: Diese Lebensmittel kann man nicht einfrieren

Tiefkühltruhen sind eine tolle Erfindung! Nicht-aufgebrauchte Lebensmittel und überschüssige Portionen des letzten Abendessens können dort bis zum nächsten Bedarf haltbar gemacht werden. Doch es gibt einige Lebensmittel, die im Tiefkühlfach nichts verloren haben. Wir sagen Ihnen welche und warum.

© Getty Images

Zu viel gekocht, zu viel eingekauft – doch wegwerfen kommt auf keinen Fall in Frage? Einfrieren ist eine von vielen praktischen Methoden, um Lebensmittel aller Art haltbar zu machen. Doch nicht jedes Lebensmittel ist für den Kälteschock geeignet. 

Diese Lebensmittel sollten Sie nicht einfrieren

Einige Lebensmittel sind nach dem Auftauen aus dem Gefrierschrank noch genauso frisch wie am Tag des Einfrierens. Doch andere Lebensmittel verlieren dadurch ihren Geschmack, verändern ihre Eigenschaften, werden matschig oder sogar gänzlich ungenießbar. In unserer Bildershow zeigen wir Ihnen daher, welche Lebensmittel Sie besser nicht einfrieren sollten.

Darum ist Einfrieren eigentlich gut

Laut dem Bundeszentrum für Ernährung unterbricht das Tiefgefrieren das Wachstum von Mikroorganismen, tötet sie allerdings nicht ab. Nach dem Auftauen können sich beispielsweise Bakterien daher weiter vermehren. Außerdem wird die Aktivität der lebensmitteleigenen Enzyme reduziert, doch erst bei Temperaturen von mindestens - 40 Grad ganz verhindert. Die Enzymaktivität würde ohne Einfrieren bewirken, dass sich Farbe und Geschmack des Lebensmittels verändern und eventuell Vitamine verloren gehen.

Das sollten Sie beim Einfrieren beachten

Obst und Gemüse, Fleisch und manche Backwaren können daher über einen längeren Zeitraum eingefroren werden, sodass nicht sofort alles aufgegessen werden muss. Allerdings gibt es zwischen den verschiedenen Lebensmitteln Unterschiede.

Fetthaltige Lebensmittel sollten beispielsweise nicht zu lange aufbewahrt werden, denn Fett kann selbst tiefgekühlt ranzig werden. Daher: Je mehr Fett das Lebensmittel enthält, desto kürzer die Haltbarkeit. Doch je mehr Wasser das Lebensmittel enthält, desto länger kann man es einfrieren. Allerdings verändert es durch die kalten Temperaturen seine Struktur. 

Außerdem sollten Sie ein Lebensmittel nicht erst dann einfrieren, wenn es fast verdorben ist oder beinahe die Mindesthaltbarkeit erreicht hat. Denn je länger etwas eingefroren ist, desto höher ist der Qualitätsverlust. Friert man Lebensmittel so frisch wie möglich ein, ist ein wenig Qualitätsverlust noch zu verkraften. 

So überleben Ihre tiefgekühlten Lebensmittel 

Damit Sie Ihre eingefrorenen Lebensmittel in der Kälte so gut wie möglich erhalten können, sollten Sie noch einige Punkte beachten. Die Produkte sollten in gefriergeeignete Gefäße oder eine spezielle Gefriertüte gefüllt werden. Allerdings sollten die Behältnisse nicht zu voll sein, da sich vor allem wasserhaltige Speisen beim Frieren ausdehnen können.

Nun müssen die Behälter nur noch luftdicht verschlossen werden. Sonst können die Lebensmittel ihre Vitamine verlieren und es besteht die Gefahr eines Gefrierbrandes. Zuletzt kennzeichnen Sie das einzufrierende Lebensmittel mit dem Einfrierdatum, dem Inhalt und der ungefähren Mindesthaltbarkeit. Auf diese Weise behalten Sie den Überblick.

Haltbarkeit in der Tiefkühltruhe

Am kürzesten sind Backwaren haltbar. Sie sollten innerhalb von ein bis drei Monaten verzehrt werden. Dasselbe gilt für selbstgekochte Speisen. Gemüse und Fisch sind bei lebensmittelgerechter Aufbewahrung drei bis zwölf Monate tiefgekühlt haltbar, Obst sogar neun bis zwölf Monate. Wurst ist dagegen nur ein bis sechs Monate haltbar, Milchprodukte zwei bis sechs Monate und Kräuter drei bis vier Monate.

Quelle: freenet.de
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