iPhone 12 Pro: Alle Fakten rund ums neue Apple-Smartphone

iPhone 12 Pro: alle Fakten rund ums neue Apple-Smartphone
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iPhone 12 Pro: alle Fakten rund ums neue Apple-Smartphone

© Apple

Auch dieses Jahr hat Apple das iPhone aktualisiert und einer Frischzellenkur unterzogen. Sowohl äußerlich als auch bei der Technik hat sich eine Menge getan – und wir haben die Fakten.

Alle Fakten zum iPhone 12 Pro:

  1. Neu und nicht allein

    Neben dem iPhone 12 Pro hat Apple während derselben, voraufgezeichneten Konferenz das iPhone 12 mini, iPhone 12 und iPhone 12 Pro Max vorgestellt. Von den drei Smartphones beschäftigen wir uns nun also mit dem zweitgrößten Modell.

    Gleich auf den ersten Blick wirkt das neue iPhone kantiger und lässt Erinnerungen an den Edelstahlrahmen des iPhone 4 aufleben. Nachtgrün ist aus dem Sortiment verschwunden, dafür hat es nun aber Pazifikblau in die Farbauswahl geschafft. Silber, Gold und Graphit sind weiterhin vorhanden.
  2. Mehr Leistung und 5G

    Mit dem neuen SoC namens A14 Bionic wird sich das iPhone 12 Pro einmal mehr die Leistungskrone unter den Smartphones schnappen. Die Technik kommt auch im iPad Air 4 zum Einsatz und soll wesentlich mehr Leistung für CPU, GPU und KI bieten. In einem separaten Modul bringt Apple außerdem ein Modem für 5G unter. Zwar ist der Mobilfunkstandard noch nicht weit verbreitet, aber Apple hat immerhin schon den Grundstein für die Unterstützung gelegt.

    Wasserdicht ist auch das diesjährige iPhone, diesmal allerdings sogar bis in sechs Meter Tiefe (beim iPhone 11 waren es noch vier Meter). IP68 wird abermals unterstützt. In Zusammenhang mit Corning - das Unternehmen dürfte Smartphone-Nutzern durch Gorilla Glass bekannt sein - hat Apple außerdem eine Technik namens Ceramic Shield entwickelt. Das Glas auf dem Display soll damit eine um das Vierfache verbesserte Festigkeit mitbringen.
  3. Display und Akkulaufzeit

    Auch im iPhone 12 Pro kommt wieder ein OLED-Display zum Einsatz, allerdings wächst es von 5,8 auf 6,1 Zoll im Vergleich zum Vorgänger. Durch den schmaleren Rahmen ist das Smartphone an sich trotzdem nicht größer. Der Rahmen besteht trotzdem aus Edelstahl und die Dreifachkamera am Rücken des Geräts bleibt erhalten. Sehr sanft erhöht hat Apple auch die Auflösung: Während das iPhone 11 Pro noch 2.436 * 1.125 Pixel bot, sind es nun 2.532 * 1.170 Pixel. Ob das im Alltag zu erkennen ist, dürfte fraglich sein.

    Beim Gewicht hat sich mit 188 Gramm fast nichts getan (das neue Modell ist ein Gramm leichter als das iPhone 11 Pro). Das neue Pro-Modell ist allerdings nur noch 7,4 Millimeter hoch (anstelle von 8,4 Millimetern). Die Akkulaufzeit wurde trotz der kompakteren Abmessungen kaum beeinflusst, denn 17 Stunden Videowiedergabe schafft das neue iPhone gegenüber den 18 Stunden des Vorjahresmodells. Wie üblich übertrifft die Max-Variante diese Werte deutlich.
  4. Ein Blick auf die Kamera

    Wesentliche Veränderungen bietet das iPhone 11 Pro im Bereich der drei Kameras. Die sind nach wie vor vorhanden und unterteilen sich in Teleobjektiv sowie Weitwinkel und Ultraweitwinkel. Ein zehnfacher digitaler Zoom wird durch die 55 Millimeter Brennweite des Teleobjektivs erreicht, während die Bildstabilisierung leider dem Max-Modell vorbehalten wird. Die Hauptkamera wurde außerdem mit einer neuen Blende mit einer hohen Lichtempfindlichkeit von f/1,6 verbessert.

    Eventuell interessanter als die Hardware ist jedoch die Software: Die RAW-Fotografie wird nun durch eine Technik namens Apple ProRAW unterstützt. Damit können Sie beispielsweise Details wie Farbe, Detail oder Dynamik von Aufnahmen im Nachhinein verändern. Durch Smart HDR 3 wurde außerdem die Fähigkeit für die HDR-Fotografie ausgebaut. Aber: Apple ProRAW kommt leider erst im Laufe des Jahres als Software-Update. Offenbar haben es die Entwickler nicht geschafft, die Technologie rechtzeitig fertigzustellen.
  5. Videos mit der neuen Kamera

    Ein interessanter Teilaspekt der neuen Kameras betrifft Videoaufnahmen. Das iPhone 12 Pro bietet nun eine HDR-Aufnahme auf Basis von Dolby Vision. Das darin enthaltene Color-Grading übernimmt das Smartphone in Echtzeit und bleibt auch später bei der Bearbeitung in Software wie iMovie enthalten. Eine Unterstützung für Final Cut Pro X liefert Apple ebenfalls noch in diesem Jahr nach. Im Nachtmodus dürfen Hobbyfilmer nun auch einen Zeitraffer einschalten.

    HDR-Aufnahmen beherrscht das iPhone 12 Pro nun auch mit der Frontkamera: Die versteht sich nun ebenfalls auf das im letzten Jahr vorgestellte Deep Fusion und den bereits erwähnten Nachtmodus. Ein Testvideo, das Apple während der Konferenz zeigte, liefert jedenfalls sehr ansehnliche Ergebnisse.
  6. LiDAR und MagSafe kommen ins iPhone 12 Pro

    MagSafe ist eine altehrwürdige Apple-Technik, die im neuen iPhone zu frischem Leben erwacht. An der Rückseite des iPhone 12 Pro, angeordnet um die Ladespulen herum, befinden sich Magneten. Dies erleichtert die Aufladung, allerdings können Zubehörhersteller diese Magneten auch nutzen, um dort kleine Gadgets anzupinnen. Denkbar sind Schutzhüllen für das Smartphone oder auch Taschen, in denen etwa Kreditkarten einen Platz finden. Apple selbst bietet in diesem Zusammenhang ein Ladegerät für MagSafe sowie ein Ladegerät für iPhone und Apple Watch gleichzeitig an.

    Vom iPad Pro entnommen ist hingegen der LiDAR-Sensor: Damit könnten Sie Entfernungen von Objekten messen. Nützlich ist das vor allem für Augmented Reality. So wird das iPhone in der Wohnung zu einem Zollstock oder es hilft dabei, die Dimensionen eines Regals auszumessen.
  7. Ein Blick auf die Preise

    Ein günstiges Vergnügen wird auch diese Reihe aus iPhones nicht:

    • iPhone 12 mini mit 64 GB startet bei 778,85 Euro
    • iPhone 12 mit 64 GB startet bei 876,30 Euro.
    • iPhone 12 Pro mit 128 GB startet bei 1.120 Euro.'
    • iPhone 12 Pro Max mit 128 GB startet bei 1.217,15 Euro.
Quelle: In Zusammenarbeit mit Macwelt
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