Kostenloses WLAN und Hotspots deutschlandweit nutzen

Kostenloses WLAN und Hotspots deutschlandweit nutzen
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Kostenloses WLAN und Hotspots deutschlandweit nutzen

© Fotolia.com/Ingo Bartussek
02.07.2018 - 10:32 Uhr

Dank klarer Regelungen beim Telemediengesetz sind Anbieter von kostenlosem WLAN und Hotspots besser geschützt. Wir stellen Möglichkeiten vor, Hotspots zu nutzen und anzubieten.

Die Bundesregierung hat für mehr Freiheit beim WLAN gesorgt. Durch die Verabschiedung des Dritten Gesetzes zur Änderung des Telemediengesetzes müssen Anbieter von Hotspots und kostenlosem WLANs nicht mehr befürchten, in Haftung genommen zu werden, wenn ein Nutzer hierüber Urheberrechtsverletzungen begeht und geschützte Inhalte herunterlädt. Die Anbieter sind durch das Gesetz vor Schadenersatz- und Unterlassungszahlungen geschützt, auf die die Urheber solcher Inhalte Anspruch haben. Zudem besagt das Gesetz, dass ein Passwortschutz für ein solches WLAN oder einen Hotspot nicht zwingend erforderlich ist. Der Bundesrat hat gegen das Gesetz keinen Widerspruch eingelegt, sodass es jetzt Gültigkeit hat.

Da nun für Rechtssicherheit bei diesem Thema gesorgt ist, wird die Zahl öffentlicher Hotspots und kostenloser WLAN-Zugänge in Deutschland steigen. Die Nutzer haben damit Gelegenheit, die Vorteile des Internets mobil in Anspruch zu nehmen, ohne eigenes Datenvolumen opfern zu müssen. Gerade Reisende haben auf diese Weise die Möglichkeit, auch unterwegs mit dem Notebook ins Internet zu gehen.

Für Nutzer öffentlicher WLANs ist das Risiko allerdings unverändert hoch. Wer sein mobiles Endgerät und seine Daten nicht schützt, läuft Gefahr, dass Mitsurfer über das öffentliche WLAN den Funkverkehr abhören oder in den Besitz vertraulicher Daten und Passwörter gelangen. Wir stellen Ihnen im Folgenden Mittel und Wege vor, wie Sie sich vor einem solchen Missbrauch schützen und einen Hotspot sicher nutzen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Ihr eigenes WLAN anderen als Hotspot zur Verfügung stellen können.

Kostenloses WLAN und Hotspots:

  1. Öffentliche WLANs aufspüren

    Die Zahl der öffentlichen WLANs ist beachtlich. Allerdings sind sie nicht immer leicht zu finden. Zwar stellen viele Anbieter solcher Hotspots Apps und Suchprogramme zur Verfügung, diese führen aber immer nur zu den eigenen WLANs. Alternativ können Tools zum Einsatz kommen, die Hotspots unabhängig von dessen Anbieter anzeigen. Sie funktionieren aber nur, wenn die jeweiligen Community-Mitglieder diese in die Datenbank eintragen. Daher empfiehlt es sich, bei der Suche nach kostenlosem WLAN mehrere Tools parallel einzusetzen. Für die mobile Suche nach Hotspots eignet sich eine Smartphone-App gut. Beispielsweise eignet sich hier die Facebook-App. Unter Android gelangen Sie über die drei Linien oben rechts in das App-Menü und können hier unter Apps die Schritte Alle anzeigen ? WLAN finden ausführen. Die Telekom und Vodafone bieten mit der Telekom Connect App und dem Vodafone Hotspotfinder jeweils iOS-Apps an, mit denen die eigenen Hotspots gefunden werden können.

    Manchmal gehört es zur Reiseplanung dazu, sich schon zu Hause über die verfügbaren Hotspots am Reiseort zu informieren. Dafür eignen sich die Suchfunktionen auf den Websites der jeweiligen Anbieter. Bei der Suche nach Telekom-Hotspots ist es ratsam, auf der Telekom-Website rechts den Punkt WLAN TO GO HotSpots zu aktivieren. Hierdurch lassen sich auch private WLANs in der Liste anzeigen, die über einen Telekom-Router angeboten werden. Zudem werden Hotspots von Einrichtungen wie Restaurants, Hotels und Flughäfen aufgelistet, die mit der Telekom-Technologie arbeiten. Das von Unitymedia bereitgestellte WLAN lässt sich über https://services.unitymedia.de/wifi finden.

    Mittlerweile gehen immer mehr Städte dazu über, eigene WLAN-Zugänge gratis an verschiedenen POIs anzubieten. Wo solche Hotspots zum Beispiel in München zu finden sind, können Sie unter http://www.muenchen.de/leben/wlan-hotspot.html einsehen. Wenn Sie hingegen ein nicht kommerzielles WLAN bevorzugen, ist die Website https://freifunk.net/ die richtige Anlaufstelle.

  2. Regeln und Grenzen bei öffentlichen Hotspots

    In vielen Fällen sind öffentliche WLANs gratis und können sowohl beim Schlendern durch die Stadt als auch in öffentlichen Einrichtungen, Restaurants und im ÖPNV genutzt werden. Allerdings haben die Anbieter solcher WLANs und Hotspots die Möglichkeit, Einschränkungen vorzunehmen. Das bedeutet zum Beispiel, dass bestimmte Websites über einen solchen Hotspot nicht besucht werden können oder dass es ein Zeitlimit beziehungsweise eine Volumenbegrenzung für die Nutzung gibt. Telekom-Hotspots können in der Regel 30 bis 60 Minuten kostenlos genutzt werden, wohingegen Vodafone-Hotspots meist 30 Minuten pro Tag gratis zur Verfügung stehen. McDonald's bietet in seinen Filialen kostenloses WLAN zwischen 1 bis 3 Stunden an, und bei der Deutschen Bahn und bei Flixbus wird das WLAN gedrosselt, sobald ein bestimmtes Datenvolumen überschritten wird. Die kostenlose Nutzung öffentlicher WLANs ist immer dann möglich, wenn auch ein eigenes WLAN zur Verfügung gestellt wird. Unter dem Punkt Ein eigenes WLAN anbieten erfahren Sie, wie das erreicht wird.

    Außerdem gibt es spezielle Hotspot-Tarife, mit denen Sie öffentliche Hotspots für einen bestimmten Zeitraum oder sogar unbegrenzt lange nutzen können. Die Preise für solche Tarife variieren je nach Anbieter und Hotspot. In der Regel liegen sie zwischen 5 und 30 Euro bei Hotspots der Telekom und von Vodafone. Mobilfunk- oder Festnetzkunden eines dieser Anbieter profitieren von deutlich günstigeren Preisen. Wer seit April 2016 einen Magenta-Mobil-Tarif abgeschlossen hat, darf zum Beispiel alle Telekom-Hotspots unbegrenzt nutzen, ohne dass weitere Kosten anfallen.

  3. Über öffentliche WLANs ins Internet gelangen

    Um über einen Hotspot Zugriff auf das Internet zu erhalten, muss sich das jeweilige Smartphone oder Notebook mit der SSID des WLANs verbinden. Sobald dies erfolgt ist, gelangen Sie auf die Anmeldeseite. Falls nicht, genügt es, in die Adressleiste eine beliebige Webadresse einzugeben. Für die Nutzung eines kostenlosen WLANs müssen Sie in der Regel Nutzungsbedingungen akzeptieren. Die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse ist hingegen nur selten erforderlich. Damit Sie kommerzielle Hotspots nutzen können, müssen Sie einen entsprechenden Hotspot-Tarif erwerben. Hier erhalten Sie Zugangsdaten, die Sie auf der Startseite des Hotspots eingeben. Telekom-Hotspots bieten zudem die Möglichkeit, die eigenen Zugangsdaten für die Anmeldung zu nutzen, wenn diese zum Beispiel beim Kundencenter oder bei der SIM-Karten-Authentifizierung über die Connect App genutzt werden. Beinhaltet Ihr Mobilfunkvertrag die Nutzung von Hotspots, genügt eine SMS mit OPEN an die 9526 als Anmeldung für den Hotspot.

  4. Windows 10 und öffentliche Hotspots

    In den meisten Fällen sind öffentliche WLANs nicht verschlüsselt und stellen deshalb ein hohes Sicherheitsrisiko für die Nutzer dar. Andere Nutzer des Hotspots haben die Möglichkeit, Daten abzufangen und das Netz abzuhören. Sie müssen sich bei der Nutzung öffentlicher WLANs stets bewusst sein, dass Ihr Rechner oder Ihr Smartphone jederzeit angegriffen werden kann. Deswegen sollten alle erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, bevor eine Verbindung zu einem öffentlichen Hotspot hergestellt wird. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Sicherheitsupdates des jeweiligen Gerätes auf dem neuesten Stand sein müssen. Das gilt sowohl für das Betriebssystem selbst als auch für die verwendeten Programme und Apps. Außerdem ist ein zuverlässiger, aktueller Virenschutz oberste Pflicht. Websites und Services, bei denen Sie persönliche Daten und Passwörter eingeben müssen, sollten in öffentlichen WLANs gemieden werden. Möchten Sie über einen öffentlichen Hotspot E-Mails checken oder Bankgeschäfte abwickeln, dann ist es wichtig, dass Sie das ausschließlich über sichere HTTPS-Verbindungen tun. Diese sind verschlüsselt und stellen damit einen Schutz für Ihre Daten dar.

    Bei Verwendung eines Windows-Rechners ist es wichtig, dass das Netzwerkprofil aktiv ist, während Sie den öffentlichen Hotspot nutzen. Ob dies der Fall ist, sehen Sie, wenn Sie per Rechtsklick auf das WLAN-Symbol das Netzwerk und Freigabecenter öffnen. Hier werden die aktiven Netzwerke angezeigt, sodass der Punkt Öffentliches Netzwerk zu sehen sein sollte. Falls dem nicht so ist, rufen Sie die Windows-10-Einstellungen auf und wählen den Punkt Netzwerk und Internet, WLAN aus. Wenn Sie hier die aktive Verbindung aussuchen, muss der Punkt Dieser PC soll gefunden werden deaktiviert sein.

    Eine weitere Sicherheitsvorkehrung besteht darin, das WLAN immer nur dann einzuschalten, wenn Sie sich mit dem jeweiligen Hotspot verbinden wollen. Nach Beendigung des Surfens deaktivieren Sie die Verbindung. Somit sind Sie wirklich nur dann online, wenn Sie das möchten. Potenzielle Angreifer haben so weniger Zeit, Sie und Ihr Gerät zu attackieren. Außerdem ist sichergestellt, dass sich Ihr PC oder Smartphone nicht eigenmächtig mit einem öffentlichen WLAN verbindet, ohne dass Sie etwas davon mitbekommen. Das kann nämlich leicht passieren, da verschiedene Hotspots oftmals dieselbe SSID verwenden. Ihr Gerät erkennt diese SSID wieder und meint, ein bekanntes Netzwerk vor sich zu haben, mit dem es sich dann verbindet. Meist handelt es sich allerdings um ein anderes, Ihnen unbekanntes Netzwerk. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit erreichen Sie, wenn ein zuverlässiger Browser wie Tor oder eine virtuelle Maschine zum Surfen verwendet wird.

  5. Mehr Sicherheit durch VPN-Verbindungen

    Besonders sicher funktioniert das Surfen in öffentlichen WLANs, wenn ein Virtual Private Network (VPN) verwendet wird. Allerdings ist es recht aufwendig, ein solches Netzwerk einzurichten. Der Aufwand lohnt sich jedoch. Durch VPN-Verbindungen wird der gesamte Datenverkehr verschlüsselt, sodass Angreifer keinen Nutzen daraus ziehen können. Zusätzlich ist es für andere Nutzer dank VPN nicht möglich, einzusehen, zu welchen Webseiten Sie eine Verbindung herstellen.

    VPN-Verbindungen können mit unterschiedlichen Sicherheitsstufen eingerichtet werden. Hierdurch ist es möglich, das Netzwerk dem eigenen Surfverhalten und den individuellen Anforderungen entsprechend anzupassen. Wenn ausschließlich mit einem Webbrowser gearbeitet wird, genügt es völlig, ein VPN-Add-on für Chrome, Edge oder Firefox zu verwenden. Alternativ kann der VPN-Client eines VPN-Anbieters zum Einsatz kommen. Das empfiehlt sich zum Beispiel bei Onlinediensten wie E-Mail, FTP oder Messaging, die nicht über den Webbrowser abgewickelt werden. Beide Varianten sorgen dafür, dass der Datenverkehr ausschließlich über die Server des jeweiligen VPN-Dienstleisters läuft. Das setzt also ein großes Vertrauen in den gewählten Anbieter voraus. Wenn dieses Vertrauen fehlt, können Sie selbst ein VPN einrichten, das in Verbindung mit Ihrem Heimnetzwerk steht. Voraussetzung hierfür ist, dass der verwendete Router als VPN-Gegenstelle eingesetzt werden kann. Das ist zum Beispiel bei der FRITZ!Box der Fall. Es empfiehlt sich, das VPN schon vor einem Ausflug oder einer Reise einzurichten. Nur so sind Sie von der ersten Minute an beim Surfen in öffentlichen WLANs geschützt.

    Browsererweiterungen, die guten Gewissens empfohlen werden können und unter Chrome und Firefox funktionieren, sind Browsec VPN, Hoxx VPN Proxy und ZenMate VPN. Nutzer von Firefox finden diese Add-ons unter https://addons.mozilla.org/de/firefox und können sie direkt per zu Firefox hinzufügen installieren. Chrome-Anwendern stehen die gewünschten Add-ons auf https://chrome.google.com/webstore/category/extensions zur Verfügung, die sich über Hinzufügen nutzen lassen. Für die Inanspruchnahme dieser VPN-Dienste ist eine Anmeldung per E-Mail und die Einrichtung eines Nutzerkontos erforderlich. Dieses dient später als Grundlage für die Anmeldung bei der Browsererweiterung. Die Add-ons sind komplett kostenlos zu haben.

    Sobald Sie einen VPN-Client auf einem Windows-Rechner installiert haben, wird jede Übertragung im öffentlichen WLAN verschlüsselt. Die Verbindung läuft über den VPN-Server des jeweiligen Anbieters und lässt verschiedene Einstellungen zu. So können Sie zum Beispiel die IP-Adresse eines ausländischen Standorts wählen, um nicht von Geosperren betroffen zu sein. Die Tools vieler VPN-Anbieter wie CyberghostOkayFreedom und ZenMate sind kostenlos. Dafür müssen Sie allerdings ein eingeschränktes Funktionsspektrum in Kauf nehmen. So dauert der Aufbau der VPN-Verbindung vergleichsweise lange. Das verfügbare Datenvolumen ist begrenzt. Es wird Werbung eingeblendet. Der Serverstandort kann nicht frei gewählt werden. Wenn nur hin und wieder ein öffentliches WLAN genutzt werden soll, können diese Einschränkungen ohne Weiteres in Kauf genommen werden. Wollen Sie die VPN-Services ohne Einschränkungen nutzen, verwenden Sie die kostenpflichtigen Versionen, die in der Regel für 5 Euro pro Monat zur Verfügung stehen. Einige VPN-Dienste werden zusammen mit Antivirenprogrammen geliefert. Nutzen Sie zum Beispiel Kaspersky Internet Security oder Avira Internet Security Suite, haben Sie bereits einen VPN-Client auf Ihrem Rechner.

    Wenn ein VPN zwischen Rechner und Ihren Router geschaltet wird, werden sämtliche Daten verschlüsselt durch das öffentliche WLAN und vom Router ins Internet geschickt. Das ist etwa so, als würden Sie Ihr persönliches Heimnetzwerk zum Surfen verwenden. Der Router wird hierbei in einen VPN-Server umgewandelt, was in der Regel mit dem Open-Source-Tool Open VPN geschieht. Für die Einrichtung und Aktivierung eines solchen Servers gibt es verschiedene Tools von den Anbietern. AVM hat zum Beispiel FRITZ!Box-Fernzugang einrichten und FRITZ!Fernzugang entwickelt. Aber auch auf dem Smartphone können VPN-Dienste genutzt werden. Auch hierfür stellen CyberGhost, Hotspot Shield und ZenMate geeignete Apps zur Verfügung.

  6. Ein eigenes WLAN anbieten

    Der Bundestag hat das Telemediengesetz abgewandelt, sodass Anbieter öffentlicher Netzwerke besser geschützt sind. Das gilt sowohl für Unternehmen, die ihren Kunden öffentliches WLAN anbieten wollen, als auch für Privatpersonen, die ihre Nachbarn am eigenen WLAN teilhaben lassen möchten. Wenn Sie Kunde der Telekom oder von Vodafone sind und einen entsprechenden Router besitzen, können Sie die Hotspot-Funktion nutzen. Als Gegenleistung für diesen Service haben Sie dann die Möglichkeit, auf das WLAN aller anderen Kunden der Anbieter zuzugreifen. Die Telekom stellt solchen Kunden zudem alle ihre eigenen Hotspots kostenlos zur Verfügung.

    Bei der Telekom nennt sich dieser Service WLAN TO GO. Um ein eigenes WLAN anbieten zu können, werden ein All-IP-Anschluss und ein Speedport Router benötigt. Besonders gängig sind zum Beispiel W724V, Neo und Hybrid. Im Telekom-Kundencenter kann WLAN TO GO unter Meine Extras hinzugebucht und bei Bedarf deaktiviert werden. Anschließend aktiviert Fernwartung Easy Support diese Funktion auf Ihrem Router. Ob dies geschehen ist, erkennen Sie im Router-Menü unter Internet ? WLAN TO GO (HotSpot) oder am neuen WLAN mit der SSID Telekom_FON. Eine Verbindung mit Ihrem Heimnetz besteht hierbei nicht. Sämtlicher Datenverkehr läuft über den Telekom-Proxyserver. Zudem steht für den Hotspot ausschließlich die ungenutzte Bandbreite Ihrer Verbindung zur Verfügung. Sie müssen also nicht befürchten, durch das Anbieten eines Hotspots an Surfgeschwindigkeit zu verlieren.

    Was bei der Telekom WLAN TO GO ist, heißt bei Vodafone Homespot. Dieser Service steht allen Kabelkunden automatisch zur Verfügung, die HOMEbox oder eine FRITZ!Box 6490 als Modemrouter nutzen. Alle anderen können die Funktion für 2 Euro pro Monat im Kundencenter hinzubuchen. Falls gewünscht, kann die Homespot-Funktion unter Einstellungen ? Interneteinstellungen auch wieder abgeschaltet werden, was allerdings laut Vodafone bis zu sieben Tage in Anspruch nehmen kann. Das könnte notwendig werden, da sich zum Beispiel der Bridge-Modus nur aktivieren lässt, wenn der Homespot-Service nicht genutzt wird. Der Bridge-Modus wird dann benötigt, wenn am Vodafone-Modem ein WLAN-Router angeschlossen werden soll.

    Freifunk stellt ein nicht kommerzielles Angebot zur Bereitstellung von öffentlichem WLAN zur Verfügung. Das Prinzip entspricht dem der anderen Anbieter: Ein Nutzer stellt ein öffentliches WLAN kostenlos bereit und darf im Gegenzug sämtliche Freifunk-Hotspots nutzen. Auf https://freifunk.net/wie-mache-ich-mit/community-finden/ sind alle Freifunk-Gemeinschaften zu finden. Zudem wird Ihnen hier genau erklärt, wie Sie Ihren Router zum Teil des Freifunk-Netzwerks machen und wie Sie die Freifunk-Hotspots nutzen können, ohne selbst ein öffentliches WLAN anzubieten. Voraussetzung für die Teilnahme am Freifunk-Netzwerk ist, dass Sie eine alternative Firmware, die mit OpenWrt arbeitet, auf Ihren Router spielen. Welche Firmware das ist, variiert je nach Freifunk-Gemeinschaft. Von vielen Freifunk-Gemeinschaften sind jedoch bereits vorkonfigurierte Geräte erhältlich. Außerdem stellen die Gemeinschaften Übersichten in Form von Karten bereit, auf denen klar zu sehen ist, welche Hotspots es in einer Region gibt und wie viele Freifunk-Nutzer diese gerade verwenden.

  7. Hotspot für den Nachbarn

    Einige wollen ihr WLAN nicht komplett öffentlich machen, sondern lediglich ihre Nachbarn daran teilhaben lassen. In diesem Fall bietet sich die Nutzung eines Gast-WLANs an. Dieses steht einem ausgewählten Personenkreis in Ihrem Umfeld zur Verfügung. Voraussetzung für den Zugang ist allerdings, dass Sie den entsprechenden Personen das WLAN-Passwort mitgeteilt haben. Wie bei kostenpflichtigen Services besteht auch hier keine Verbindung zwischen dem Gast-WLAN und Ihrem eigenen Internetzugang. Andere Nutzer haben somit nicht die Möglichkeit, in Ihr Heimnetz zu gelangen. Außerdem steht es Ihnen frei, das Gast-WLAN mit bestimmten Einschränkungen zu versehen. So kann es zum Beispiel nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung gestellt oder die Maximalzahl der parallel aktiven Nutzer begrenzt werden. Die Freischaltung erfolgt bei der FRITZ!Box unter WLAN ? Gastzugang. Zudem können Sie über Internet ? Filter ? Geschwindigkeit im Heimnetz ? Bandbreite für das Heimnetz reservieren festlegen, wie viel Bandbreite dem Gast-WLAN zur Verfügung gestellt werden soll.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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