Mit dem Notebook auf Reisen: So sichern Sie sich ab

Mit dem Notebook verreisen: so sichern Sie sich ab
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Mit dem Notebook verreisen: so sichern Sie sich ab

© Fotolia.com/Alliance

Der moderne Arbeiter nimmt das Notebook einfach an jeden Ort mit. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das gute Stück rundum vor Gefahren schützen.

Unterwegs kann viel passieren. Ob Diebstahl, Wasserschaden, Crash oder ein exotischer Virus: Wer sein Notebook mitnimmt, sollte sich auf einige Dinge gefasst machen. So ärgerlich der Worst Case auch ist, wer vorgesorgt hat, kann den Schaden zumindest in Grenzen halten.

So sichern Sie Ihre Notebook auf Reisen ab

  1. Eine hochwertige Notebook-Tasche

    Ein einfacher Rucksack oder eine leichte Tasche sind nicht geeignet, um empfindliche Technik von A nach B zu schaffen. Kaufen Sie sich lieber eine Notebook-Tasche, die genau für den Zweck der sicheren Unterbringung von Laptops auf großen Reisen hergestellt wird. Denn: An Orten wie in Flugzeugen herrscht oft Platzmangel, die Taschen werden daher in enge Ablagen gequetscht, Menschen rempeln sich gegenseitig an, außerdem gibt es möglicherweise Turbulenzen.

    Gute Notebook-Taschen besitzen daher recht harte Schalen, außerdem sind sie gepolstert. Darin sind Notebooks gut geschützt, außerdem bieten sie in der Regel noch weitere Fächer, in denen Sie etwa Stromkabel oder Peripherie wie vielleicht eine kompakte Computermaus unterbringen können. Kratzer, Schrammen oder gar Dellen und Beulen treten damit nicht auf und das Notebook bleibt in Zug und Flugzeug zu 100 % geschützt - und allzu teuer sind die Taschen auch nicht.

  2. Leicht zu übersehen: Schalten Sie das Gerät aus!

    Von zu Hause kennen Sie es vielleicht so, dass Sie das Notebook einfach nur im Standby-Modus lassen. Bevor es auf die große Reise geht, sollten Sie das Gerät jedoch auf jeden Fall komplett abschalten. Denn: Die Kühlung kompakter Laptops ist bereits "im Freien" kompliziert. Wenn keine Luft von außen an das Gerät dringt und es im Standby-Modus in der engen Tasche liegt, können die Geräte sehr heiß werden. Vielleicht schaltet sich das Notebook auch unerwartet von selbst ein, was dann die Temperaturen noch einmal deutlich in die Höhe schraubt.

    Indem Sie den Laptop ausschalten, reduzieren Sie die Hitzeentwicklung und beugen somit einem vorzeitigen Tod in der Tasche vor. Außerdem verlängern Sie die Lebensdauer der Komponenten. Verbinden Sie das Gerät während der Reise in der Tasche auch nicht mit einem tragbaren Akku: Die Übertragung von Strom verursacht ebenfalls sehr viel Hitze. Laden Sie das Gerät nur an der frischen Luft auf.

  3. Passen Sie immer auf das Notebook auf

    Notebooks sind teuer, aber kompakt - und dadurch ein begehrtes Ziel für Diebe. Lassen Sie andere Personen daher am besten gar nicht erst auf das Display schauen und lassen Sie es auch nicht aus den Augen - nicht einmal für einige Sekunden. Diebe verstehen ihr Handwerk mitunter gut und können sehr schnell Personen identifizieren, die auf Ihren Laptop einfach keine Acht geben. Sie machen sich damit nur zu einem leichten Ziel und verlieren das Gerät und Ihre Daten.

    Lassen Sie den Laptop auf einer Reise im Bus oder im Zug auch nicht auf einem leeren Beifahrersitz liegen. Wenn Sie "nur mal kurz die Augen zumachen" könnten Sie Pech haben und ohne Notebook aufwachen. Verstecken Sie den Laptop, halten Sie in fest oder verstauen Sie ihn in einer sicheren Tasche. Vertrauen Sie auch keinen fremden Personen, um auf das Gerät aufzupassen, während Sie gerade nicht da sind. Die Person selbst hat vielleicht keine bösen Absichten - aber sie passt mitunter auch nicht genauso auf Ihr Notebook auf wie Sie selbst.

  4. Backups schaffen Sicherheit

    In der Regel ist es nicht die Hardware, deren Verlust wehtut. Vielmehr schmerzen den meisten Personen die nicht mehr vorhandenen Daten. Dagegen können Sie sich absichern, indem Sie regelmäßig(!) Backups anfertigen - etwa auf externen Festplatten, NAS-Servern, in der Cloud oder anderweitig. Wenn Sie das Notebook verlieren, geht vielleicht ein wenig Fortschritt an Ihrer Arbeit verloren, aber Ihre Daten sind im Kern noch erhalten.

    Möglicherweise noch dramatischer kann aber der Zugriff fremder Personen auf Ihre Daten sein. Es kann sich um persönliche Daten handeln oder auch wichtige Firmeninformationen - in jedem Fall möchten Sie nicht, dass diese Datensätze in fremde Hände geraten. Schützen können Sie sich, indem Sie die entsprechenden Bereiche auf der Festplatte oder gleich den Computer komplett mit starken Passwörtern verschlüsseln. Machen Sie auch nicht den Fehler, diese Passwörter direkt am Gerät in Form von Zetteln oder auch in Textdokumenten auf dem Desktop zu speichern.

  5. Mehr Sicherheit mit passender Software

    Vor allem bei der Verwendung öffentlicher WLAN-Netzwerke gilt, dass Sie diese nicht nutzen sollten, wenn Sie keine aktuelle Antiviren-Programme installiert haben. Falls Sie zusätzliche Firewall-Software nutzen, stellen Sie auch hier sicher, dass sich diese auf dem aktuellen Stand befindet. So unterbinden Sie Verbindungen zu Ihrem PC, die nicht gewünscht sind und vermeiden auch die Verbreitung von Schadsoftware. Es kann außerdem nicht schaden, immer misstrauisch zu sein: Kommt Ihnen eine WLAN-Verbindung merkwürdig vor - etwa aufgrund des Namens oder einer besonders niedrigen Geschwindigkeit -, sollten Sie sich gleich ausklinken.

    Rufen Sie keine Webseiten auf, die nicht mit https (sondern mit http) beginnen. Das gilt vor allem bei der Nutzung von Online-Banking. Der zusätzliche Buchstabe ist ein Sicherheitszertifikat, das für eine sichere Verbindung zwischen Ihnen und dem Server steht. Zwar ist das theoretisch fälschbar, in der Realität kommt das jedoch praktisch nicht vor.

  6. Wie heißt mein Computer?

    Abschließend sollten Sie, für den Fall der Fälle bestimmte Bezeichnungen notieren: Wer ist der Hersteller Ihres Notebooks, wie heißt das Gerät inklusive Modellserie und -nummer und welche Informationen lassen sich auf dem Serviceaufkleber finden (oft an der Unterseite zu finden)? Fotografieren Sie sämtliche Daten dieser Art oder schreiben Sie sich diese Informationen auf. Gibt es vielleicht einen Kratzer an einer markanten Stelle am Gerät? Notieren Sie sich das, da diese Informationen dabei helfen können, Sie als den rechtmäßigen Besitzer des Notebooks auszuweisen.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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