Effektiv und günstig: Die fünf besten Drucker-Tipps

Effektiv und günstig: Die fünf besten Drucker-Tipps
Wenn der Drucker zum Hass-Objekt wird, ist Abhilfe gefragt. Wir zeigen die fünf besten Tipps & Tricks rund ums Drucken!
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Effektiv und günstig: Die fünf besten Drucker-Tipps

Wenn der Drucker zum Hass-Objekt wird, ist Abhilfe gefragt. Wir zeigen die fünf besten Tipps & Tricks rund ums Drucken!

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Wenn der Drucker zum Hass-Objekt wird, ist Abhilfe gefragt. Wir zeigen die fünf besten Tipps & Tricks rund ums Drucken!

Wenn der Drucker kurz vor dem Meeting den Druckauftrag verschluckt oder nur gequetschtes Papier mit gelegentlichen Tintenfetzen auswirft, ist guter Rat teuer. Der Büro-Drucker entwickelt sich mitunter zum wahren Hass-Objekt, dabei handelt es sich doch um einen der wichtigsten Mitarbeiter in vielen Arbeitsumgebungen. Nicht immer ist jedoch der Drucker schuld. Ein wenig Entspannung im Umgang mit störrischer Technik hilft immer. Das und ein gewisses Hintergrundwissen, welches wir gerne vermitteln wollen.

  1. Papierstau 

    Der klassische Papierstau entsteht zumeist, wenn das Druckerpapier schräg eingezogen wird. Der Drucker zieht neben der schief eingezogenen Seite weiteres Papier ein und sorgt so für einen zerknitterten Haufen unbrauchbarer Dokumente im Auffang. Es kommt auch vor, dass der Drucker den Stau bemerkt und mitten im Druck, mit gestautem Papier im Innenleben, den Auftrag abbricht. Einige Drucker zeigen an, wo im Gerät sich der Papierstau befindet, bei vielen Geräten müssen Sie jedoch selbst auf die Suche gehen.
    Schalten Sie zuerst den Drucker aus, bevor Sie im Inneren des Gerätes arbeiten. So stellen Sie sicher, dass Sie keinen Stromschlag oder gequetschte Finger durch sich plötzlich bewegende Teile erleiden. Bei Laserdruckern droht Gefahr durch die heiße Fixiereinheit, sollte der Papierstau sich in der Nähe dieser Hitzequelle befinden, warten Sie, bis diese sich abgekühlt hat.
    Öffnen Sie nun die verfügbaren Klappen, die zum Papierstau führen können. Folgen Sie dem Weg des Papiers von der Ablage bis zum Auswurf, um die richtige Stelle zu orten. Entfernen Sie nun vorsichtig das Papier und gegebenenfalls Papierfetzen. Ziehen Sie dabei zügig - aber dennoch vorsichtig. Wenn möglich, sollten Sie das Papier in Ausgaberichtung herausziehen, ansonsten strapazieren Sie unnötig die Mechanik des Druckers und laufen Gefahr, das Papier weiter zu zerreißen. Achten Sie darauf, das gestaute Papier restlos zu entfernen, auch kleine Fitzel können später einen neuen Papierstau hervorrufen. Seien Sie auch vorsichtig, dass Sie keine kleinen Plastikteile abbrechen und so den Drucker ruinieren.
    Schließen Sie nun alle Klappen wieder und schalten Sie den Drucker ein. Jetzt teilt Ihnen der Drucker mittels Status-Leuchten oder auf dem Display mit, ob der Fehler behoben wurde. Bleibt eine Fehlermeldung, begeben Sie sich erneut auf die Suche.
    Einige Papiersorten sind qualitativ minderwertig und verfügen über eine Oberflächenstruktur, mit der nicht jeder Drucker zurechtkommt. Geschieht es also regelmäßig, dass der Drucker mehrere Seiten gleichzeitig einzieht, kann es auch am Papier selbst liegen.
  2. Der Druckauftrag hängt in der Warteschleife

    Jeder auch noch so moderne Drucker kann nur einen Druckauftrag abarbeiten. Um mehrere Aufträge zu verwalten, gibt es eine Warteschleife, in der Aufträge gesammelt werden, um sie dann nacheinander auszuführen. Druckt der Drucker nun nicht weiter, obwohl Fehlerquellen wie leere Patronen oder Toner, fehlendes Papier oder ein Papierstau auszuschließen sind, kann es sein, dass ein Druckauftrag vor Ihrer Druckanfrage ein Problem bereitet.
    Wenn Ihr Drucker direkt mit nur einem PC verbunden ist, also nicht via Netzwerk angeschlossen wurde, können Sie in der Windows-Druckerwarteschlange die bisher angesammelten Aufträge anschauen und gegebenenfalls einzeln abbrechen. Die Warteschleife finden Sie unter "Systemsteuerung" -> "Hardware und Sound" -> "Geräte und Drucker". Ein Doppelklick auf den Drucker zeigt die Warteschlange an. Mac-Nutzer gelangen über "Einstellungen" -> "Druck & Fax-Programm" zu dieser Option.
    Bei Netzwerkdruckern kann es auch ein fremder Druckauftrag sein, der Probleme bereitet - Sie können auf Ihrem Rechner jedoch nur Ihre eigenen Druckaufträge beeinflussen. Fragen Sie also gegebenenfalls bei den anderen Nutzern oder melden Sie den Fall dem Administrator. Tritt die verstopfte Drucker-Warteschleife regelmäßig auf, sollten Sie dies der IT-Abteilung melden. Oft führen zu große Druckaufträge oder Dateien zu einem "überlaufenden" Druckerspeicher. Mitunter erfordert ein Druckauftrag auch das manuelle Hinzufügen eines speziellen Papieres - und der Kollege hat diesen Punkt schlicht vergessen.
  3. Ausgelaufe Tinte oder Toner

    Immer wieder passiert es, dass Tinte oder Toner im Gerät auslaufen und so für Probleme sorgen. Generell ratsam ist es daher, hochwertige und für das Gerät passende Tinten und Toner einzusetzen. Das günstigste Sonderangebot einer asiatisch klingenden Marke sorgt öfter für Probleme als Originalzubehör oder zumindest hochwertige Alternativprodukte.
    Ausgelaufener Toner ist hartnäckig, achten Sie daher beim Entfernen auf ein paar wichtige Punkte. Benutzen Sie für die Reinigung weder heißes noch kaltes Wasser, sondern besser Lösungsmittel. Auch ein Staubsauger ist keine gute Idee. Der feine Tonerstaub wird vom Staubsauger einfach wieder ausgestoßen. Vermeiden Sie es auf jeden Fall, Toner einzuatmen.
    Tintenpatronen sind üblicherweise - ebenso wie Toner - auf Haltbarkeit ausgelegt und verlieren ihren Inhalt nur selten grundlos. Besonders beim Nachfüllen von Patronen mittels Spritze oder bei preiswerten Imitaten kann es aber dennoch zu Unfällen kommen. Tintenflecken sind hartnäckig und lassen sich nur schwer aus der Kleidung entfernen. Einen universellen Geheimtipp zum Entfernen gibt es schon aufgrund der unterschiedlich zusammengesetzten Tintensorten nicht. Es ist aber hilfreich, den Tintenfleck nicht erst eintrocknen zu lassen, sondern schnell zu reagieren.
    Tinte auf der Haut sollte zuerst mit Wasser und Seife behandelt werden, hilft das nicht, schrubben Sie die betroffene Stelle mit einer Bürste. Aus Textilien oder Teppich entfernen Sie Tinte ebenfalls zuerst mittels Wasser und Seife. Verreiben Sie den Fleck aber nicht, sondern tupfen Sie nach innen - und drücken Sie die Tinte nicht noch tiefer in die Fasern.
    Ist die Tinte im Drucker ausgelaufen, steht Ihnen eine undankbare Arbeit bevor. Schalten Sie den Drucker aus und entfernen Sie die leckende Tintenkartusche. Rücken Sie der ausgelaufenen Tinte mit Papiertaschentüchern zu Leibe. Drucken Sie anschließend ein paar Testseiten und beobachten Sie, ob Rückstände verbleiben.
  4. Plötzlicher Stromverlust

    Wurde der Drucker während des Druckens plötzlich vom Strom getrennt - sei es durch eine Schwankung im Stromnetz, einen unvorsichtigen Kollegen oder weil eine Sicherung herausgesprungen ist, sollten Sie den Fall wie einen Papierstau behandeln. Entfernen Sie zuvor den Stecker des Druckers aus der Steckdose, um ein Einschalten nach Ende des Stromausfalls zu vermeiden. Werden beim anschließenden Einschalten keine Fehler angezeigt, ist alles in Ordnung. Vermeiden können Sie solche Ausfälle nur, indem Sie den Drucker an eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) anschließen, die allerdings nicht günstig ist und deren Lüfter oft stören.
  5. Auf der falschen Seite des Fotopapieres gedruckt

    Statt des tollen Urlaubsfotos produziert der Drucker nur einen Matsch aus ineinanderlaufenden Tintentropfen? Dann haben Sie auf der falschen Seite des Fotopapieres gedruckt. Fällt Ihnen der Fauxpas rechtzeitig auf, brechen Sie den Druckauftrag ab, um teure Tinte zu sparen. Entnehmen Sie das Fotopapier und legen Sie es gewendet wieder ein. Bereits fehlerhaft bedruckte Seite entfernen Sie vorsichtig aus dem Drucker, damit die zerlaufende Tinte nicht Drucker oder Papiere trifft.
Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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