Vergleich: Aktuelle 21:9-Gaming-Monitore im Test

Vergleich: Aktuelle 21:9-Gaming-Monitore im Test
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Vergleich: Aktuelle 21:9-Gaming-Monitore im Test

© Acer

Besonders breite Monitore mit einem Bildformat von 21:9 erfreuen sich bei Spielern wachsender Beliebtheit. Wir haben einige gute Modelle für das Jahr 2021 unter die Lupe genommen.

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Breiter ist besser?

Die großen Vorteile von Monitoren wie dem Acer Predator X35 sind der zusätzliche Platz und die oft geschwungene Bildfläche. Dadurch steigt der Grad der Immersion und in vielen Spielen lassen sich Informationen - etwa ein HUD - besser verteilen, ohne den Blick auf die Welt zu verschleiern. Die Entwickler der Spiele haben diesen Trend ebenfalls erkannt und liefern daher in den meisten aktuellen Spielen auch offiziellen Support für 21:9-Monitore. Wir haben diese positiven Zeichen seitens der Industrie genutzt, um uns die aktuellen Monitore dieser Klasse anzuschauen.

Zwei Auflösungen führen das Feld an

Momentan (Stand: März 2021) sind im 21:9-Format zwei Auflösungen erhältlich. Geräte wie der Samsung C34H890WJU schaffen es auf 1440p (also 3.440 * 1.440 Pixel), während andere Monitore wie LGs Ultragear 38GN950 schon eine Auflösung von 3.840 * 1.600 Pixeln mitbringen (1600p). Der Unterschied zwischen 1440p und 1600p ist recht gering, aber auch nicht zu vernachlässigen.

Der Acer Predator X35 mit der geringeren Auflösung bringt dafür nämlich einen anderen Vorteil mit: Die Bildwiederholrate steigt auf 200 Hertz. Beim höherauflösenden LG Ultragear 38GN950 ist schon bei 160 Hertz Schluss.

Leider gibt es all die technische Opulenz nicht umsonst: Der genannte Acer Predator X35 schlägt mit teuren 2.400 Euro zu Buche, der LG Ultragear 38GN950 kostet "nur" 1.400 Euro. Preis-Leistungs-technisch wesentlich besser aufgestellt ist der Samsung C34H890WJU für 500 Euro und auch der AOC CU34G2X ist kaum teurer. Abstriche sind dafür aber zu machen: Der Samsung-Monitor kommt über 100 Hertz nicht hinaus.

Gut geeignet für Curved-Displays, G-Sync & Co.

Aufgrund der extremen Breite dieser Monitore eignen sie sich sehr gut für den Einsatz von Curved-Displays. Der ASUS ROG Swift PG348Q ist ein gutes Beispiel für Geräte dieser Art. Fast das gesamte Sichtfeld eines Menschen wird von Monitoren dieser Art ausgefüllt, sodass es Sinn ergibt, die Seiten leicht zum Nutzer zu neigen. Je größer der Monitor, desto besser dieser Effekt - etwa beim 34 Zoll großen AOC CU34G2X oder beim Acer Predator X35 mit 35 Zoll. Die Krümmung variiert dabei stark, manche Modelle bringen 1.800 Millimeter Radius mit, andere schaffen 2.300 Millimeter (wie der LG Ultragear 38GN950).

Da sich vorrangig Gamer mit diesen Monitoren vergnügen werden, finden sich oft auf diese Zielgruppe zugeschnittene Features an Bord. Der Samsung C34H890WJU liefert beispielsweise Unterstützung für Freesync mit, der Acer Predator X35 hat sogar G-Sync im Gepäck. Manche Modelle, wie der LG Ultragear 38GN950, unterstützen beide Techniken für die Bildsynchronisation. Außerdem haben Monitore dieser Klasse beispielsweise Blaulichtfilter oder Presets an Bord, die für Spiele geeignet sind. Auch ergonomisch lassen sie sich hervorragend anpassen, um auch längere Spielesessions ohne Schmerzen möglich zu machen.

Fazit: Eine gute Idee für moderne Spiele

Wer einmal an einem 21:9-Monitor gespielt hat, wird den Schritt zurück auf 16:9 nie wieder machen. Die zusätzliche Breite ist in allen virtuellen Lebenslagen eine Hilfe und steigert den Grad der Immersion stark. Ob es geschwungen oder plan sein muss, bleibt jedoch jedem Spieler selbst überlassen. Technische Abstriche müssen Sie übrigens nicht machen: G-Sync, hohe Bildwiederholraten & Co. sind auch in diesen Geräten zu finden. Bedenken sollten Sie aber, dass Sie einen einigermaßen potenten PC benötigen, um die hohen Auflösungen zu füttern.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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