Mit diesen drei Apps werden Schnappschüsse zu Kunstwerken

Die richtige App macht aus einem gelungenen Selfie einen noch
größeren Hingucker.
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Die richtige App macht aus einem gelungenen Selfie einen noch größeren Hingucker.

 © BigLike Images / Shutterstock.com

Viele Menschen haben dank Smartphone heutzutage eine Kamera dabei. Diese Apps helfen, um aus Fotos das beste Resultat herauszuholen.

Wer sich mit seinen Selfies und Smartphone-Bildern auf Instagram und Co. abheben möchte, dem helfen verschiedene Apps bei der Gestaltung individueller Fotos. Dies sind drei beliebte Bildbearbeitungsprogramme fürs Smartphone.

  1. "Photoshop Express"

    Viele Apps sind zwar kostenlos, allerdings benötigen User häufig einen persönlichen Account beim jeweiligen Anbieter. So beispielsweise auch bei "Photoshop Express" ( iOS/Android) von Adobe. Hat man sich einmal in die ansonsten kostenlose App eingeklinkt, holt die intuitive Bedienoberfläche Nutzer sofort ab. Schon die Autokorrektur-Funktion liefert gute Ergebnisse. Wer sich tiefer in die Materie einarbeitet, wird mit "Photoshop Express" auf jeden Fall glücklich, besonders gelungen ist die Möglichkeit, mehrere Bilder auf einmal hochzuladen und zu bearbeiten.

    Die in "Photoshop Express" integrierten Tools arbeiten präzise und sind sehr umfangreich. Die Kontraste anzupassen oder einen Weißabgleich vorzunehmen, ist hier nur der Anfang. Zahlreiche weitere Funktionen, etwa die Möglichkeit Bilder mit Texten zu versehen oder mit wenigen Klicks eine Collage anzufertigen, machen "Photoshop Express" zu einer der beliebtesten Bildbearbeitungsapps überhaupt.

  2. "VSCO"

    Ebenfalls stolze Downloadzahlen hat die App "VSCO" vorzuweisen. Mit ihr lassen sich nicht nur Fotos, sondern auch Videos bearbeiten. Die Basisversion von "VSCO" ist ebenfalls gratis, allerdings ist dann etwa das Editieren von Videos nicht möglich. Die kostenlos mitgelieferten Filter sind nichts Besonderes, um hippere Funktionen wählen zu können, müssen Nutzer ebenfalls bezahlen.

    Die große Stärke von "VSCO" liegt in der Sharing-Funktion. Hier können die bearbeiteten Bilder von anderen nicht nur betrachtet, sondern deren Filter auch übernommen und für die eigenen Zwecke angepasst werden. Anpassbar ist auch die Bedienoberfläche der App: Nicht verwendete Funktionen lassen sich ausblenden und die, die man besonders häufig nutzt, prominenter platzieren. "VSCO" ist für Android und iOS erhältlich.

  3. "Snapseed"

    Ohne separate Anmeldung kommt "Snapseed" von Google aus. Auf zahlreichen Android-Geräten ist der kostenfreie Alleskönner bereits vorinstalliert. Von einfachen Filterfunktionen bis zur detailreichen Manipulation von Bilddaten hat "Snapseed" alles im Programm. Die enthaltenen Werkzeuge sind geschickt in die simpel wirkende Bedienoberfläche integriert und erstrecken sich von Standard-Tools wie der Anpassung des Kontrasts bis hin zu einer Unschärfe- oder Textfunktion. Auch die Möglichkeit, bereits verwendete Filter erneut anzuwenden, ist praktisch.

    "Snapseed" ist werbefrei und verlangt kein Anlegen eines Profils, lässt sich aber mit der Cloud-Datenbank Drive von Google verknüpfen. Außerdem ist eine Soical-Media-Funktion enthalten, die es ermöglicht, bearbeitete Bilder unkompliziert auf den jeweiligen Kanälen zu veröffentlichen. "Snapseed" ist ebenfalls für Android und iOS erhältlich.

Photoshop-Alternativen für den Rechner:

  1. XnView

    Im Kern ist XnView "nur" ein Betrachter und Verwalter für Bilder aller Art. Selbst sehr große Bildersammlungen sortiert das Programm mühelos und bringt damit Ordnung in ausufernde Portfolios. XnView ist speicherschonend und belegt nur wenige Megabyte auf der Festplatte, was auch der Arbeitsgeschwindigkeit zugutekommt. Praktisch, nebenbei handelt es sich um einen rudimentären Editor, mit dem Sie Helligkeit und Kontrast verändern, Fotos zuschneiden, in der Größe verändern und vieles mehr.

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  2. Lightbox Free

    Ein großer Vorteil von Lightbox Free besteht darin, mit dem RAW-Format umgehen zu können. Ambitionierte Fotografen kommen ohne dieses Format kaum zurecht, was Lightbox Free für diese Nutzergruppen interessant macht. Um Fotos zu verbessern, stehen zahlreiche, leicht anzuwendende Filter bereit. Sie dürfen damit Fotos rotieren, zuschneiden, die Pixelanzahl verändern und viele weitere Funktionen verwenden, um Bilder optisch aufzuhübschen. Ein umfangreiches Tutorial sorgt dafür, dass auch weniger versierte Anwender mit dem Tool zurechtkommen.

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  3. DigiFoto

    Der Fokus liegt bei DigiFoto vor allem auf Anwendern, die sich nicht zu intensiv mit der Bearbeitung von Bildern auseinandersetzen möchten. Die Oberfläche ist leicht zu verstehen und lässt auch ohne Vorkenntnisse eine flotte Nutzung zu. Hinsichtlich der Features hält sich DigiFoto zurück: Es gibt Tools für das Entfernen von roten Augen auf Fotografien oder auch den Zauberstab, um Bildsegmente freizustellen - aber viel mehr auch nicht. Interessant: DigiFoto ist mit Plug-ins für Photoshop kompatibel, sodass Sie den Funktionsumfang bei Bedarf erweitern können.

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  4. Paint.NET

    Ein sehr bekanntes und verbreitetes Tool für die Bildbearbeitung unter Windows ist Paint.NET: Hinsichtlich der Oberfläche erinnert das Programm an das normale Microsoft Paint, allerdings hat das Unternehmen nichts mit der .NET-Version zu tun. Trotzdem bringt die Anwendung alles mit, was Sie erwarten würden: Ebenen sind ebenso mit dabei wie ein Versionsverlauf, weitere Plug-ins stehen bei Bedarf bereit. Umfangreiche Effektdatenbanken gehören genauso dazu, wie im Alltag immer wieder benötigte Filter. Paint.NET ist damit eines der besten Tools dieser Art, wenn Sie Windows als Betriebssystem verwenden - und den Speicher schont es auch.

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  5. PhotoFiltre

    Dieses aus Frankreich stammende Programm kann mit allen gängigen Fotoformaten umgehen und bietet zahlreiche fortgeschrittene Effekte, wie etwa den auch in Photoshop beliebten Stempel. Der Support für Plug-ins steht Ihnen auch hier offen, wenngleich die Datenbank weniger umfangreich ausfällt als bei der Konkurrenz. Der einzige, echte Kritikpunkt ist die Oberfläche, die ein wenig altbacken aussieht und daher Zeit für die Einarbeitung benötigt. Machen Sie sich die Mühe, sich mit PhotoFiltre auseinanderzusetzen, werden Sie jedoch reichlich belohnt.

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  6. GIMP

    Ebenfalls überaus beliebt und einer der größten Konkurrenten von Photoshop überhaupt ist GIMP: Dieser Klassiker kann fast alles, was Photoshop auch kann und bringt Ebenen mit, Versionsverläufe, automatische Verbesserungen, unzählige Filter, ein tolles Interface und vieles mehr. GIMP entzerrt verwackelte Aufnahmen, korrigiert Horizonte und ist für Porträts ebenso gut geeignet wie für Landschaften. Es handelt sich um eines der besten Tools in dieser Liste - und es steht sogar für andere Betriebssysteme wie macOS, Linux, FreeBSD und weitere zur Verfügung. Kostenlos bleibt es in jedem Fall.

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  7. MobaPhoto

    Einer der größten Vorteile von MobaPhoto besteht darin, dass Sie es nicht installieren müssen. Es handelt sich um portable Software, die alle notwendigen Daten einfach in ihr eigenes Verzeichnis schreibt. MobaPhoto nehmen Sie also etwa auf einem USB-Stick mit, besuchen einen Freund und nutzen die Anwendung vor Ort, um Bilder zu bearbeiten. Der Funktionsumfang ist begrenzt, viel mehr als Zuschnitt oder Anpassungen von Helligkeit und Kontrast können Sie hier nicht erwarten - aber dafür geht alles sehr schnell und ohne Installation vonstatten.

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  8. Photoscape

    Ein weiteres Programm mit einer Oberfläche, die ein wenig Eingewöhnung verlangt, ist Photoscape. Das Tool nimmt sehr wenig Speicherplatz in Anspruch und startet überaus rasant. Danach stehen Ihnen Optionen für leichte Nachbearbeitungen, ein umfangreicher Bildbetrachter und auch Features für den Druck bereit. Wer sehr viele Fotos zu bearbeiten hat und überall die gleichen Anpassungen vornehmen möchte, benutzt das Batch-Feature, um Hunderte Bilder auf einmal abzufertigen. An den Funktionsumfang von Namensvetter Photoshop reicht Photoscape aber nicht heran.

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  9. RAW Therapee

    Wie der Name schon sagt, ist die Unterstützung für RAW-Formate einer der größten Vorteile von RAW Therapee. Daneben jongliert die Anwendung weitere Formate wie JPG oder TIFF und wandelt nach Belieben zwischen allen Varianten hin und her. Ein Highlight ist die sehr gute, moderne Oberfläche, die schnelles Arbeiten ohne unzählige verschachtelte Menüs erlaubt. Wer Ambitionen hegt, reduziert hier das Bildrauschen, verändert die Schärfe oder nimmt sich jeden Tonwert einzeln vor und korrigiert ihn nach Lust und Laune. Für ein kostenloses Programm ist RAW Therapee sehr gut aufgestellt und auch als Konkurrent zu Adobe Lightroom zu gebrauchen.

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  10. Studioline PhotoBasic

    Ähnlich wie bei XnView geht es hier um zwei Aufgabenbereiche zugleich: Die Software sortiert und verwaltet Fotos automatisiert oder per Hand und bringt selbst Tausende Bilder in sinnvolle Bezüge zueinander. Wer mag, stattet Fotos mit Beschreibungen aus, um sie später schnell wiederzufinden (etwa "Urlaub 2018" oder dergleichen). Rudimentäre Aufgaben für die Bildbearbeitung sind ebenfalls mit an Bord: Farbtöne, Kontraste und Helligkeit verändert die Anwendung mit wenigen Mausklicks. Zusätzlich bietet Studioline PhotoBasic Funktionen, um Diashows zu erstellen oder Fotogalerien für den Upload im Internet vorzubereiten.

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  11. VCW VicMan's Photo Editor Pro

    Zugegeben: Der Name von VCW VicMan's Photo Editor Pro ist unglücklich gewählt und deutlich zu sperrig. Hinsichtlich der Funktionen glänzt das Programm hingegen damit, über 30 unterschiedliche Bildformate zu erkennen und diese sowohl zu verwalten als auch zu bearbeiten. So können Sie zuschneiden, in der Größe verändern, nach gesonderten Kriterien definieren und vieles mehr. Für Profis reicht der Funktionsumfang von VCW VicMan's Photo Editor Pro wahrscheinlich nicht aus - vor allem an Effekten mangelt es -, aber zu Hause sollten alle Ansprüche abgedeckt sein.

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  12. Die Online-Alternative

    Möchten Sie sich keine Tools installieren und lieber alles online erledigen, können Sie es über www.fotojet.com versuchen. Dahinter verbirgt sich eine Software, die komplett im Browser arbeitet und Ihnen das Editieren von Fotos erlaubt. Bedenken Sie dabei aber: Sie müssen Ihre Fotos auf die Server von FotoJet hochladen, was nicht jedem Anwender gefallen dürfte. Außerdem ist diese Anwendung ohne eine bestehende Internetverbindung nutzlos.

Quelle: spot on news AG
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