Das Beste aus der Fritzbox herausholen

Das Beste aus der Fritzbox herausholen
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Das Beste aus der Fritzbox herausholen

© AVM

Eine Verbindung ins Internet ist nur eine von vielen Leistungen, die eine Fritzbox bietet. Wir stellen einige Features vor, die die Fritzbox ebenfalls bereitstellt.

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Mit einer Fritzbox 7390, 7490, 7580 und 7590 können Aufgaben erledigt werden, für die früher separate Geräte angeschafft werden mussten. Unter anderem sind in einer Fritzbox ein DSL-Modem, ein Printserver, ein WLAN-Access-Point, ein Switch und eine Telefonzentrale enthalten. Außerdem kann eine solche Box als NAS-Speicher genutzt werden und bei der Einrichtung einer Cloud helfen. Wer noch weitere Fähigkeiten benötigt, kann diese durch die Nutzung eines kostenlosen Tools von AVM verwenden.

Da eine Fritzbox viele unterschiedliche Geräte in sich vereint, ist es manchmal nicht so einfach, das passende Tool zu finden. Außerdem ist zahlreichen Nutzern gar nicht klar, was sie mit einer Fritzbox alles erledigen und welche Aufgaben sie bewältigen können. Deswegen stellt dieser Artikel die wichtigsten Features und Netzwerkfunktionen vor, die eine Fritzbox zu bieten hat.

Diese Funktionen bietet die Fritzbox:

  1. Anderen Personen Zugriff auf das WLAN erlauben

    Immer wieder kommt es vor, dass man anderen Personen erlauben möchte, das eigene WLAN mitzunutzen. Das funktioniert jedoch nur, wenn man ihnen das vergebene Passwort nennt. Bei einer Verbindung über ein Kabel an einen Ethernet-Anschluss ist es den Nutzern möglich, sowohl das interne NAS der Fritzbox zu verwenden als auch Zugriff auf eventuell vorhandene USB-Speicher zu erlangen. Wer das nicht möchte, kann die von AVM bereitgestellten Sicherheitsfunktionen nutzen. Diese machen es möglich, eine Trennung verschiedener Clients durchzuführen oder sogar ein unabhängiges Netzwerk einzurichten.

    Zunächst soll jedoch besprochen werden, wie vorzugehen ist, wenn Personen Zugriff auf das WLAN bekommen sollen, ohne eine Freigabe des Rechners zu erhalten. Hierfür ist es nötig, das Menü der Fritzbox aufzurufen und "WLAN -> Sicherheit" auszuwählen. Hier muss dann der Menüpunkt "Die unten angezeigten Geräte dürfen untereinander kommunizieren." ausgeschalten werden. Nachdem auf "Übernehmen" geklickt wurde, sind die neuen Einstellungen aktiv.

  2. Das Ethernet für einen Gastzugang nutzen

    Nachdem ein Zugriff auf die im Netzwerk vorhandenen Rechner verhindert wurde, muss das Zugriffsproblem mit den Speichern gelöst werden. Das gelingt am schnellsten und effizientesten, wenn ein eigener Gastzugang erstellt wird. Diese Option ist bei einer Fritzbox sowohl bei kabelgebundenem LAN als auch bei der Nutzung von WLAN möglich. Bei der Nutzung eines Ethernet-Kabels kommt der Anschluss LAN 4 zum Einsatz. Dieser befindet sich auf der Rückseite der Fritzbox. Die gewünschte Funktion wird über "Heimnetz -> Heimnetzübersicht -> Netzwerkeinstellungen" aktiviert. Anschließend muss die Option "Gastzugang für LAN 4 aktiv" ausgewählt werden.

    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Punkt "Anmeldung am Gastzugang nur nach Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen gestatten" auszuwählen. Dann wird Gästen, die sich in das Netzwerk einwählen wollen, eine Vorschaltseite angezeigt. In der Fachsprache wird diese Seite als "Captive Portal" bezeichnet. Ihre Aufgabe besteht darin, von den Gästen eine Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen einzuholen. Nur wenn sie diese erteilen, bekommen sie Zugriff auf das Netzwerk.

    In einem ersten Schritt wird die Aufforderung "Klicken Sie auf OK um auf das Internet zugreifen zu können" angezeigt. Wenn die Gäste dies tun, wird der Zugang zum Netzwerk freigeschaltet. Dieser Dialog kann hier noch nicht individuell abgewandelt werden. Das ist erst über den Gastzugang für das WLAN möglich (siehe nächster Punkt). Nun muss nur noch das jeweilige Kabel für die Verbindung zwischen der gewünschten Hardware und Lan 4 eingestöpselt werden. Alle weiteren notwendigen Schritte übernimmt die Fritzbox.

  3. Einen Gastzugang über WLAN einrichten

    Die Einrichtung eines Gastzugangs über WLAN unterscheidet sich nur minimal von der Einrichtung mittels LAN. Die hierfür notwendigen Features sind unter "WLAN-Gastzugang" zu finden. Der Punkt "Gastzugang aktiv" muss mit einem Häkchen versehen werden. Anschließend muss das Netzwerk benannt und eine Verschlüsselungsmethode ausgewählt werden. Die Hersteller empfehlen hierfür "WPA2 (CCMP)". Außerdem ist es notwendig, einen WLAN-Netzwerkschlüssel zu definieren. Es ist dringend angeraten, einen anderen Schlüssel als für das private Netzwerk zu verwenden.

    Wie beim vorherigen Schritt ist es auch hier kein Problem, ein "Captive Portal" zu nutzen. Hierfür ist es nötig, den Punkt "Vorschaltseite anzeigen mit Informationen zu dem Anbieter des Gastzugangs" zu aktivieren. Wenn diese Option ausgewählt wird, müssen die Besucher eine Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen abgeben, bevor sie das Netzwerk nutzen können. Die Nutzungsbedingungen selbst werden hier allerdings nicht angezeigt. Ebenso wird von den Gästen verlangt, dass sie versichern, das Netzwerk nicht zu nutzen, um geltendes Recht zu verletzen. Nicht zuletzt taucht hier eine Information auf, dass sowohl die genutzte MAC-Adresse als auch die Dauer der Nutzung festgehalten werden können.

    Falls dies gewünscht ist, können an dieser Stelle ein Bild und ein Text eingefügt werden. Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn Gäste beim Zugang zum Netzwerk das eigene Firmenlogo angezeigt bekommen sollen. Bei der Erstellung von Text besteht jedoch das Problem, dass dieser nicht formatiert werden kann. Allerdings ist es möglich, eine Webseite zu gestalten, auf die die Gäste gelangen, nachdem sie den Nutzungsbedingungen zugestimmt haben. Es gibt noch zwei weitere Optionen, mit denen einerseits verhindert werden kann, dass ein Gastrechner auf einen anderen Rechner zugreifen kann. Gleichzeitig kann dafür gesorgt werden, dass der Gastzugang nach einer vorher fest definierten Zeit deaktiviert wird.

    Es gibt den Punkt "Internetanwendungen beschränken: Nur Surfen und Mailen erlauben". Dieser ist in den Voreinstellungen aktiv und sorgt dafür, dass der jeweilige Gastzugang stark eingeschränkt ist. Das hat beispielsweise zur Folge, dass keine FTP-Downloads genutzt werden können. Wenn diese strengen Einstellungen nicht nötig sind, können die Schritte "Internet -> Filter -> Zugangsprofile" gegangen werden. Hier gibt es den Menüpunkt "Gesperrte Netzwerkanwendungen", über den die stark eingeschränkten Voreinstellungen gelockert werden können.

  4. Daten über die Fritzbox austauschen

    Immer wieder ist es nötig, Daten von einem Rechner auf den anderen zu bringen. Die Netzwerkfreigaben von Windows sind hierbei jedoch nur bedingt eine Hilfe, da sie ausgesprochen kompliziert sind. Deswegen entscheiden sich viele Nutzer, den Datenaustausch über die Fritzbox durchzuführen. Diese besitzt einen internen Speicher, der als NAS verwendet werden kann. Hierbei handelt es sich um ein "Network Attached Storage", was nichts anderes als eine Netzwerkfestplatte ist. Alle Geräte, die sich im Netzwerk befinden, können auf diese Netzwerkfestplatte zugreifen. Das Schöne hierbei ist: Es werden kaum Konfigurationen nötig. Die Festplatte stellt bei der Fritzbox 7390 und 7490 512 MB Speicherplatz zur Verfügung. Das ist zwar nicht viel, in den meisten Fällen genügt der Platz jedoch für den benötigten Datenaustausch. Neuere Varianten der Fritzbox besitzen drei USB-Anschlüsse, mit denen eine Verbindung zu Sticks oder externen Festplatten hergestellt werden kann. Auf diese können dann ebenfalls alle Geräte zugreifen, die im Netzwerk angemeldet sind.

    Es bietet sich an, aus dem NAS-Speicher der Fritzbox ein eigenes Windows-Laufwerk zu machen. Die Fritzbox ist in der Regel dauerhaft eingeschaltet, sodass die Netzwerkfestplatte uneingeschränkt zur Verfügung steht. Das funktioniert allerdings nur, wenn sowohl auf dem Router als auch auf dem Computer derselbe Nutzer mit demselben Passwort angemeldet ist. Deswegen ist es nötig, das Menü der Fritzbox aufzurufen und "System -> FRITZ!Box -> Benutzer" auszuwählen. Unter "Benutzer" müssen dann der Nutzername und das Kennwort eingegeben werden, die auch bei der Nutzung von Windows zum Einsatz kommen. Der Punkt "Berechtigungen" enthält "Zugang zu NAS-Inhalten". Dieser muss mit einem Haken versehen sein. Per Klick ist es nun möglich, "Verzeichnis hinzufügen" aufzurufen und "Alle an der FRITZ!Box verfügbaren Speicher" zu bestätigen. Es empfiehlt sich, den Nutzern sowohl Lese- als auch Schreibrechte für den internen Speicher zuzugestehen. Sobald auf "OK" geklickt wird, ist die Einrichtung abgeschlossen.

    In einem weiteren Schritt wird nun der Windows-Explorer aufgerufen. Hier gibt es in der linken Leiste den Punkt "Netzwerk", in dem der Eintrag "FRITZ-NAS" zu finden ist. Wenn dieser doppelt angeklickt wird, besteht Zugriff auf den Ordner "\fritz.nas". Mittels Rechtsklick auf die Maustaste kann der Punkt "Netzlaufwerk verbinden" ausgewählt werden. Nun taucht ein Fenster auf, in dem ein Laufwerksbuchstabe ausgewählt werden muss. Alle weiteren Einstellungen können so übernommen werden, wie sie vorgeschlagen werden. Wenn auf "Fertigstellen" geklickt wurde, ist der NAS-Speicher der Fritzbox als neues Laufwerk eingerichtet. Er trägt den Buchstaben, der bei der Einrichtung als Name ausgewählt wurde.

  5. Für mehr NAS-Speicher sorgen

    Für manche Aufgaben ist der standardmäßig zur Verfügung stehende Speicher zu gering. In diesem Fall bietet es sich an, ihn mit einem USB-Gerät zu erweitern. Um dies zu erreichen, muss zunächst Zugriff auf FRITZ-NAS hergestellt werden. Sobald dies erledigt ist, kann das USB-Gerät angeschlossen werden. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um einen Stick oder eine Festplatte handelt. Üblicherweise wird das angeschlossene Gerät von der Fritzbox erkannt und als "\fritz.nas" dargestellt. Bei einigen USB-Sticks passiert es jedoch, dass sie nicht sofort erkannt werden. Einigen Nutzern ist es zudem lieber, wenn kein Standardname für das Laufwerk vergeben wird, sondern sie den Laufwerksbuchstaben selbst wählen können. In all diesen Fällen ist ein USB-Fernanschluss eine gute Idee.

    Zunächst muss das Fritzbox-Menü aufgerufen werden, um die Schritte "Heimnetz -> USB-Geräte" gehen zu können. Hier kann dann der Punkt "USB-Fernanschluss" ausgewählt werden. Bei der Option "USB-Fernanschluss aktiv" muss ein Haken gesetzt, der Punkt "USB Speicher" markiert und auf "Übernehmen" geklickt werden. Die Fritzbox führt im Anschluss eine Analyse des jeweiligen Geräts durch. Dies kann einige Sekunden in Anspruch nehmen. Wenn die Analyse abgeschlossen wurde, muss auf "OK" geklickt werden.

    Nun erscheint ein Fenster mit einem Link zu "Das Programm für den USB-Fernanschluss". Wenn hierauf geklickt wird, öffnet sich ein neues Fenster mit einem "Download-Button". Nun kann das von AVM bereitgestellte kostenlose Tool heruntergeladen und installiert werden. Das Systray der Taskleiste verfügt im Anschluss über das Icon des neuen Tools. Dieses muss doppelt angeklickt werden, damit sich das Programm öffnet. Hier sollte der USB-Speicher bereits zu finden sein. In einem weiteren Schritt werden der Benutzername und das Passwort eines Benutzers angegeben, der bereits bei der Fritzbox registriert ist. Der Vorgang wird mit "Klicken um zu verbinden" abgeschlossen und das Laufwerk ist im Explorer zu sehen. Bei Fritzboxen mit mehreren USB-Anschlüssen ist es möglich, mehrere Geräte gleichzeitig zu verbinden.

    Die Fritzbox 7490 und alle nachfolgenden Modelle können mit dem schnellen USB 3.0 arbeiten. In einigen Fällen ist es jedoch nötig, dieses Feature zunächst zu aktivieren. Das ist über "Heim-Netz -> USB-Geräte" möglich. Hier findet sich der Punkt "USB-Einstellungen". Hier haben Nutzer die freie Wahl, welche Anschlüsse mit USB 3.0 und welche mit USB 2.0 arbeiten sollen. Der ältere Standard ist immer dann angeraten, wenn stromsparend gearbeitet werden soll. Der Wechsel zu USB 3.0 ist zudem nur dann sinnvoll, wenn die angeschlossenen Geräte mit dieser Technologie arbeiten können.

  6. Die Vorteile der Fritz-App nutzen

    Es gibt eine beachtliche Zahl von kostenlosen AVM-Apps, die mit Android und iOS genutzt werden können. Über diese ist es möglich, das Leistungsspektrum der Fritzbox auf Mobilgeräte auszuweiten. Manche Apps bieten vor allem für das Heimnetzwerk viele Vorteile. Hierzu gehört beispielsweise " Myfritzapp", die als Fernsteuerung genutzt werden kann. " Fritzapp WLAN" ist ein Analysetool und " Fritzapp Fon" Kann zum Telefonieren genutzt werden. Um verschiedene Medien steuern und effizient nutzen zu können, bietet sich " Fritzapp Media" an. Hierüber ist es beispielsweise möglich, bestimmte Inhalte auf Smart TVs und ähnliche Geräte zu schicken.

    Wer genau wissen möchte, wie es um den Status eines Funknetzwerks bestellt ist, wird für "Fritzapp WLAN" dankbar sein. Über "Mein WLAN" können vielen nützliche Informationen zur Fritzbox, zum Client und zur WLAN-Verbindung angesehen werden. Über "Verbinden" werden Netzwerke in der Nähe angezeigt und das Einloggen erleichtert. Der Punkt "Umgebung" sortiert die vorhandenen WLANs nach einzelnen Kanälen und zeigt an, wo besonders starke Empfangssignale zu finden sind.

    Im Systemmenü kann über "Netzwerkanalyse" der Punkt "WLAN messen" erreicht werden. Mittels Ping-Befehlen und HTTP-Anforderungen kann ein Netzwerktest durchgeführt werden, bei dem festgestellt wird, wie lange die Antwortzeiten der Fritzbox sind. Somit wird schnell klar, ob eine Netzwerkverbindung einwandfrei funktioniert. Der Punkt "Heimnetzgeräte" zeigt genau die Clients an, die die Fritzbox in der Vergangenheit für Verbindungen genutzt hat. Das Feature "WLAN teilen" macht es möglich, Gastzugänge zu aktivieren. Zudem helfen "WPS", "QR-Scan" und "NFC" dabei, das Funknetzwerk für Tablets und Smartphones bereitzustellen.

  7. Router und WLAN zum Telefonieren nutzen

    Viele Nutzer empfinden es als störend, zwischen Festnetztelefon und Smartphone wechseln zu müssen. Mit der App " Fritzapp Fon" lässt sich das vermeiden. Hierdurch können Nutzer mit dem Smartphone über das Festnetz telefonieren, solange sie sich innerhalb des WLANs bewegen. Das Mobilgerät kann hierbei mit einem DECT-Telefon verglichen werden. Die Anwender müssen sich jedoch nicht entscheiden, da das Mobilfunkgerät auch gleichzeitig mobil erreichbar bleibt. Grundsätzlich ist es so möglich, auf einen Festnetzanschluss komplett zu verzichten.

    Es ist ganz einfach, dieses Feature zu aktivieren. Zunächst ist sicherzustellen, dass das WLAN der Fritzbox funktioniert und das Smartphone eine Verbindung damit hergestellt hat. Nun muss die App installiert werden. Nach dem Start muss dann das Fritzbox-Passwort angegeben werden. Sobald dies geschehen ist, wird das Smartphone erkannt und als neues Telefon registriert. Im Fritzbox-Menü ist es dann über "Telefonie -> Telefoniegeräte" zu finden. Unter dem Menüpunkt "Bearbeiten" ist "Ausgehende Anrufe" zu finden. Hier lässt sich klar definieren welche Telefonnummer beim Gesprächspartner zu sehen sein soll. Außerdem können die Nutzer festlegen, ob das Smartphone bei allen Anrufen oder nur bei bestimmten Nummern klingen soll.

    Um telefonieren zu können, muss die gewünschte Telefonnummer in der App angegeben werden. zudem bietet die App eine Rufnummernwiederholung und eine Anrufliste, über die die letzten Telefonate nachverfolgt werden können. Über den Punkt "Telefonbuch" kann zudem ein Namensverzeichnis in der App hinterlegt werden. Unter "Mehr -> Einstellungen" ist der Punkt "App-Auswahl beim Rufaufbau" zu finden. Mit diesem lassen sich einzelne Telefonieprogramme aktivieren und deaktivieren. Über "Wahlregeln" kann der Punkt "Mobilrufnummern" erreicht werden. Hier können die Anwender entscheiden, ob Handynummern über das Festnetz angerufen werden können oder nicht. Da dies häufig mit recht hohen Kosten verbunden ist, beschränken sich die meisten Anwender auf das Mobilfunknetz.

    Ebenfalls lohnenswert ist es über den Menüpunkt "Mehr -> Einstellung" im Systemmenü den Punkt "Erweitert" auszuwählen. Unter "Alternative Mikrofonnutzung" sowie "Sprachqualität verbessern" kann dafür gesorgt werden, das Echo-Effekte und störendes Rauschen nicht mehr so stark auftreten.

  8. Den NAS-Speicher online nutzen

    Wenn man unterwegs auf Dateien zugreifen will, ist es praktisch, einen Online-Zugriff auf den NAS-Speicher der Fritzbox zur Verfügung zu haben. So können beispielsweise Sitzungsprotokolle eingesehen und Freunden Fotos gezeigt werden. Dieses Vorgehen ist praktisch, da der NAS-Speicher gut erreichbar ist, aber dennoch ein Höchstmaß an Sicherheit bietet.

    Um unterwegs Zugriff auf den NAS-Speicher zu haben, muss der Fritzbox eine feste Adresse zugeteilt werden. Nur über diese ist sie dann im Internet erreichbar. Verschiedene Dienste wie DynDNS erleichtern diese Aufgabe. Wer nicht diese kostenpflichtige Lösung nutzen möchte, kann auf ein kostenloses Alternativ-Tool von AVM zurückgreifen. Über "Myfritz" ist es möglich, Kontakt zum AVM-Server und zum Netzwerkspeicher herzustellen.

    Hierfür muss im Fritzbox Menü "Internet -> MyFRITZ!-Konto" aufgerufen und mit Hilfe der E-Mail-Adresse und des Kennworts ein neuer Account erstellt werden. Über "Weiter" werden die vorgenommenen Schritte bestätigt und eine Verbindung zu Myfritz hergestellt. Die erfolgreiche Anmeldung wird über eine E-Mail bestätigt. Wenn diese angeklickt wird, kann ein Haken bei "Ich stimme den Nutzungsbedingungen zu" gesetzt und der Punkt "Konto aktivieren" ausgewählt werden.

    Unterwegs muss dann der Browser geöffnet und die Adresse "myfritz.net" angegeben werden. Nun wird die E-Mail-Adresse eingetippt, die für die Registrierung des Accounts genutzt wurde. Jetzt erfolgt eine Capture-Abfrage, um sicherzustellen, dass die Nutzer keine Bots sind. Anschließend muss nur noch das Passwort eingegeben und "Zu meiner Fritz!Box klicken" angeklickt werden. Schon steht eine Verbindung zum NAS-Speicher zur Verfügung.


Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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