So kommt der erste eigene Blog ins Laufen

Den eigenen Blog ins laufen bringen zeigt ein Verständnis von Technik und Schreibkunst.
Flickr Blog NOGRAN s.r.o. CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
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Den eigenen Blog ins laufen bringen zeigt ein Verständnis von Technik und Schreibkunst.
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19.12.2016 - 13:04 Uhr von MR

Ein eigener Blog ist die Visitenkarte von heute. Er zeigt nicht nur, dass man technisch versiert ist, eigene Ideen selbstständig umsetzen kann sowie einen kreativen Kopf hat, sondern auch, dass man – im besten Fall – eine große Leserschaft für sich gewinnen kann.

Einen erfolgreichen Blog zu betreiben erfordert also weitaus mehr als nur eine gute Schreiberhand. Mit einigen Tricks und Kniffen kann man dem Erfolg jedoch auf die Sprünge helfen.

Welches CMS?
Vor dem Start muss man sich für ein CMS entscheiden. Zur kostenlosen Auswahl stehen unter anderem Joomla!, Drupal oder Typo3. Joomla eignet sich vor allem für kleine Unternehmensportale, Drupal vorrangig für kleinere Communities und Typo3 insbesondere für größere Communities. Das weltweit beliebteste CMS ist und bleibt jedoch Wordpress. Viele Anbieter wie 1&1 bieten Wordpress CMS sogar in speziellen Hosting-Paketen an, mit denen es Neueinsteigern besonders einfach gemacht wird, schnell ihre eigene Webpräsenz zu starten. Der große Vorteil bei Wordpress ist, dass es besonders viele Module in Form von immer wieder aktualisierten Plug-Ins bietet.

Technik: Themes und Ladezeiten
Bevor der Blog mit Content gefüllt werden kann, gilt es, ein ansprechendes und technisch einwandfreies Theme zu wählen. Hier ist nicht nur auf Responsivität zu achten, sondern auch auf angemessene Ladezeiten sowie genügend Platz für ausreichend Navigationspunkte. Der PageSpeed kann zum Beispiel mit dem Plug-In Themes Speed Test überprüft werden. Einige Themes sehen zwar schön aus, nehmen beim Laden jeder einzelnen Seite aber mehrere Sekunden in Anspruch. Google wiederum bestraft lange Ladezeiten mit schlechteren Platzierungen in den Suchergebnissen – und weniger Leser sind die Folge. Nichtsdestotrotz bietet Wordpress seinen Nutzern auf der anderen Seite durch viele Plug-Ins die Chance, die Seite nach und nach zu verbessern und technisch up-to-date zu halten. So reduziert zum Beispiel das Plug-In WP Fastest Cache die Größe umfangreicher Themes auf das Nötigste und verkürzt dadurch die Ladezeiten. Zu einer technischen Optimierung gehört zudem eine sinnvoll strukturierte Navigation. Mit gut ersichtlichen Navigationspunkte auf der Seite erhöht sich die Nutzerfreundlichkeit um ein Vielfaches.

Der Content-Plan
Ein Blog besteht zunächst aus einem leeren Webspace, der mit reichlich Content gefüllt werden muss. Deswegen ist es immer von Vorteil, sich eine bestimmte Nische zu suchen, für die man selbst großes Interesse hegt. Nur dann ist man in der Regel motiviert genug, seinen Blog regelmäßig zu updaten und mit Inhalten zu füllen. Wer seinen Blog nicht nur als Hobby, sondern professionell betreiben möchte, sollte zudem auf eine Konkurrenzanalyse nicht verzichten. Folgende Fragestellungen können dabei helfen:
• Worüber schreibt eine bisher erfolgreichere Webseite, die einen ähnlichen Ansatz wie der eigene Blog verfolgt?
• Gibt es themenspezifisch bestimmte saisonale Schwankungen, die die Leser ansprechen?
• Wie oft sollte ich meinen Blog updaten, damit ich monatlich eine bestimmte Zahl an Traffic erreiche?
All diese Fragen müssen zwar nicht gleich zu Beginn der Erstellung beantwortet werden, sollten im späteren Verlauf jedoch einer genaueren Analyse unterzogen werden. Zudem gehört zu einem guten Content-Plan auch die regelmäßige Einbindung von Videos, was zum einen Leser auf der Seite hält und zum anderen neue anziehen könnte.

Quelle: freenet.de
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