Der perfekte Fernseher – und wie Sie ihn finden

Der perfekte Fernseher – und wie Sie ihn finden
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Der perfekte Fernseher – und wie Sie ihn finden

© IDG
06.11.2018 - 08:55 Uhr

Immer neue Technologien, immer mehr Hersteller: Der Markt der TV-Geräte ist aufregend, die Preise befinden sich im freien Fall. Wir zeigen die wichtigsten Fakten!

Die Technik macht den Unterschied

Displays wachsen, Auflösungen sind inzwischen bei Ultra-HD angekommen und allgemein steigt die Bildqualität durch HDR, verbesserte Interpolation und weitere Eigenschaften. Außerdem werden Fernseher heute in der Regel nicht mehr allein vom klassischen Fernsehprogramm bestimmt: Netflix, Amazon und weitere Streamingdienste buhlen inzwischen ebenfalls um die Aufmerksamkeit der Käufer. Gerade dort steht auch Quellmaterial zur Verfügung, das 4K & Co. ausnutzen kann.

Aber: In keinem Technikbereich ist es eine gute Idee, einfach das Modell mit der besten und damit auch teuersten Technik zu kaufen. Möchten Sie die richtige Entscheidung treffen, steht vor allem die Frage nach dem eigenen Bedarf im Raum. Der Fernseher, der für Sie am besten geeignet ist, stellt auch Ihre bevorzugten Inhalte am besten dar - und zwar dort, wo Sie das TV-Gerät auch wirklich nutzen. Oder würden Sie auf die Idee kommen, eine 80 Zoll großen Fernseher in ein Wohnzimmer von 15 Quadratmetern zu stellen?

Das Ziel unseres Artikels ist es daher, Ihnen eine umfangreiche Kaufberatung mit auf den Weg zu geben. Am Ende sind Sie damit hoffentlich in der Lage, Ihre Auswahl auf einige wenige Modelle zu beschränken und am Ende die richtige Entscheidung zu treffen. Fangen wir also an - und zwar mit der Größe!

Wichtige Tipps zum Kauf eines Fernsehers

  1. Die Diagonale: Wie groß sollte ein Fernseher sein?

    Für viele potenzielle Käufer besonders wichtig ist die Größe. Das ist verständlich, da zu kleine oder zu große Diagonalen das TV-Vergnügen gleichermaßen einschränken. Eine einfache Faustregel hilft dabei, einen passenden Fernseher zu finden: Der Sitzabstand sollte ungefähr das 2,5-fache der Diagonale betragen. Würde ein Fernseher also beispielsweise eine Diagonale von 1 Meter aufweisen, befindet sich der ideale Sitzabstand in einer Entfernung von 2,5 Metern. Durch diese einfache Rechnung finden Sie einen Fernseher, dessen Fläche Sie voll erfassen können, ohne den Kopf bewegen zu müssen. Gleichzeitig ist das Gerät auch nicht zu klein.

    Sie haben gar nicht so viel Platz, aber wünschen sich trotzdem einen großen Fernseher? Dann haben Sie die Wahl, von einem Full-HD- auf ein Ultra-HD-Gerät zu wechseln. Durch die um das Vierfache gestiegene Auflösung sehen Sie selbst dann kein Pixelraster, wenn Sie deutlich näher am Gerät sitzen. Heute sind 4K-fähige Fernseher auch nicht mehr so überragend teuer wie zu ihrer Markteinführung: Gute Geräte kosten kaum mehr als gewöhnliche Full-HD-Fernseher. Besonders umfangreich fällt die Auswahl im Moment bei Geräten zwischen 45 und 55 Zoll aus - und davon wird auch die Auflösung diktiert. Sie werden nämlich nur wenige TV-Geräte unter 40 Zoll mit Ultra-HD finden und nur wenige Modelle über 55 Zoll mit Full-HD.

  2. Zukunftssicher kaufen!

    Ein Tipp: Schwanken Sie heute zwischen einem Fernseher mit Full-HD-Auflösung und einem Modell in Ultra-HD, sollten Sie gleich zu letzterem Gerät greifen. Dafür geben Sie im Zweifelsfall vielleicht 100 oder 200 Euro mehr aus - aber dafür werden Sie auch wesentlich länger Spaß am Fernseher haben und müssen nicht in wenigen Jahren schon wieder ein neues Modell kaufen. Aktuell werden Sie dadurch zwar kaum Unterschiede wahrnehmen, denn die theoretische maximale Auflösung von 3.840 * 2.160 Pixel eines Ultra-HD-Fernsehers wird vom klassischen TV-Programm kaum ausgenutzt. Hier sind 720p oder maximal 1080i das Höchste der Gefühle.

    Langsam, aber sicher wächst jedoch die Anzahl der 4K-Übertragungen: Sky beispielsweise zeigt jede Woche ein Fußballspiel der Bundesliga in Ultra-HD, außerdem gibt es einige ausgewählte Sender, die Dokumentationen in der hohen Auflösung ausstrahlen. Wichtiger sind jedoch Netflix oder Amazon Prime: Die Streamingdienste versorgen Sie jetzt bereits mit einem recht stattlichen Angebot an Ultra-HD-Inhalten, von Filmen über Serien bis zu Dokumentationen. Auch "normale" Full-HD-Inhalte profitieren von einem 4K-Fernseher, da dieser in der Lage ist, die 1080p-Inhalte durch Interpolation auf die höhere Auflösung "hochzurechnen". Das sieht zwar nicht ganz so gut aus wie natives 4K-Material, aber kommt relativ nah dran.

  3. OLED und LED: ein Kampf, der keiner ist

    Im Handel werden Sie momentan Fernseher entdecken, deren Displays entweder auf der guten, alten LED-Technik basieren oder auf der fortschrittlichen OLED-Technologie - letztere finden Sie meistens in Fernsehern von LG, wenngleich inzwischen auch andere Hersteller auf den Zug aufgesprungen sind. Ganz einfach zusammengefasst fallen die Kräfteverhältnisse wie folgt aus:

    • LED ist wesentlich günstiger.

    • OLED sieht wesentlich besser aus.

    Der gewaltige Vorteil hinsichtlich der Bildqualität stammt bei der OLED-Technik daher, dass keine Hintergrundbeleuchtung notwendig ist. Bei klassischen LED-Fernsehern ist das Panel mit einzelnen Pixeln besetzt, die aus Rot, Grün und Blau (RGB) die jeweilige gewünschte Farbe erzeugen. Damit jene Farbe dann auch zu sehen ist, muss jedoch eine Beleuchtung hinter dem Pixel für Licht sorgen. Das funktioniert, hat aber den Nachteil, dass beispielsweise auch komplett schwarze Bildbereiche - vielleicht ein Schatten in einer ohnehin sehr dunklen Szene in einem Film - beleuchtet werden. Aus dem Schwarz wird dann ein milchiges Grau.

    Die OLED-Technik hingegen vertraut auf organische Strukturen, die durch Strom zum Leuchten angeregt werden. Die Hintergrundbeleuchtung fällt also weg - und das wiederum ermöglicht echtes Schwarz. Das Resultat aus diesen Anstrengungen ist ein extrem starkes Kontrastverhältnis, das grandiose Farben, sattes Schwarz und mehr Details auf den Bildschirm zaubert. Sie können das bei Media Markt & Co. ganz einfach selbst einmal aus der Nähe betrachten, denn dort steht immer mindestens ein OLED-Gerät bereit und ködert mit seinen beeindruckenden Bildern die Kunden.

    Die einzige Ausnahme der Regel der höheren Bildqualität besteht dann, wenn es sich um ein sehr lichtdurchflutetes Wohnzimmer handelt. OLED-Fernseher sind weniger lichtstark als LED-Geräte. Scheint also die Sonne direkt auf den Bildschirm, wird auch die OLED-Technik nur noch den Trostpreis gewinnen. Sollten Sie den Raum jedoch verdunkeln können, spielt OLED ganz klar in einer anderen Liga als herkömmliche LED-Fernseher. Das werden Sie auch bei der Blickwinkelstabilität erkennen, denn OLED-Technik sieht aus fast jedem Blickwinkel kontraststark und farbecht aus - selbst dann, wenn sie in einem sehr seitlichen Winkel vor dem Gerät sitzen.

  4. OLED-Fernseher und der Preis

    Der einzige echte Kritikpunkt an OLED-Fernsehern ist der Preis. Soll beispielsweise ein Gerät mit 55 Zoll angeschafft werden, müssen Sie mindestens 1.200 Euro einplanen. Dann handelt es sich um Einstiegsgeräte - und für den Preis bekommen Sie schon einen LED-Fernseher aus der Oberklasse. Ob der hohe Preis die Anschaffung wert ist, müssen Sie daher für sich entscheiden. Möchten Sie weniger ausgeben, bieten sich LED-Fernseher an, die es in allen erdenklichen Preiskategorien gibt und die inzwischen auch schon wesentlich besser geworden sind als noch vor zehn Jahren. Samsung bietet übrigens keine OLED-Fernseher an, sondern setzt auf QLED. Lassen Sie sich von dem Namen jedoch nicht irritieren, denn mit OLED hat diese Technologie nichts zu tun. Das Resultat ist zwar besser als auf normalen LED-Fernsehern, aber noch immer von der Güte der OLED-Modelle entfernt. Wie bei sehr vielen Kunden wird Ihnen am Ende also wahrscheinlich ein Blick auf das Bankkonto der beste Ratgeber sein.

  5. HDR: Was bringt die Technik?

    In Mode gekommen ist in den letzten ein bis zwei Jahren (zumindest im Bereich der Fernseher) auch HDR. Die Abkürzung steht für High Dynamic Range und bezeichnet eine Technik, die einen wesentlich höheren Kontrastumfang bietet, woraus unter anderem auch feinere Farbabstufungen resultieren. Konkret ausgedrückt arbeiten Fernseher aktuell so, dass sie hinsichtlich des Kontrastumfangs recht eingeschränkt sind. Ein dunkler Schatten am unteren Bildrand und gleißendes Sonnenlicht im oberen Segment ist von gewöhnlichen Fernsehern nicht umsetzbar. Der Schatten wird stattdessen entweder zu hell dargestellt oder das Sonnenlicht zu schwach.

    HDR-Fernseher können, sofern das Quellmaterial in ausreichend guter Qualität vorliegt, diesen Makel umgehen: Dort sehen Sie in einer Waldlichtung wirklich dunkle Details an den Seiten der Bäume, die der Sonne abgewandt sind, während die Lichtung selbst von Sonnenlicht geflutet ist. Damit Ihr Fernseher dieses Spektakel auch darstellen kann, sollten Sie einen Blick auf die Featureliste werfen. Suchen Sie dort nach Begriffen wie HDR10, HDR10+ oder Dolby Vision. Alternativ nutzen einige Hersteller auch den Begriff Ultra-HD Premium. Technisch ausgedrückt handelt es sich dann um Fernseher, die Inhalte mit einer Farbtiefe von 10 Bit darstellen und 1.000 nits Helligkeit beisteuern.

    Aufpassen müssen Sie bei Modellen, die mit "HDR-kompatibel" ausgezeichnet sind. Hier machen sich die Hersteller ein Schlupfloch zunutze: Zwar bieten diese Fernseher überhaupt keine technische Ausstattung, um HDR-Effekte darzustellen - aber sie können die Inhalte eben in normaler Qualität anzeigen, was sie dann auch kompatibel macht. Es ist übrigens immer eine gute Idee, einen "echten" HDR-Fernseher zu kaufen, auch wenn Sie dieses Feature gar nicht brauchen. Die höhere maximale Helligkeit und die feineren Farbabstufungen werden Ihnen nämlich auch im ganz gewöhnlichen Fernsehprogramm sofort auffallen.

  6. Das Bildmaterial muss stimmen

    Bei der Bildwiederholfrequenz sollten Sie nichts anbrennen lassen und auf ein Gerät mit 100 Hertz setzen. 50 Hertz sind nicht mehr zeitgemäß. Im Alltag werden davon vor allem Spieler profitieren, die mit Switch, PlayStationXbox & Co. spielen sowie Sportfans, die gerne Fußball und andere Sportarten verfolgen. Bei schnellen Kamerafahrten oder Perspektivwechseln ist der Unterschied in der Bildwiederholfrequenz sofort wahrnehmbar. Das Quellmaterial muss bei HDR übrigens auch im HDR-Format vorliegen - und das finden Sie momentan vor allem bei Netflix & Co. Bis das TV-Programm auch auf den Zug aufgesprungen ist oder Filme auf Blu-ray-Disc mit der Technik erhältlich sind, wird noch ein wenig Zeit vergehen.

    Abstand halten sollten Sie von Techniken, die Ihnen die Hersteller gerne mit blumigen Begriffen unterjubeln wollen. Smart TV, Pixel Precision Plus und andere Markennamen sind oft Techniken, die subjektiv die Bildqualität verbessern können - oder verschlechtern. Objektiv gesehen handelt es sich bei diesen Maßnahmen in jedem Fall niemals um Standards, auf die sich die Hersteller geeinigt haben, sondern um Eigenkreationen.

  7. Die Anschlüsse: ein Thema für sich

    Bei den Anschlüssen am Fernseher und auch den Innereien wie etwa den vorhandenen Tunern gibt es ebenfalls eine Faustregel: Kaufen Sie immer mehr als nötig. Sie haben ausgerechnet, dass Sie im Alltag drei HDMI-Ports brauchen? Dann nehmen Sie einen Fernseher mit vier Anschlüssen. Ein USB-Anschluss müsste reichen? Dann kaufen Sie einen Fernseher mit mindestens zwei Anschlüssen. Bedenken Sie, dass Sie das Gerät im besten Fall viele Jahre nutzen möchten. In den kommenden Jahren werden Sie garantiert mindestens ein neues Gerät anschließen oder etwas mit den USB-Ports anstellen. Zwar können Sie sich später mit Adaptern weiterhelfen, falls es doch zu wenige Anschlüsse sind - aber es wäre einfacher, lieber gleich den richtigen Kauf zu tätigen.

    Bei den HDMI-Anschlüssen müssen Sie außerdem auf einige wichtige technische Daten achten:

    • Zumindest Ultra-HD-Fernseher sollten mindestens einen HDMI-Eingang der Version 2.0 (oder neuer) mitbringen. Nur dann können Sie 4K-Inhalte mit einer Wiederholfrequenz von 60 Hertz sowie HDR und dem aktuellen Kopierschutz HDCP 2.2 weiterleiten und verarbeiten.

    • HDMI 1.4 ist nur dann in Ordnung, wenn es sich um einen einfachen Full-HD-Fernseher ohne HDR & Co. handelt.

    • Der Markt unterscheidet zwischen HDMI 2.0a und 2.0b. Die b-Version bietet ein Feature namens HLG, das bislang noch wenig genutzt wird - in Zukunft kann sich das aber ändern. Nach Möglichkeit sollten Sie auch in diesem Fall HDMI 2.0b kaufen, besonders wichtig ist das aber noch nicht.

  8. Der Tuner

    Wichtig sind auch die Tuner: Oftmals verbaut ist ein Tuner für DVB-T2, womit Sie terrestrisches Fernsehen empfangen können. DVB-C und DVB-S2 sind oft, aber nicht immer vorhanden. Schauen Sie kein Satellitenfernsehen und brauchen Sie auch keinen Kabelanschluss - etwa, weil Sie über das Internet den Fernsehempfang regeln -, brauchen Sie keinen dieser Tuner. Möchten Sie ein Programm anschauen und gleichzeitig ein anderes aufnehmen, muss der Fernseher über mindestens einen Twin-Tuner verfügen (oder besser).

  9. Gerne unterschätzt: der USB-Anschluss

    Der USB-Anschluss ist schön vielseitig. Einerseits können Sie daran USB-Sticks oder externe Festplatten anschließen, um von dort Medien aller Art wiederzugeben - Fotos oder Videos zum Beispiel. Heute schaffen Sie das jedoch auch häufig über LAN oder WLAN, da viele Fernseher bereits mit integrierten Netzwerkfunktionen ausgestattet sind. Noch immer bleibt dann jedoch ein guter Einsatzzweck für USB-Anschlüsse: PVR. Der Personal Video Recorder nimmt Inhalte jeglicher Art auf eine USB-Festplatte auf. Falls der angeschlossene Receiver oder der Fernseher selbst nicht über eine Aufnahmemöglichkeit verfügen und DVD-Rekorder nicht in Frage kommen, können Sie also über den USB-Anschluss Filme und Serien aufnehmen.

    Vergessen Sie auch nicht, dass Smart-TVs inzwischen wirklich smart sind - anders als noch vor vielen Jahren. Moderne Fernseher können Sie beispielsweise mit Apps wie Netflix oder Amazon Prime versorgen. Dann müssen Sie keine Umwege mehr über Smartphones oder Tablets nehmen und können einfach direkt aus dem Fernseher heraus auf die Bibliothek der Anbieter zugreifen. Das geht dann auch mit der Fernbedienung problemlos. Einige Geräte liefern auch eine Fernbedienung mit eingebautem Mikrofon mit, sodass Sie nicht über eine Bildschirmtastatur arbeiten müssen, sondern einfach "James Bond" sagen, um sich dann alle James Bond-Filme bei Netflix anzeigen zu lassen.

    Ebenfalls praktisch und über den USB-Anschluss umsetzbar ist der Anschluss von USB-Dongles wie Google Chromecast. Damit können Sie alle erdenklichen Inhalte (also auch Netflix-Serien oder auch Desktops von Notebook-Bildschirmen) auf den Fernseher projizieren. Notwendig sind nur ein USB-Port sowie ein freier HDMI-Anschluss. Außerdem sollte die WLAN-Übertragungsgeschwindigkeit ausreichend hoch sein - alternativ klappt es aber auch mit einem LAN-Anschluss.

    Übrigens: Kaufen Sie niemals, wenn große Ereignisse anstehen. Gemeint sind damit beispielsweise Olympische Spiele, Welt- oder Europameisterschaften im Fußball und dergleichen mehr. Die Hersteller wissen, dass diese Ereignisse gerne zum Anlass genommen werden, um neue Fernsehgeräte zu kaufen. Also schmeißen sie neue Modelle auf den Markt, die zwar gut, aber auch sehr teuer sind. Kaufen Sie daher lieber zu ruhigen Zeiten - oder auch um Weihnachten oder den Black Friday herum.

Die verschiedenen Klassen im Vergleich

Zu guter Letzt zeigen wir Ihnen noch, was Sie für Ihr Geld erwarten können:

Einsteigerklasse: TVs ab 200 Euro

Um 32 Zoll und für etwa 200 Euro bekommen Sie schon Fernsehgeräte, die technisch in Ordnung sind. Abstriche machen müssen Sie neben der Größe vor allem bei der Auflösung, die niemals Ultra-HD erreicht und oftmals noch auf 720p setzt. LAN oder WLAN ist aber oft schon mit an Bord. HDMI- und USB-Anschlüsse gibt es ebenfalls, aber nur in geringer Stückzahl. Auch bei der Bildqualität dürfen Sie für diesen Preis natürlich keine Wunder erwarten - aber für das Kinderzimmer oder einen Zweitfernseher im Schlafzimmer reichen die Modelle aus.

Untere Mittelklasse: TVs ab 300 Euro

40 Zoll und mehr gibt es hier, Full-HD gehört jetzt zum Standard. Ultra-HD und HDR halten jetzt auch schon Einzug, dafür werden dann 400 bis 500 Euro fällig. Sie bekommen generell mehr HDMI- und USB-Ports, die Bildqualität profitiert außerdem von einer gleichmäßigen Ausleuchtung des Bildschirms. Für Blu-ray & Co. handelt es sich jetzt bereits um sehr gute Geräte, die viele Käufer zufriedenstellen.

Obere Mittelklasse: TVs ab 500 Euro

Zwischen 49 und 55 Zoll sind es hier, Ultra-HD gehört jetzt zum Standard. Helligkeit und Kontrast spielen bereits in der Oberliga mit, außerdem genießen Sie reichlich Schnittstellen und eine satte Ausstattung. Der Sound verbessert sich auch hörbar und Smart-TV für Netflix und andere Anbieter ist oft schon voreingestellt und mit entsprechenden Tasten auf der Fernbedienung erreichbar. 100 Hertz werden ebenfalls nicht mehr unterboten. Wenn Sie viel Geld in die Hand nehmen möchten, gibt es jetzt auch schon OLED-Geräte - aber nur für jenseits der 1.000 Euro und dann nicht mit Ultra-HD.

Luxusklasse: TVs ab 1.000 Euro

Jetzt bekommen Sie technisch das volle Programm: Ab 65 Zoll und mit Ultra-HD und HDR10 geht es los, dazu liefern OLED-Panels eine bestechende Bildqualität. Diese Geräte müssen Sie natürlich auch in einem Wohnzimmer unterbringen, das eine entsprechende Fläche bietet, um den TV-Genuss auch ausleben zu können. Nach oben gibt es jetzt preislich auch kaum noch Grenzen: 3.000 Euro und mehr sind problemlos umsetzbar. Dafür kommen Sie optisch in den Genuss der aktuellen Speerspitze der TV-Technologie - und verschwindend dünn sind diese Fernseher auch, die fast wie eine zweite Tapete an der Wand hängen.

Quelle: In Zusammenarbeit mit Macwelt
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