Rasenmäh-Roboter: Auf diese Punkte müssen Sie beim Kauf achten

Rasenmäh-Roboter: Auf diese Punkte müssen Sie beim Kauf achten
Mäh-Roboter sind praktische Helfer im Garten. Wir zeigen Ihnen, welche Roboter es gibt und auf welche Punkte Sie beim Kauf achten müssen.
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Rasenmäh-Roboter: Auf diese Punkte müssen Sie beim Kauf achten

Mäh-Roboter sind praktische Helfer im Garten. Wir zeigen Ihnen, welche Roboter es gibt und auf welche Punkte Sie beim Kauf achten müssen.

© imago / Peter Widmann
29.11.2017 - 09:08 Uhr

Der Rasenmähroboter gehört zu den wichtigsten Gartenhelfern. In unserem Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei den genialen Robotern ankommt und welche Vorteile Smartsysteme bieten.

Für den Smart Garden ist der Rasenmähroboter das, was der Staubsaugerroboter für das Smart Home ist: Mit seiner Hilfe mähen Sie den Rasen jederzeit vollautomatisch.

Die Sensorik der smarten Rasenmähroboter ist zwar nicht so ausgefeilt, wie das bei den Staubsaugerrobotern der Fall ist, ihre Arbeit verrichten sie aber dennoch ebenso zuverlässig. Für Sie bedeutet das eine große Zeitersparnis bei der Gartenarbeit. In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Ausstattung bei einem Rasenmähroboter wichtig ist, welche Funktionen sie Ihnen in der Praxis bieten und was der Unterschied zwischen smarten und nicht-smarten Robotern ist.

Die Kosten für smarte Rasenmähroboter

Bereits ab 870 Euro können Sie in die Welt der smarten Rasenmähroboter einsteigen. Möglich ist das mit dem Modell Indego 350 Connect von Bosch. Leider ist dieses Modell nur für kleine Rasenflächen geeignet. Bei den meisten anderen Modellen, die auch auf großen Grundstücken zum Einsatz kommen, müssen Sie deutlich mehr investieren. So erhalten Sie zum Beispiel den Gardena Smart Sileno R100LiC für 1350 Euro, der leistungsstärkere Smart Sileno+ kostet bereits 1600 Euro. Für 1800 Euro erhalten Sie den Indego 1300 von Bosch.

Wenn Sie bereit sind, mehr als 2000 Euro auszugeben, kommt der Automower 420 der Marke Husqvarna infrage. Auf Flächen bis zu 2200 m² können Sie dieses Hochleistungsmodell einsetzen. Auch Steigungen machen diesem Roboter nichts aus. Wenn Sie Flächen mit mehr als 3000 m² bearbeiten müssen, empfiehlt sich der Automower 430X für stolze 2460 Euro. Entscheiden Sie sich für das optionale Offroad Kit, schafft Ihr Mähroboter sogar noch größere Steigungen.

Auf die Kraft kommt es an

Für die vielen modernen Smartfunktionen müssen Sie gar nicht so viel bezahlen. Der Preis hängt ab von der Kraft des Motors, der erreichbaren Mähgeschwindigkeit und der Größe des Rasens, für den Sie den Mähroboter anschaffen möchten. Auch eine geringere Geräuschentwicklung ist mit einem höheren Anschaffungspreis verbunden.

Mähroboter sind auch ohne Smartfunktionen erhältlich

Das Stutzen des Rasens gehört beim Mähroboter immer noch zu den Kernkompetenzen. Eine App ist daher nicht zwingend erforderlich. Auch auf eine Verbindung per WLAN oder Internetzugriff können Sie zur Not verzichten. Wir werfen deshalb erst einmal einen Blick auf klassische Mähroboter ohne Smartfunktionen.

Viele Hersteller auf dem Markt bieten Roboter mit einer einfachen Mähfunktion an. Zu den bekannteren gehören Husqvarna, der Hersteller Gardena - der allerdings von Husqvarna aufgekauft wurde - und Bosch. Zu den weiteren Herstellern zählen unter anderem Robomow, Worx und Duramaxx. iRobot wiederum ist zwar auf dem Markt für Saugroboter sehr dominant, fehlt aber gänzlich bei Rasenmährobotern.

Einen Rasenmähroboter ohne smarte Funktionen finden Sie bereits für wenige Hundert Euro. Gehen Sie bei besonders günstigen Modellen aber von keiner allzu langen Lebensdauer aus und stellen Sie sich auf gelegentliche Reparaturen ein. Mit Robotern der Markenhersteller wie Gardena und Husqvarna fahren Sie langfristig besser, Sie müssen sich allerdings auf eine höhere Investition einstellen.

Diese Faktoren sind für den Kauf entscheidend

  1. Achten Sie beim Kauf Ihres Mähroboters zuerst auf die harten Fakten; smarte Funktionen sind nicht ganz so wichtig. So gilt es, unbedingt die maximale Größe der zu bearbeitenden Fläche zu berücksichtigen.

  2. Vor dem Kauf sollte daher der Rasen im heimischen Garten ausgemessen und erst dann auf die Leistungsdaten der Mähroboterangebote geschaut werden. Kaufen Sie auf keinen Fall einen unterdimensionierten Roboter.

  3. Wenn Sie sich die technischen Leistungsdaten des Roboters ansehen, sollten Sie auch weitere Faktoren wie die Steigfähigkeit betrachten. Das ist wichtig, wenn Ihr Rasen eine Hanglage aufweist. Fällt die Steigfähigkeit zu klein aus, kann der Roboter nicht alle Stellen auf dem Rasen erreichen.

  4. Tests unserer Redaktion haben gezeigt, dass Modelle wie der Automower 420 von Husqvarna mit Steigungen von bis zu 45 Prozent zurechtkommen. Das bedeutet, dass der Mähroboter, auf einen Meter betrachtet, eine Steigung von 45 Zentimetern erklimmen kann.

  5. Roboter von Husqvarna sind im Allgemeinen eine gute Wahl, wenn Ihr Garten Hanglagen aufweist. Der Hersteller bietet ergänzend sogar ein Offroad-Kit an, um die Steigfähigkeit weiter zu verbessern. Allradantriebe haben die Hersteller für ihre Roboter aber noch nicht im Angebot.

  6. Gardena bietet mit den Sileno-Rasenmährobotern ebenfalls steigfähige Modelle. Bis zu 35 Prozent sollten in der Praxis kein Problem darstellen. Das funktioniert aber nur, wenn der Roboter nicht zu lange auf dem Hang unterwegs sein muss.

  7. Achten Sie bei Ihrem neuen Rasenmähroboter auf eine solide Verarbeitung. Äußeren mechanischen Einflüssen gegenüber sollte sich der Roboter als robust erweisen. Klappernde oder lose Teile sind nicht erwünscht, denn irgendwann wird auch Ihr Rasenmähroboter auf ein Hindernis fahren.

  8. Diesen weichen die Roboter nämlich nicht aus, wenn keine entsprechenden Begrenzungsdrähte um die Rasenfläche verlegt sind. Die Roboter sind nur mit Stoßsensoren ausgestattet, die ein Hindernis erst registrieren, sobald sie dagegenfahren. Erst dann dreht Ihr Rasenmähroboter um.

  9. Der Roboter muss daher mit häufigem Körperkontakt umgehen können. Er ist während seiner Arbeit im Garten dem Sonnenlicht ausgesetzt, muss Regen und Feuchtigkeit aushalten und wird immer wieder einmal hochgehoben. Das bedeutet langfristig, dass das Kunststoffgehäuse abnutzen kann und auch die elektronischen Kontakte sowie die Schaltteile in Mitleidenschaft gezogen werden.

So sieht die Wartung und Pflege der Rasenmähroboter aus

Wenn es tatsächlich einmal zu einer Beschädigung Ihres Mähroboters kommt, sollten sich entsprechende Ersatzteile leicht beziehen lassen und überall in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Sehen Sie sich also vor dem Kauf genau an, ob Sie in Ihrer Nähe Messerklingen für Ihr Modell nachkaufen können. Es wäre sehr ärgerlich, wenn Sie auf eine Bestellung von Ersatzteilen viele Monate warten müssten. Husqvarna legt seinen Mährobotern mehrere Messer bei, damit Sie bis zu drei Jahre mit Ersatzteilen versorgt sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass der Automower während seines dreijährigen Einsatzes keine Beschädigungen aufwies, die wir hätten beseitigen müssen. Sogar der Akku funktionierte noch und lieferte dementsprechend ausreichend Strom.

Für viele Robotermodelle finden Sie im Internet die passenden Ersatzteile, und auch Begrenzungskabel können Sie hier nachkaufen. Bei den Messern ist es üblich, dass ein Austausch nach mehreren Monaten des Einsatzes erfolgt. Schließlich werden die Messer laufend beansprucht und nutzen sich mit der Zeit ab. Es lässt sich aber nicht allgemein sagen, wann ein Austausch erfolgen muss. Das hängt vom verwendeten Modell und von der Beanspruchung ab.

Es kann sich lohnen, Erfahrungsberichte anderer Nutzer zum Messerverschleiß zu lesen. Diese finden Sie im Internet zum Beispiel in den einschlägigen Onlineshops. Sie können aber auch aktiv etwas dafür tun, um die Lebensdauer Ihrer Messer zu verlängern. Vor dem Einsatz des Roboters sollten Sie beispielsweise sicherstellen, dass sich keine störenden Äste oder gar Steine auf der Rasenoberfläche befinden. Um größere Hindernisse sollten Sie ein Begrenzungskabel legen, damit sich der Roboter hier gar nicht erst hinbewegt. Ein großes Problem für die Rasenmähroboter stellen Baumwurzeln dar, die aus der Erde ragen. Verfangen sich die Messer darin, ist ihr Austausch bald erforderlich. Die Lösung besteht auch an diesen Stellen auf dem Rasen wiederum im Verlegen von Begrenzungskabeln.

Gelegentlich sollten Sie Ihren Roboter reinigen. Diese Wartungsarbeiten wie auch der Austausch der Messer können vom Benutzer selbst durchgeführt werden und erfordern nur minimales handwerkliches Geschick.

Geräuschemission

Eine wichtige und leider häufig nicht beachtete Eigenschaft eines Mähroboters stellt dessen Geräuschentwicklung dar. Rasenmähroboter sind viele Stunden im Einsatz, manchmal sogar im Dauerbetrieb. Hier wäre ein lautes Modell eine große Belästigung und ein erheblicher Störfaktor für den Nachbarn. Die hier getesteten Modelle von Husqvarna und Gardena arbeiten allesamt sehr leise. Wenn Sie möchten, können Sie ungestört in der Hängematte liegen und sich ausruhen, während Ihr Mähroboter seine Arbeit verrichtet. Das Mähen ist damit auch am Sonntag möglich, ohne dass Sie eine Beschwerde durch Ihren Nachbarn befürchten müssen.

Interessieren Sie sich für ein Modell eines anderen Herstellers, sollten Sie zuerst im Internet nach entsprechenden Erfahrungsberichten Ausschau halten. Andere Nutzer teilen hier ihre Erfahrungen mit einem möglichen Lautstärkeproblem mit.

Denken Sie daran, dass selbst ein gewöhnlich leise arbeitender Roboter gelegentlich laut werden kann. Das könnte passieren, wenn er sich im Rasen festfährt oder dann, wenn Sie ihn vom Boden hochheben. Haben Sie Ihren Roboter neu angeschafft und kennen noch nicht die Problemstellen im Garten, kann es schnell passieren, dass der Roboter plötzlich irgendwo steckenbleibt. In unseren Tests ist es sogar einmal vorgekommen, dass ein festgefahrener Roboter sich immer tiefer in den Boden gegraben hat. Die Geräuschemission war hier erheblich. Wenn Ihr Roboter plötzlich laut wird, sollten Sie das in jedem Fall als ein Warnsignal verstehen. Laut wird Ihr Mähroboter aber auch dann, wenn jemand versucht, ihn zu stehlen. Nach dem Hochheben vom Boden müssen Sie innerhalb weniger Sekunden die passende PIN eingeben. Bleibt das aus, gibt der Mähroboter einen schrillen Alarmton von sich und versucht so, auf den Diebstahlversuch aufmerksam zu machen.

Um dem Roboter die Orientierung im Garten zu erleichtern, ist es von Vorteil, ein Begrenzungskabel zu verlegen. Wichtig ist aber auch das Leitkabel: Über dieses Kabel findet der Roboter den Weg zur Ladestation, wo er neue Energie tanken kann. Damit das funktioniert, müssen Sie die Ladestation aber natürlich erst einmal aufstellen. Die Begrenzungskabel verlegen Sie entweder über dem Rasen oder Sie vergraben diese in der Erde. Die vergrabenen Kabel kann der Mähroboter problemlos orten. Wenn Sie möchten, können Sie die Kabel einfach selbst verlegen, Fachhändler bieten hierfür aber auch einen entsprechenden Service an.

Die Kabel können mit der Zeit Beschädigungen davontragen. Schnelle Reparaturen sind mithilfe von Kabelverbindern möglich, oder Sie verlegen einfach ein Ersatzkabel. Robotern von Gardena liegen solche Kabelverbinder und Ersatzkabel bereits bei, zudem können Sie diese Teile jederzeit nachkaufen.

Effektiver Schutz vor Diebstahl

Praktisch jeder Mähroboter auf dem Markt ist so kompakt und leicht, dass ihn ein Erwachsener problemlos durch die Gegend tragen kann. Das bedeutet aber auch, dass Ihr Mähroboter im Prinzip eine leichte Beute für Diebe darstellt. Um den Diebstahl zu erschweren, verfügen die meisten Rasenmähroboter über einen eingebauten Diebstahlschutz in Form einer Alarmsirene. Deren Aktivierung lässt sich nach dem Hochheben des Roboters nur durch die Eingabe der korrekten PIN umgehen. Einige Roboter wie die Modelle von Husqvarna lassen sich bei Bedarf auch aus der Ferne orten.

Kartierung oder Chaosprinzip?

Jeder Mähroboter steht vor der Aufgabe, sich möglichst effizient über die Rasenfläche zu bewegen und seinen Weg selbstständig zu finden. Bei vielen Robotern sieht es allerdings so aus, als würden sie ohne Plan wild über den Rasen fahren. Husqvarna gehört zu den wenigen Herstellern, die in ihren Topmodellen wie dem Automower 430X und dem 450X eine Ortung per GPS integriert haben. Viele andere Hersteller verzichten hingegen auf diese Technologie und setzen auf eine alternative Art der Wegfindung.

Bei Husqvarna gilt es, die im Mähroboter verbauten Chips von dem GPS-Modul zu unterscheiden, das im Connect-Modul verbaut ist. Das Connect-Modul gehört zum optionalen Zubehör für die Automower und kann dank GPS lediglich den Standort Ihres Roboters auf der Karte von Google Maps verzeichnen. Eine Mähkarte, nach der sich Ihr Roboter bei der Arbeit richten kann, erstellt Connect nicht.

Die Husqvarna-Modelle 430X und 450X greifen auf GPS zurück, um eine Karte Ihres Gartens zu erstellen. Dabei finden nur die Flächen innerhalb der Begrenzungskabel Berücksichtigung. Anhand der Karte kann sich der Roboter merken, welche Stellen er bereits befahren hat. Ein planvolles Vorgehen ist das Resultat. Solche Technologien sind sonst nur von deutlich höherpreisigen Saugrobotern bekannt wie von den Modellen Roomba 980 oder Kobold VR200. Das kartierte Mähen beherrschen auch Rasenmähroboter der Marke Bosch. Hier trägt die entsprechende Technologie den Namen LogiCut.

In der Praxis scheint es aber gar nicht so wichtig zu sein, ob dem Mähen eine Kartierung zugrunde liegt oder nicht. Tatsächlich erreichen die Mähroboter auch mit der Chaosmethode sehr gute Ergebnisse. Da die Mähroboter immer wieder zum Einsatz kommen und jede Stelle mehrfach befahren, profitieren Sie in jedem Fall von einem kurzen und gründlich gemähten Rasen. Das Chaosprinzip führt also auch zum Ziel, wie wir beim Smart Sileno von Gardena feststellen durften.

Gardena selbst sagt dazu, dass sich die Verwendung freier Bewegungsmuster bewährt habe. Bereits seit über 20 Jahren setze der Hersteller auf diese Technik. Zu den Vorteilen dieses Bewegungsmusters soll laut Aussage der Husqvarna-Firmengruppe die ausbleibende Streifenbildung gehören. Die Sileno-Modelle würden nicht warten, bis das Gras eine bestimmte Länge erreicht, und so durch das regelmäßige Mähen irgendwann alle Stellen auf dem Rasen berücksichtigen. Da Gras nur langsam wachse, handle es sich hierbei um ein sinnvolles und bewährtes Prinzip.

Zu berücksichtigen ist auch, dass Sie das Schnittgut nicht vom Rasen entfernen müssen. Das stellt einen Unterschied zu den klassischen Rasenmähern dar. Stattdessen bleibt das sehr feine Schnittgut auf dem Rasen und dient zum Mulchen.

Selbst bei Regen steht Ihnen Ihr Mähroboter mit allen seinen Fähigkeiten zur Verfügung. Wenn es nicht unbedingt erforderlich ist, sollten Sie dann jedoch auf einen Einsatz verzichten: Das feuchte Schnittgut sammelt sich gern unter dem Mähroboter, der in diesem Fall nur schwer zu reinigen ist.

Lebensdauer des Akkus

Zu den potenziellen Schwachstellen der Mähroboter gehören die Akkus. Da Sie Ihren Rasen über den Winter nicht mähen, bleibt der Akku lange ungenutzt und hat viel Zeit zum Entladen. Denken Sie deshalb unbedingt daran, den Akku vor der Überwinterung des Roboters noch einmal vollständig aufzuladen. Wenn Sie dabei sind, Vorbereitungen für den Winter zu treffen, können Sie Ihren Roboter noch einmal gründlich reinigen. Da Mähroboter noch lange nicht in jedem Garten zu finden sind, fehlen langfristige Erfahrungswerte hinsichtlich der Lebensdauer der Akkus. 3xx-Modelle der Marke Husqvarna sollten problemlos wenigstens drei Jahre überstehen können, ohne dass der Akku in seiner Leistung entscheidend nachlässt. Sollte der Akku doch beschädigt werden, sind Ersatzteile in der Regel schnell verfügbar. Für den Smart Sileno von Gardena zum Beispiel erhalten Sie einen Ersatzakku bereits für 83 Euro, die Versandkosten sind hier inbegriffen.

Zubehör für den RoboterschutzMähroboter gegen Gefahren von oben wappnen

Regen, Laub und Hagel können Ihrem Mähroboter mit der Zeit zusetzen. Den effektivsten Schutz stellt hier die Mährobotergarage dar. Bei dieser Garage handelt es sich im Prinzip um eine einfache Abdeckung aus Kunststoff. Sie können dabei auch gern zu Angeboten von Drittherstellern greifen. Diese sind häufig günstiger als das Modell des Roboterherstellers. Wenn Sie das notwendige Talent mitbringen, können Sie die Garage auch einfach selbst bauen. In jedem Fall sollten Sie vorher im Handbuch nachsehen, welche Zugänglichkeit der Ladestation erforderlich ist, damit Ihr Mähroboter diese anfahren kann. Sonst steht Ihr Gartenhelfer schnell ohne Strom da.

So schützen Sie die Seiten Ihres Roboters

Gefahren drohen nicht nur von oben, auch von der Seite kann der Mähroboter Gefahren ausgesetzt sein. Hierbei ist vom sogenannten Kantenschutz die Rede. Beim Einsatz im Garten lässt es sich nicht vermeiden, dass Ihr Roboter ab und zu gegen Hindernisse fährt. Das Problem ist von den Staubsaugerrobotern bereits bekannt. Nur hochpreisige Modelle wie der Roomba 980 können Hindernisse selbstständig erkennen und diesen ausweichen, bevor es zu einer Kollision kommt. Da solche Kontakte immer wieder auftreten, verschleißt das Kunststoffgehäuse mit der Zeit und weist etliche Kratzer auf. Die seitliche Anbringung einer Schaumstoffleiste kann hier bereits viel bewirken und Ihrem wertvollen Mähroboter einen gewissen Schutz verschaffen. Einen Kantenschutz können Sie ebenfalls verwenden, diese Methode ist aus der Autogarage bekannt.

Hersteller wie Gardena geben an, dass ein zusätzlicher Schutz der Seiten ihrer Mähroboter nicht erforderlich sei. Das soll an der Geschwindigkeit liegen, mit der zum Beispiel Modelle wie der Sileno fahren. Die Geschwindigkeit sei zu niedrig, um bei Kollisionen mit einem Gegenstand das elektronische Innenleben gefährden zu können. Selbst optische Abnutzungen seien bei Zusammenstößen nicht zu befürchten. Gardena habe seine Kunden hierzu befragt und festgestellt, dass ein weitergehender Schutz der Seiten nicht gewünscht sei.

Ähnlich sieht es bei Husqvarna aus. Das Gehäuse solcher Modelle wie des Automowers sei bereits Bestandteil des Sicherheitskonzeptes und robust genug ausgeführt. Bei Kollisionen würde der Automower von allein wenden und dem Objekt ausweichen.

In unserem Test hat sich allerdings zumindest bei den Testgeräten der Marke Gardena gezeigt, dass das Kunststoffgehäuse schon nach wenigen Wochen deutlich erkennbare Kratzer gesammelt hat.

Die Unterseite des Roboters schützen

Aus der Erde heraus ergeben sich ebenfalls Gefahren für Ihren Mähroboter, die es zu berücksichtigen gilt. Diese wirken sich allerdings nicht direkt auf den Roboter aus, sehr wohl aber auf die wichtigen Begrenzungskabel und auf das Leitkabel, mit dem Ihr Roboter den Weg zurück zur Ladestation findet. Wichtig ist, dass das Kabel einen geschlossenen Stromkreislauf bildet. Ist das nicht mehr der Fall, ist keine Funktionsfähigkeit des Roboters mehr gegeben. Hier sind es vor allem Nagetiere wie Wühlmäuse, die sich an den Kabeln zu schaffen machen. Wenn Sie bereits wissen, dass sich in Ihrem Garten die Maulwürfe breitgemacht haben, sollten Sie das Problem lösen, bevor Sie die Kabel verlegen. Die Nager haben ein Kabel schnell durchgebissen, und Ihr Roboter kann seine Arbeit nicht mehr verrichten. In der Praxis haben sich Ultraschallsensoren als Gegenmittel bewährt.

Herstellern wie Gardena ist das Problem bekannt. Laut Aussage des Herstellers hätten sich bereits Kunden darüber beklagt, dass ihre Roboter durch Aktivitäten verschiedener Nager im Garten beeinträchtigt worden seien. Gardena kümmere sich um eine Lösung, könne aber noch kein Patentrezept gegen Wühlmäuse und Maulwürfe präsentieren.

Husqvarna sagt hierzu, dass die Roboter von allein wieder an ihre Ladestation fahren würden, sollte sich eine Beschädigung der Kabel durch Nager ergeben. Das gelte für das Modell Automower. Fachhändler könnten dann mit einem Suchgerät die betroffene Stelle im Garten aufspüren und das durchgebissene Kabel reparieren oder austauschen.

Leider steht den meisten Anwendern ein solches elektronisches Suchgerät vermutlich nicht zur Verfügung, und sie haben auch nicht die Mittel, das Kabel selbst zu reparieren. Sie sind bei dieser Lösung also in jedem Fall von einem Husqvarna-Vertragshändler abhängig. Und bis der sich um das Problem kümmert, kann eine gewisse Zeit vergehen. Anders sieht es bei Gardena aus. Hier ist eine Reparatur auch durch den Besitzer selbst durchführbar. Bei Gardena bleibt der Roboter nämlich genau dort einfach stehen, wo sich die Beschädigung am Kabel ergeben hat. Eine Suche nach der betroffenen Stelle entfällt damit.

Abgründe können Ihrem Mähroboter ebenfalls zum Verhängnis werden. Dieses Problem stellt sich vor allem in Gärten mit Teichanlagen. Sollte Ihr Roboter ins Wasser fallen, zerstört dieser Unfall mit hoher Wahrscheinlichkeit die Elektronik. Es ist daher wichtig, dass Sie das Begrenzungskabel ohne Lücken einmal um den Teich herumlegen. Verlassen Sie sich aber nicht nur auf das Kabel, sondern ergänzen Sie den Schutz um mechanische Hindernisse wie etwa Steine, die Sie ebenfalls um den Teich auslegen. So sollte Ihr teurer Roboter ausreichend geschützt sein.

Unkomplizierte Sensoren

Von Ihrem Staubsaugerroboter kennen Sie vielleicht eine aufwendige aus Lasern, Ultraschallsensoren und Infrarotmessern bestehende Sensorik. Zumindest teurere Saugroboter sind damit ausgestattet. Die Sensorik der Rasenmähroboter ist hingegen deutlich einfacher gehalten.

Zur Grundausstattung der Mähroboter gehören die Stoßsensoren. Auf diese Sensoren greifen die Mähroboter zurück, um vorausliegende Hindernisse zu erkennen. Mittels der Induktionssensoren wiederum registriert Ihr Mähroboter Begrenzungskabel und das wichtige Leitkabel. Zur weiteren Ausstattung gehören Neige- und Hebesensoren. Einen GPS-Chip finden Sie hingegen selten in einem Mähroboter, eine Ausnahme stellt hier nur der Automower von Husqvarna dar. Der Automower nutzt das GPS-Modul, um eine präzise Karte des relevanten Mähbereiches zu erstellen.

Das Connect-Modul ist als Zubehör erhältlich und erlaubt die Nachrüstung der GPS-Funktion. Möglich ist die Nachrüstung einiger Automower-Modelle von Husqvarna. Ein GPS-Chip ist deshalb so vorteilhaft, weil er die Ortung des Mähroboters auch jenseits des Begrenzungskabels erlaubt. Das ist zum Beispiel im Falle eines Diebstahls nützlich. Besonders clevere Diebe könnten allerdings einen Jammer einsetzen, der das GPS-Signal unterdrückt.

Für Überwachungsaufgaben können Sie Ihren Mähroboter aber trotzdem nicht einsetzen. Dafür fehlt ihm die notwendige Kamera. Auch eine gezielte Steuerung über die App ist nicht möglich.

Einstellbar ist übrigens der Abstand des Roboters zum Mährand. Beim Smart Sileno von Gardena stellen Sie diesen Abstand direkt am Gerät ein, bei anderen Herstellern ist die Einstellung auch über die entsprechende App möglich. Falls das bei Ihrem Modell nicht der Fall sein sollte, können Sie natürlich auch einfach das Begrenzungskabel verlegen, um Ihrem Roboter zum Beispiel mehr Platz zu verschaffen.

Einige Mähroboter auf dem Markt verfügen zudem über eine Technik, mit der sie sich selbst optimieren und ihre Mähleistung mit der Zeit verbessern. Damit das sichtbare Ergebnisse liefert, muss der Roboter aber bereits eine gewisse Arbeitszeit hinter sich haben.

Update der Firmware

Mit der Zeit kommen für Ihren Mähroboter neue Funktionen hinzu oder es gilt, Einstellungen anzupassen. In diesen Fällen macht es Sinn, ein Firmware-Update einzuspielen. Dafür benötigen Sie übrigens weder eine eSIM noch eine App. Damit Sie das Update auf den Roboter übertragen können, ist zuerst eine Verbindung per Kabel zum PC erforderlich. Sie müssen den Roboter also ins Haus bringen, um ihn an den Computer anschließen zu können. Einfacher geht es, wenn Sie ein Notebook in den Garten mitnehmen.

Im nächsten Abschnitt sehen wir uns die Smartfunktionen moderner Mähroboter im Detail an.

Smartes Mähen dank App, WLAN und eSIM

Smarte Mähroboter haben alle eine Funktion gemeinsam: Sie können diese Gartenhelfer im Prinzip von überall aus steuern, egal, wo Sie sich gerade in der Welt aufhalten. Möglich ist das per App über Ihr Smartphone oder über das Tablet. Sogar für die Apple Watch stellen Hersteller wie Husqvarna passende Apps zur Verfügung. So sind Sie jederzeit mir Ihrem Roboter verbunden.

Kommunikation über Funk und Gateway

Die Kommunikation kann natürlich nur dann gelingen, wenn Ihr Mähroboter mit einem entsprechenden Modul für die Kommunikation ausgestattet ist. Die Verbindung stellt der Roboter bei der Funkvariante zu einem Gateway in Ihrem Haus her. Auf diese Weise funktioniert es zumindest beim Hersteller Gardena und bei vielen anderen. Das Gateway binden Sie ebenso wie die meisten anderen Netzwerkkomponenten zu Hause auch über das WLAN ein. Die Verbindung erfolgt kabellos oder über ein LAN-Kabel. Letztere Variante ist auch bei externen Festplatten üblich, bei denen es auf eine stabile Verbindung ankommt.

Das Gateway verbindet sich über die Cloud mit Ihrem Mähroboter. Damit das funktioniert, müssen Sie vorher beim Hersteller des Roboters ein Benutzerkonto einrichten, sonst ist kein Datenaustausch über die Cloud möglich. Aus der Cloud gelangen die frischen Daten Ihres Mähroboters dann auf Ihr Smartphone, damit Sie die Aktivitäten Ihres Helfers im Garten jederzeit im Blick haben.

In den meisten Fällen gelingt die Einrichtung der Gateways unkompliziert ebenso wie die Installation der App. Stellen Sie sich jedoch darauf ein, dass Sie bei der Einrichtung eines neuen Gerätes erst einmal die Firmware aktualisieren müssen.

Kommunikation per Mobilfunk und eSIM

Eine zweite Variante stellt die Verbindung über den Mobilfunk per eSIM dar. Husqvarna bietet diese Möglichkeit bei den Automowern mit Connect-Modul an, die hierfür über das entsprechende GPS-Modul verfügen. Die Nachrüstung bestimmter Modelle ist über die Fachhändler möglich. Die Verbindung zur App auf dem Smartphone stellt der Roboter hier ganz einfach über das Mobilfunknetz her. Die Einwahl in das Mobilfunknetz erfolgt über die eSIM. Der Roboter entscheidet dabei selbst, welches das gerade günstigste Netz für ihn ist. Er ist nicht auf einen bestimmten Provider festgelegt.

Das Connect-Modul der Automower stellt also mittels eSim über ein verfügbares Mobilfunknetz eine Verbindung zu den Husqvarna-Servern her und überträgt von diesen aus die Daten auf Ihr Smartphone. Mit dieser Lösung entfällt das Gateway und damit natürlich auch dessen Installation in Ihrem heimischen Netzwerk. Somit wird Ihre Bandbreite im WLAN nicht unnötig in Anspruch genommen.

Damit entsprechend ausgestattete Mähroboter nicht an Kunden verkauft werden, die ein Funkloch in ihrem Garten haben, fragt Husqvarna vorher bei Ihnen nach, ob das Telefonieren mit dem Handy oder Smartphone im Garten möglich ist. Das Connect-Modul kostet Sie noch einmal 200 Euro, dafür sind die Mobilfunkkosten jedoch zwei Jahre lang abgedeckt. Danach ist eine jährliche Gebühr fällig. Genauere Angaben zu den Kosten sind noch nicht möglich. Wenn Sie wünschen, können Sie auch auf die eSIM verzichten und stattdessen auf Ihre eigene SIM setzen. Lassen Sie deren Einbau in den Mähroboter jedoch vom Fachhändler durchführen.

App-Unterstützung ab Werk

Damit Sie von der App-Unterstützung profitieren können, muss diese in der Regel bereits ab Werk in den Mähroboter integriert sein. Wenn Sie sich für ein Modell von Gardena entscheiden, müssen Sie also zum Gardena Smart Sileno statt zum Sileno greifen. Husqvarna bietet mit dem Automower 450X nur ein Modell an, das ab Werk über die App-Unterstützung verfügt. Berücksichtigen Sie aber, dass dieses Modell 3500 Euro kostet.

Nachrüstung der App-Unterstützung

Mit dem Connect-Modul können Sie Husqvarna-Mähroboter ab dem Modell 310 auch zu einem späteren Zeitpunkt nachrüsten und um die App-Unterstützung erweitern. Dabei gilt es, zwei Ausführungen des Moduls zu unterscheiden. Sie können ein Modul mit integrierter eSIM erwerben oder Sie entscheiden sich für ein Modul, in das Sie Ihre eigene SIM einsetzen müssen. Wie zuvor bereits erwähnt, sollte in jedem Fall ein Fachhändler den Einbau der SIM durchführen. Denn das Modul kann nur nach Aufspielen eines bestimmten Updates aktiviert werden, und dessen Installation ist wiederum nur über eine spezielle Software möglich. Außerdem ist für das Einbauen der SIM das Öffnen des Gehäuses erforderlich, womit nämlich ein Verlust der Garantie einherginge.

Diese Funktionen stehen über die App zur Verfügung

In jeder App können Sie sehen, womit Ihr Rasenmähroboter gerade beschäftigt ist. Die App zeigt an, ob Ihr Roboter arbeitet, sich auf dem Rückweg zur Ladestation befindet oder ob er bereits seine Batterie auftankt. Selbst, wenn jemand den Roboter vom Boden aufhebt, erhalten Sie eine entsprechende Statusmeldung. Diese übermittelt der Roboter direkt auf Ihr Smartphone. Der Test hat gezeigt, dass die Meldungen in Echtzeit zur Verfügung stehen. Sollten sich technische Probleme wie etwa ein defektes Kabel ergeben, erhalten Sie auch hierzu schnell eine Statusmeldung.

Der Ladestand des Akkus ist ebenfalls über die App abrufbar. Bei Husqvarna erhalten Sie diese Anzeige allerdings nicht, während der Mähroboter auf dem Rasen arbeitet. Die Information steht nur über die App zur Verfügung, wenn sich der Roboter an der Ladestation befindet. Das ist aus unserer Sicht ein wenig schwach.

Per App können Sie Ihren Mähroboter aus der Ferne starten oder an die Ladestation zurückbeordern, wenn ein Gewitter aufzieht. Bosch geht noch einen kleinen Schritt weiter und zeigt Ihnen über die App an, wie weit das Mähen des Rasens bereits fortgeschritten ist.

Der Timer ist ebenfalls nützlich. Stellen Sie über diesen ein, an welchen Tagen und um welche Uhrzeit Ihr Mähroboter tätig sein soll. Die Timerfunktion steht auch direkt am Roboter zur Verfügung.

Ortung und Navigation mittels GPS

Über die App ist auch die Ortung des Roboters möglich, sofern hierfür ein GPS-Modul verbaut ist. Das ist zum Beispiel bei den Husqvarna-Modellen der Fall, wenn diese mit einem Connect-Modul ausgerüstet sind. Sinn macht das aber nur in einem sehr großen Garten oder dann, wenn ein Dieb den Mähroboter mitgenommen hat. Weiterhin kann das Modul für eine GPS-gestützte Navigation dienen. Das ist zum Beispiel bei den Modellen 430X und 450X der Fall. Allerdings sind die hierfür benötigten Chips bereits in den Mährobotern verbaut und haben nichts mit dem Connect-Modul zu tun.

Berücksichtigen Sie also bei Ihrem Kauf, dass es bei Husqvarna zwei GPS-Chips zu unterscheiden gilt. Einer dieser Chips befindet sich im Connect-Modul und kann nachgerüstet werden, der andere Chip ist bereits fest verbaut und findet sich nur in den Modellen 430X und 450X. Die Automower 310, 315 und 420 sowie 430X und 440 können Sie per Connect nachrüsten. Das Connect-Modul dient dabei der Ortung, nur der fest verbaute Chip macht die GPS-gestützte Navigation möglich.

Probleme mit den smarten Mährobotern

Ebenso wie der Rasenmähroboter selbst benötigt auch die App gelegentlich ein Update. Einige Benutzer berichten aber in den App-Stores von Google und Apple, dass sie nach dem Einspielen der Updates für den Automower von Husqvarna keine stabile Verbindung mehr zu ihrem Roboter herstellen konnten.

Unsere eigenen Tests bestätigen, dass es zu solchen Verbindungsproblemen bei Modellen wie dem Automower 420 kommen kann. Wir versuchten dabei, die Verbindung von einem iPhone aus herzustellen. Der Roboter stand direkt neben uns. 15 Minuten lang versuchte die App erfolglos, die Verbindung aufzubauen. Fraglich ist, ob die Server von Husqvarna hierfür verantwortlich waren oder eine Störung in der Mobilfunkverbindung das Problem verursachte.

Denkbar wäre es, dass sich hier ein Nachteil der Datenübertragung über den Mobilfunk zeigt. Während unseres Testzeitraums zeigte die App von Gardena nämlich keine solchen Schwierigkeiten. Eine Verbindung konnte die Gardena-App stets nach wenigen Sekunden Wartezeit herstellen. Zudem war die Verbindungsstabilität sehr hoch, Abbrüche gab es keine. Die Entfernung zum Roboter spielte ebenfalls keine Rolle. Beschwerden gibt es in den App-Stores allerdings auch über die Bosch-App für die Indego-Modelle.

Denken Sie bei der Verwendung einer App für Ihren Mähroboter auch daran, dass diese häufig weitere smarte Geräte der Hersteller steuern kann. Bei Gardena zum Beispiel steuern Sie auch das Bewässerungssystem des Herstellers über die gleiche App.

Smartfunktionen kosten extra

Für Smartfunktionen fallen zusätzliche Kosten an, deren Höhe sich jedoch in Grenzen hält. Bei Husqvarna zahlen Sie 200 Euro extra, bei Gardena sogar nur 100 Euro. In Relation zum Anschaffungspreis für den Roboter sind diese Aufpreise eher zu vernachlässigen.

Fazit

Es lohnt sich, bei der Anschaffung eines Rasenmähroboters ein wenig Geld in die Hand zu nehmen. Die bemähbare Rasenfläche sollte etwas größer sein als die tatsächliche Rasenfläche. Bei Hanglagen im Garten sollte der Mähroboter eine gute Steigfähigkeit mitbringen. Möchten Sie Ihren Nachbarn nicht unnötig stören, ist ein leises Modell Pflicht. Die laufenden Kosten für einen Mähroboter fallen gering aus, die Arbeitsersparnis im Garten ist hingegen enorm. Deshalb dürfen Sie auch gern etwas mehr Geld für eines der Topmodelle ausgeben.

Eine App-Funktionalität ist für die Steuerung des Roboters aus der Ferne nützlich, muss aber nicht zwingend sein. Kaufentscheidend sind die smarten Zusatzfunktionen sicherlich nicht. Allerdings kosten diese Extras auch nicht viel. Stellen Sie sich aber darauf ein, dass die Apps noch nicht ganz ausgereift sind. Verbindungsabbrüche, wie sie bei der Husqvarna-App zu beobachten waren, gehören hoffentlich bald der Vergangenheit an.

Leider bieten nicht alle Hersteller eine Ortungsfunktion für abhandengekommene Roboter. Bei Husqvarna ist diese vorhanden. Wünschenswert wäre zudem, wenn die Roboter Wetterdaten abrufen könnten, um bei Regen selbstständig ihre Arbeit zu unterbrechen und zurück zur Ladestation zu fahren. Bei Gardena sind hierfür sogar passende Regensensoren verbaut.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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