Was Sie über die Arbeit im Home Office wissen sollten

Was Sie über die Arbeit im Home Office wissen sollten
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Was Sie über die Arbeit im Home Office wissen sollten

 © Imago Images/viennaslide

Wir haben für Sie die sieben wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema „Arbeiten im Home Office“ zusammengestellt.

Für viele Arbeitnehmer klingt das Thema Home Office sehr reizvoll. Kein Wunder: Schließlich scheint es sehr attraktiv, bequem von zu Hause aus zu arbeiten, statt sich jeden morgen durch den Berufsverkehr zum Arbeitsplatz in der Firma und abends wieder zurück nach Hause zu kämpfen. Durch den wegfallenden Arbeitsweg lässt sich so wertvolle Lebenszeit sparen und dabei sogar die Umwelt entlasten.

Alle Fragen rund ums Home Office

  1. Welche Voraussetzungen müssen für das Arbeiten im Home Office erfüllt sein?

    Die Bedingungen für das mobile Arbeiten lassen sich in zwei Kategorien unterteilen. Dabei lassen sich technische von tätigkeitsspezifischen Aspekten unterscheiden. Zur ersten Gruppe zählt etwa die passende Hardware - wie ein Notebook oder ein anderes mobiles Endgerät, mit dem Arbeitnehmer zuverlässig und sicher auf das Inter- und unternehmensinterne Intranet zugreifen können. Dementsprechend ist oft auch eine ausreichend schnelle Internetanbindung notwendig. Im Rahmen der tätigkeitsspezifischen Voraussetzungen muss sich die Arbeit zudem grundsätzlich eignen, damit Sie diese überhaupt via Home Office erledigen können. Dazu müssen Heimarbeiter ihre Aufgaben mit der gleichen Effizienz und Leistung erledigen können, wie bei der Anwesenheit im Unternehmen. Konferenzen lassen sich womöglich von daheim auch via Videochat abhalten, für Kundentermine müssen Angestellte hingegen wahrscheinlich persönlich anwesend sein. Hier sind die Unterschiede zwischen den Jobs oft erheblich. Während Programmierer sehr gut vom Home Office aus arbeiten können, ist das etwa bei Rettungssanitätern verständlicherweise nicht möglich.

  2. Wer bezahlt die für die Tätigkeit notwendige Ausstattung?

    Kosten entstehen im Zusammenhang mit der Tätigkeit im Home Office vor allem für die erforderliche Ausstattung. Hier sind technische Geräte - etwa Notebooks - Büroartikel sowie laufende Gebühren für das Internet oft die größten Kostenfaktoren. Dafür muss finanziell grundsätzlich der Arbeitnehmer aufkommen. Allerdings statten viele Unternehmen ihre Angestellten zumindest mit mobilen Endgeräten aus. Teilweise sehen Arbeitsverträge auch vor, dass die Heimarbeiter eigene Computer nutzen. Hier existiert also Spielraum, der vertraglich geregelt werden sollte.

  3. Gibt es ein Recht oder die Pflicht zum Arbeiten im Home Office?

    Obwohl es derzeit mehrere Politiker fordern, haben Arbeitnehmer derzeit keinen grundsätzlichen Anspruch darauf, im Home Office arbeiten zu dürfen. Die Entscheidung liegt vielmehr beim Arbeitgeber. Hat dieser allerdings bereits die Heimarbeit im Unternehmen in einem nicht unerheblichen Umfang erlaubt oder zumindest geduldet, könnten sich im Einzelfall Ansprüche ergeben, die aus der sogenannten betrieblichen Übungen resultieren. Umgekehrt dürfen Arbeitgeber keine Arbeit im Home Office gegen den Willen des Arbeitnehmers anordnen, falls davon nichts im Arbeitsvertrag steht.

  4. Was spielt der Betriebsrat für eine Rolle?

    Der Betriebsrat hat keine Entscheidungsbefugnis bezüglich der Tätigkeit von Mitarbeitern im Home Office. Allerdings hat er bei einigen Angelegenheiten Mitspracherechte, die auch das Thema der Heimarbeit betreffen. Dabei geht es vor allem um die Unfallverhütung am Arbeitsplatz, Arbeitszeitveränderungen oder um die Verwendung bestimmter technischer Einrichtungen. Zudem muss der Arbeitgeber den Betriebsrat bei einer geplanten Umstellung auf die Arbeit im Home Office unterrichten und involvieren. Ein Initiativrecht des Betriebsrats kann sich zudem dann ergeben, falls der Arbeitsplatz nicht arbeitnehmergerecht gestaltet ist.

  5. Wie funktionieren Arbeitszeiterfassung und -schutz im Home Office?

    Gemäß des Urteils des Europäischen Gerichtshofes vom 14. Mai 2019 ist die Arbeitszeiterfassung auch bei der Arbeit im Home Office grundsätzlich erforderlich. Dabei müssen Arbeitnehmer auch Vorschriften wie die tägliche Höchstarbeitszeit von maximal zehn Stunden sowie die Ruhezeiten von mindestens elf Stunden einhalten. Ähnliches gilt für das Verbot, an Sonn- und Feiertagen zu arbeiten. Schutzvorschriften für den Arbeitsplatz gelten ebenfalls im Home Office. Hier müssen Arbeitnehmer Sorge für einen sicheren Arbeitsplatz tragen und entsprechende Vorkehrungen treffen.

  6. Was gibt es datenschutzrechtlich zu beachten?

    Der Datenschutz ist spätestens seit der DSGVO ein wichtiges Thema. Entsprechende Vorkehrungen muss der Arbeitgeber auch beim Arbeiten von zu Hause treffen. Das bezieht sich etwa auf die Bereitstellung und Verwendung sicherer Datenverbindungen - etwa VPN. Allerdings darf der Arbeitnehmer auch nur solche Dateien und Programme verwenden, für die der Arbeitgeber eine entsprechende Freigabe erteilt hat. Zudem muss der Heimarbeiter sicherstellen, dass Dritte seine Arbeitsgeräte nicht verwenden und von Passwörtern und Zugangscodes keine Kenntnis erhalten. Neben diesen datenschutzrechtlichen Pflichten hat der Arbeitnehmer aber auch entsprechende Rechte. So dürfen Arbeitgeber etwa seine Leistung oder seinen Computer nur unter Beachtung der relevanten Datenschutzrichtlinien prüfen und untersuchen.

  7. Dürfen Arbeitnehmer Arbeitsunterlagen mit nach Hause nehmen?

    Grundsätzlich ist es für Arbeitnehmer nicht empfehlenswert, Unterlagen von der Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Denn daraus können ernste arbeitsrechtliche Konsequenzen resultieren, die sogar bis zur direkten Kündigung reichen können. Dulden Arbeitgeber ein solches Verhalten allerdings stillschweigend, kann das wiederum einen Anspruch des Arbeitnehmers begründen. Um Probleme zu vermeiden, sollten beide Parteien feste Regelungen treffen und schriftlich fixieren.

Ein weiterer Vorteil ist die räumliche Flexibilität. Denn auch wenn die Bezeichnung Home Office etwas anderes suggeriert, müssen die Arbeitnehmer die Tätigkeit nicht zwingend daheim ausführen. Mit einem Notebook und einer Internetverbindung lassen sich viele Arbeiten auch mobil aus dem Café, Freibad oder sogar vom Strand aus erledigen.

Einige Arbeitgeber befürworten die Idee des Home Office und gestatten ihren Angestellten nicht nur die mobile Arbeit, sondern setzen sogar Anreize. Schließlich benötigen Unternehmen so weniger Platz für kostspielig ausgestattete Arbeitsplätze und können so Geld sparen. Wenn Sie überlegen, ob das Home Office auch für Sie eine interessante Option ist, können Ihnen folgende sieben Fragen und Antworten zum Thema als Hilfestellung dienen.



Quelle: In Zusammenarbeit mit Macwelt
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