Fünf Tipps für besseren Datenschutz unter Windows 10

Besserer Datenschutz unter Windows 10? Wir haben fünf Tipps!
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Besserer Datenschutz unter Windows 10? Wir haben fünf Tipps!

 © Getty Images / ArtHead-

Sie möchten gerne kontrollieren, welche Nutzerdaten von Windows 10 gesammelt werden? Dann sollten Sie einige Einstellungen verändern – wir haben die fünf besten Tipps für Sie zusammengestellt.

Windows 10 ist neugierig - in der Standardkonfiguration werden daher viele Daten gesammelt. Sie möchten das nicht? Dann können Sie die Einstellungen entsprechend anpassen. Dazu sei gesagt, dass Windows 10 mehr Sicherheitsoptionen bietet als jede andere Windows-Version, daher werden Sie vermutlich nicht mit allen vertraut sein.

Die Berechtigungen für verschiedenste Bereiche - Benachrichtigungen, Diagnose, Spracherkennung oder Kamera - können angepasst werden. Das ist zwar gut, führt aber zu Unübersichtlichkeiten. Diese fünf Tipps sollten Ihnen aber in diesem Dschungel weiterhelfen:

  1. Tipp 1:

    Überprüfen Sie, welche Daten von Windows 10 gesammelt werden. Wenn Sie die Standardeinstellungen nicht verändert haben, werden gewisse Diagnosedaten an Microsoft übermittelt. Unter "Start" - "Einstellungen" - "Datenschutz" - "Diagnose und Feedback" sehen Sie die aktuelle Konfiguration und können diese anpassen. Allerdings sollten Sie auch daran denken, dass diese Daten dazu dienen, Sie bei der Fehlersuche zu unterstützen und Ihren Computer aktuell zu halten.

  2. Tipp 2:

    Auf die "maßgeschneiderte Benutzererfahrung" können Sie getrost verzichten. Sie deaktivieren diese Option ebenfalls unter "Diagnose und Feedback", indem Sie die "individuelle Benutzererfahrung" ausschalten.

  3. Tipp 3:

    Seien Sie achtsam und verzichten Sie nicht auf Ihre Anonymität! Unter "Einstellungen" - "Datenschutz" - "Kontoinformationen" können Sie den Zugriff von Apps auf Ihre Kontoinformationen unterbinden. Das bedeutet, dass Microsoft nicht mehr auf Ihren Namen, Ihr Bild oder auf andere Infos zugreifen kann.

  4. Tipp 4:

    Unterbinden Sie das Werbe-Tracking, indem Sie unter "Allgemein" die entsprechend Option abwählen. Damit würde Apps erlaubt, die sogenannte "Werbe-ID" zu verwenden, anhand welcher Werbung, die für Sie interessant zu sein scheint, eingeblendet wird.

  5. Tipp 5:

    Installieren und nutzen Sie Anti-Tracking-Software. Sie sollten es den Profis überlassen, Ihre Online-Präsenz möglichst anonym zu gestalten, um Werbung möglichst zu vermeiden. Diese Programme sind auch in der Lage, die Privatsphäre-Einstellungen von Windows 10 komfortabel zu verwalten.

Wir verstehen, wenn Sie die Datenschutzeinstellungen, die Sie unter Windows 10 vornehmen können, verwirrend finden. Es lohnt sich dennoch, wenn Sie sich mit dem Thema beschäftigen, denn gerade im Internet sollte jede Möglichkeit, sich zu schützen, genutzt werden.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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