Installation von DirectX 12 Ultimate für Windows 10

Installation von DirectX 12 Ultimate für Windows 10
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Installation von DirectX 12 Ultimate für Windows 10

© Nvidia

DirectX ist die API, die moderne Spiele benutzen, um mit der Grafikkarte zu kommunizieren. Um die neueste Version zu installieren, folgen Sie einfach unserer Anleitung.

Was ist DirectX 12 Ultimate?

Die Programmierschnittstelle DirectX wurde in dieser Version noch einmal ein wenig verbessert, sodass nun insgesamt vier neue Funktionen bereitstehen, die Entwickler nutzen können, um die Nutzung der integrierten Grafikkarten zu verbessern. Konkret bedeutet das, dass sich Spieler auf höhere Bildwiederholraten und bessere Effekte freuen können. Zusätzlich profitieren auch professionelle Anwender von Software wie Adobe Premiere Pro, Blender, V-Ray, 3DS Max und ähnlichen Programmen, die die Grafikkarte nutzen können.

Weitere positive Verbesserungen erfahren Grafikkarten mit einer Einheit für Raytracing in Hardware. Derzeit sind das nur die GeForce 2000-Serie von NVIDIA, die demnächst erscheinende GeForce 3000-Serie und die im Herbst erwartete neue GPU-Architektur von AMD mit Codenamen RDNA2. Um DirectX 12 Ultimate vollständig nutzen zu können, brauchen Sie derzeit also zwingend eine aktuelle GeForce-GPU und den ebenfalls aktuellen Treiber, den es unter https://www.nvidia.com/Download/Find.aspx zu finden gibt.

Installation von DirectX Schritt für Schritt

Um DirectX 12 Ultimate zu installieren, müssen Sie keinen Cent ausgeben, wenn Sie ohnehin bereits Windows 10 benutzen. Das Update ist nämlich zentraler Bestandteil von Update 2004 für Windows 10. Das ist hier und da schon verfügbar - aber noch nicht überall, was daran liegt, dass Microsoft das Update gestaffelt zur Verfügung stellt. Es kann daher gut sein, dass Sie das Update noch nicht auf Ihrem System installiert haben. Mit unseren Tipps holen Sie das aber ohne Probleme nach.

  1. Schritt 1: Überprüfung - Teil 1

    Schauen Sie zuerst nach, welche Windows-Version Sie haben. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Startbutton von Windows 10 und gehen dann auf "Ausführen". In das sich öffnende Fenster geben Sie nun "winver" ein und bestätigen die Eingabe mit einem Klick auf "Ok". Danach wird sich ein Fenster öffnen.

  2. Schritt 2: Überprüfung - Teil 2

    In der zweiten Zeile im neuen Fenster sehen Sie direkt unter "Microsoft Windows" einen Schriftzug, der mit "Version" beginnt. Steht dort "Version 2004" oder höher, sind Sie bereits fertig und können sich über DirectX 12 Ultimate freuen. Falls Sie dort eine niedrigere Zahl ablesen - meist sollte es eine sein, die mit 19 beginnt -, müssen Sie Hand anlegen und das Update manuell nachholen.

  3. Schritt 3: Updatesuche

    Klicken Sie noch einmal mit der rechten Maustaste auf den Startbutton und wählen Sie "Einstellungen". Danach gehen Sie im neuen Fenster auf "Update und Sicherheit". Suchen Sie dort manuell nach Updates. Wahrscheinlich werden Ihnen einige kleinere Sicherheitsupdates angeboten, aber mit ein wenig Glück bekommen Sie auch das große Update auf Version 2004 spendiert.

    Es kann passieren, dass Ihnen das Update nicht angezeigt wird. Stattdessen lesen Sie eine Meldung wie: "Das Windows 10-Update für Mai 2020 ist in Vorbereitung. Wir bieten dieses Update für kompatible Geräte an, Ihr Gerät ist dafür jedoch noch nicht bereit." An diese Meldung sollten Sie sich auch halten und das Update nicht auf einem anderen Weg erzwingen. Im schlimmsten Fall ist das Gerät danach nicht mehr einwandfrei nutzbar.

  4. Schritt 4: Vorbereitungen

    Jedes Update - ob freigegeben oder nicht - kann Probleme verursachen. Damit nichts anbrennt, sollten Sie vor dem Update einen Wiederherstellungspunkt in Windows 10 setzen. So können Sie das Update rückgängig machen, falls etwas schief läuft.

    - Nach einem Rechtsklick auf den Startbutton entscheiden Sie sich für "Suche" und geben dann "Systemsteuerung" ein. Dort hangeln Sie sich weiter über die Menüs "System und Sicherheit" sowie "Sicherheit und Wartung". Daraufhin klicken Sie auf "Wiederherstellung".
    - Danach entscheiden Sie sich für "Konfigurieren" und markieren im neuen, sich öffnen Fenster das Feld "Computerschutz aktivieren". Klicken Sie danach auf "Übernehmen" und "OK". Jetzt markieren Sie Laufwerk C: und klicken dann auf den Punkt "Erstellen".
    - Geben Sie dem neuen Wiederherstellungspunkt einen aussagekräftigen Namen (vielleicht "Windows_alt") und klicken Sie noch einmal auf "Erstellen". Dieser Prozess wird jetzt ein wenig Zeit in Anspruch nehmen und auch einige Gigabyte Speicherplatz auf der Festplatte in Anspruch nehmen.

    Ab jetzt können Sie den PC jederzeit wieder auf diesen Zustand zurücksetzen.

  5. Schritt 5: Update

    Nun dauert es nicht mehr lange: Gehen Sie zurück in die Einstellungen von Windows 10 (über einen Rechtsklick auf den Startbutton) und von dort aus erneut in "Update und Sicherheit". Laden Sie dort dann das Funktionsupdate herunter, das Ihnen Windows vorher angeboten hat. Der Prozess startet nach einem Klick auf "Herunterladen und installieren".

    Dieser Prozess kann, abhängig von Ihrer Internetgeschwindigkeit, recht viel Zeit in Anspruch nehmen. Das Update ist 3,5 GB groß für alle 32-Bit-Versionen von Windows 10 und 4,9 GB groß für alle 64-Bit-Versionen (es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie die letztere Version besitzen). Auch kann es passieren, dass das Update manchmal scheinbar "stecken bleibt". Haben Sie in diesem Fall einfach etwas Geduld.

    Die Installation kann dann noch einmal viel Zeit in Anspruch nehmen - hier kommt es darauf an, wie leistungsfähig Ihr Gerät ist. Eine SSD-Festplatte beschleunigt den Vorgang deutlich. Am Ende dürfen Sie sich dann aber in jedem Fall über DirectX 12 Ultimate freuen.

  6. Fertig!

    Am Ende des Updates müssen Sie den PC noch einmal neu starten. Danach prüfen Sie wieder (über Rechtsklick auf den Startbutton, "Ausführung" und die Eingabe von "winver") die aktuelle Windows-Version. Zeigt Ihnen das Fenster Version 2004 an, haben Sie alles richtiggemacht. Falls Sie die passende Hardware besitzen, dürfen Sie sich ab jetzt über die Möglichkeiten von DirectX 12 Ultimate in ausgesuchter Software freuen.


Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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