Unverzichtbare Tools für Windows 10

Unverzichtbare Tools für Windows 10
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Unverzichtbare Tools für Windows 10

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27.02.2019 - 08:00 Uhr

Im Auslieferungszustand ist Windows 10 bereits ein sehr gutes Betriebssystem – dennoch gibt es kleiner Helfer, auf die Sie im Alltag nicht verzichten sollten.

Groß und vollständig oder klein und flink?

Suchen Sie nach Programmen, um die Arbeit mit Windows 10 zu optimieren, stolpern Sie im Internet über zwei Varianten. Es gibt die großen Programmsammlungen, die versprechen, alles auf einmal in die Hand zu nehmen - die All-in-One-Lösungen. Außerdem existieren noch die kleinen, häufig von einem ebenso schmalen Team oder auch nur einem einzigen Entwickler programmierten Anwendungen, die nur eine einzige Aufgabe beherrschen (aber die dafür sehr gut).

Download: Hier die beliebtesten Windows-Tool herunterladen

Grundsätzlich neigen erfahrene Anwender dazu, die letztgenannte Variante zu bevorzugen. Denn: Diese Applikationen benötigen fast keinen Speicherplatz, oftmals funktionieren sie ohne Installation und sie hinterlassen keinen "Müll" auf der Festplatte. Oftmals sind sie auch wesentlich flotter in der Anwendung und entfernen beispielsweise Werbung, sie räumen die Registry auf oder kümmern sich um den Bootmanager. Auf diese Tools legen wir den Fokus.

Übrigens: Häufig werden Sie bei der Installation mit dem Hinweis konfrontiert, weitere Software zu installieren. Das sollten Sie grundsätzlich ablehnen. Sie dürfen diese Hinweise jedoch nicht so interpretieren, dass es sich nicht um seriöse Programme handelt. Vielmehr ist diese Form der Werbung für kleine Entwickler oftmals die einzige Lösung, um Geld mit ihren Anwendungen zu verdienen. Falls Sie eine Software besonders gelungen finden, dürfen Sie dem Entwickler auch gerne eine kleine Spende zukommen lassen, falls dieser die Option dafür anbietet.

Wir haben die folgende Liste nicht ihrer Wichtigkeit nach geordnet. Vielmehr handelt es sich in allen Fällen um sinnvolle Software, die bestimmte Anwendungsfälle exzellent beherrscht. Am besten ist es, wenn Sie sich jedes Programm kurz anschauen und dann entscheiden, was für Sie sinnvoll ist. Los geht's!

Die besten Tools für Windows 10 im Überblick

  1. Adwcleaner

    Der Adwcleaner hat sich auf die Entfernung von kleinen Programmen und Malware spezialisiert, die sich oftmals ungefragt auf dem PC einnisten. Dabei handelt es sich typischerweise um Toolbars für den Browser, bestimmte Add-ons für Chrome und Co., Widgets für den Desktop in älteren Windows-Versionen und vieles mehr. Wirklich notwendig sind diese Anwendungen in der Regel nicht - und deshalb entfernt Adwcleaner sie. Praktisch: Das Programm starten Sie komplett ohne Installation, es lässt sich also auch prima auf einem USB-Stick aufbewahren. Der gesamte Aufräumprozess dauert wenige Sekunden oder einige Minuten, je nach Zustand Ihres Systems.

    Empfehlenswert ist Adwcleaner vor allem dann, wenn Sie häufiger werbefinanzierte Software einsetzen. Wie oben bereits erwähnt, nutzen viele Entwickler die Möglichkeit, beim Anwender - auf Nachfrage - Toolbars zu installieren. Gelegentlich übersieht man Hinweise dieser Art jedoch. Um die Plagegeister im Nachhinein trotzdem loszuwerden, ist ein Programm wie Adwcleaner unverzichtbar. Sie müssen dann während der Installation neuer Software auch nicht mehr aufpassen, da das Tool die problematischen neuen Anwendungen automatisch erkennt und entsorgt. Achtung: Geöffnete Dateien oder Programme schließt der Adwcleaner bei seiner Arbeit.

  2. Ccleaner

    Ein echtes Urgestein unter den "Aufräumtools" ist der Ccleaner. Seit vielen Jahren existiert dieses Programm, das praktisch alle Bereiche eines Computers von lästigem Datenmüll befreien kann. Die Entwickler versprechen, neben dem gewonnen Speicherplatz, auch einen stabileren PC. Inwieweit dies unter modernen Betriebssystemen wie Windows 10 wirklich zutrifft, sei dahingestellt - doch der Zugewinn an Speicherplatz ist unbestreitbar. In der Basisversion kostet der Ccleaner gar nichts, die professionelle Edition schlägt mit knapp 20 Euro zu Buche. Darin enthalten ist jedoch nur die Fähigkeit, einige Aufgaben automatisch durchführen zu lassen.

    Ccleaner ist extrem vielseitig und gerade für Besitzer von SSDs, die noch immer nicht zum Schnäppchenpreis zu haben sind und auf denen Speicherplatz daher ein teures Gut ist, eine sinnvolle Wahl. Mit dem Tool beseitigen Sie nicht mehr benötigte Programme, schaufeln Datenmüll von der Festplatte, prüfen die Registry und entfernen nicht mehr benötigte Verknüpfungen oder DLLs. Auch die Spuren, die in Ihrem Browser hinterlassen werden, beseitigt der Ccleaner restlos. Unerfahrene Anwender werden vielleicht von der Optionsvielfalt erschlagen, im Prinzip können Sie das Programm jedoch einfach seine Arbeit machen lassen - denn die macht es gut.

  3. KeePass

    Dieses Programm ist eine der bekanntesten Anwendungen für die Verwaltung von PasswörternKeePass ist Open Source und gilt bei der Verwendung daher als sicher - etwaige "Hintertüren" hätte schon längst jemand entdeckt. Um KeePass zu nutzen, brauchen Sie ein sicheres Master-Passwort, mit dem Sie auf die Datenbank Ihrer Passwörter zugreifen können. Was genau Sie darin speichern, bleibt Ihnen überlassen. Sichern Sie etwa Passwörter für E-Mail-Konten, Netzwerkinformationen und Online-Banking. Alle Passwörter bleiben auf Ihrem Computer gespeichert und werden nicht an externe Server übermittelt.

    Einen großen Nutzen werden Sie aus KeePass vor allem dann ziehen, wenn Sie sehr viele Passwörter zu verwalten haben. Praktisch ist auch der mitgelieferte Passwortgenerator, der dafür sorgt, dass Sie sich für jeden beliebigen Einsatzzweck neue Kennwörter generieren lassen können. Suchen Sie nach einer besonders sicheren Methode, können Sie auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Damit ist ein USB-Stick notwendig, um auf die Datenbank zuzugreifen. KeePass ist und bleibt kostenlos.

  4. Easy BCD

    Das Bootmenü bekommen durchschnittliche Anwender zwar niemals zu Gesicht, erfahrene Bastler jedoch werden damit häufiger konfrontiert. Um das Bootmenü ein wenig komfortabler bearbeiten zu können, ist Easy BCD eine gute Idee. Damit bekommen Sie eine grafische Benutzeroberfläche, mit der Sie Einträge sortieren, löschen oder auch bearbeiten können. Easy BCD ist kostenlos erhältlich, nur die E-Mail-Adresse wird beim Download verlangt (es muss aber nicht Ihre echte Adresse sein…). Der Entwickler bittet außerdem um eine Spende - egal, wie groß oder klein diese ausfallen mag.

    Beim Jonglieren mehrere Betriebssysteme kann es mitunter schwierig werden, direkt in den Bootmanager einzugreifen. Easy BCD vereinfacht dies und macht es etwa zum Kinderspiel, mehrere Windows-Versionen gleichzeitig installiert zu haben. Vielleicht wollen Sie auch ein stabiles Windows 10 für die Arbeit nutzen und eine Insider-Version, um in neue Features zu schnuppern - auch das geht mit Easy BCD sehr einfach. Es ist auch kein größeres Problem, die Boot-Reihenfolge zu ändern oder etwa die Wartezeit für die Auswahl beim Systemstart anzupassen.

  5. CrystalDiskInfo

    Eines der Standard-Tools für die Auswertung von Festplatten (sowohl HDDs als auch SSDs) ist CrystalDiskInfo. Mit dem Programm erfahren Sie nicht nur, welche Leistung die Datenträger in Ihrem Computer bereitstellen, sondern auch, wie es um deren Gesundheit bestellt ist. Anwender, die sich mit der Thematik auskennen, erfahren allerlei technische Details - und alle anderen bekommen in einer knappen Übersicht angezeigt, wie es um die Festplatte(n) steht. CrystalDiskInfo wird regelmäßig aktualisiert und bleibt auch in Zukunft kostenlos. Installieren müssen Sie das Tool außerdem nicht zwingend, da auch eine tragbare Version angeboten wird.

    Die Informationen, die das Tool bereitstellt betreffen etwa die aktuelle Temperatur oder die Spitzenlast, die installierte Firmware, das Tempo und damit letztendlich auch die Sicherheit der gespeicherten Daten. Um wirklich verlässliche Informationen zu bekommen, greift CrystalDiskInfo dabei direkt auf die S.M.A.R.T.-Sensorik aller modernen Festplatten zurück. Gerade für SSD-Anwender ist außerdem interessant, wie viele Daten bis jetzt auf die Festplatte geschrieben wurden. Denn: Der Flash-Speicher hält nur eine begrenzte Menge an Speichervorgängen aus. Mit CrystalDiskInfo können Sie in etwa abschätzen, wie weit Sie von dieser Grenze noch entfernt sind.

  6. CPU-Z

    Vor allem für Anwender des klassischen Desktop-PCs ist CPU-Z Gold wert. Das Programm liest technische Daten des Systems aus und präsentiert auf einen Blick Informationen zu CPU, RAM, Mainboard, Chipsatz und vieles mehr. Dabei geht CPU-Z auch ins Detail und zeigt Ihnen etwa die aktuelle Version des BIOS. Das kleine Tool existiert seit vielen Jahren und war bis jetzt immer kostenlos erhältlich - dass sich daran etwas ändert, scheint unwahrscheinlich. Sinnvoll ist ein Blick auf CPU-Z etwa immer dann, wenn Sie bestimmte Treiber aktualisieren möchten oder aus einem anderen Grund exakte Gerätenamen benötigen.

    Auch die versiertesten Anwender haben normalerweise nicht alle Informationen etwa zu RAM und Chipsatz im Kopf. Das ist aber notwendig, wenn Sie vielleicht das System übertakten möchten oder neue Firmware für das Mainboard suchen. CPU-Z macht es Ihnen einfach und zeigt Ihnen alle Informationen auf einen Blick an. Diese Daten können Sie dann auch übersichtlich in Text- oder HTML-Dateien speichern und bei Bedarf ausdrucken lassen. Mit einem kurzen Blick auf das Papier wissen Sie dann, was Sie im Gehäuse verbaut haben - eine erstklassige Hilfe immer dann, wenn Sie auf die Suche nach technischen Fehlern gehen müssen.

  7. Calibre

    Sie sind begeisterter E-Book-Leser, aber die Verwaltung Ihrer Bibliothek macht Ihnen zu schaffen? Vielleicht nutzen Sie auch mehrere Geräte und müssen hin und wieder zwischen diversen Formaten konvertieren, was ebenfalls keine einfache Sache ist? Dann ist vielleicht Calibre die richtige Wahl. Die Software stellt Ihnen eine kleine Bücherei zur Verfügung und macht die Umwandlung zwischen den diversen Formaten zum Kinderspiel. Dabei arbeitet Calibre nicht nur an technischen Feinheiten, sondern tut auch etwas für Ihr Auge, indem Sie etwa Titelbilder in die Bibliothek einbinden können und Bücher so schneller identifizieren.

    Da nicht jeder E-Book-Reader mit jedem Format umgehen kann, werden Sie früher oder später vor diesem Problem stehen. Calibre kann als Ausgangsformat die Datentypen PDF, RTF, TXT und HTML verstehen. Darin enthalten sein dürfen auch Metadaten wie Autorennamen, ein Inhaltsverzeichnis, das Erscheinungsjahr und mehr. Vorteilhaft an dem Tool ist die einfache Anwendung: Sobald ein E-Book-Reader am Computer erkannt wird, beginnt die Umwandlung von E-Books, die nicht unterstützt werden, automatisch. Auch für technisch weniger pfiffige Nutzer ist Calibre damit eine gute Wahl.

  8. Mediathek View

    Mediatheken der öffentlich-rechtlichen TV-Sender mögen zwar praktisch sein - aber die Nutzung ist nicht so einfach. Jeder TV-Sender hat eine eigene Webseite, die allesamt anders aufgebaut sind. Auch die Suchfunktion ist oft mehr schlecht als recht umgesetzt. Am Ende artet es also immer in Arbeit aus - oder Sie installieren einfach Mediathek View. Das Programm listet alle aktuellen Mediatheken der TV-Sender auf und erlaubt die Nutzung von Filtern und Suchfunktionen. So finden Sie wesentlich schneller das, was Sie suchen oder stolpern auch gelegentlich dank der Filter über Inhalte, die Sie noch gar nicht kannten.

    Alle Sendungen zeigt Mediathek View damit in einer Übersicht an, die zwar etwas spartanisch designt, aber letztendlich zweckmäßig ist. Falls Ihnen bestimmte TV-Sender oder auch Sendungen besonders gut gefallen, abonnieren Sie sie. Damit funktioniert dann auch ein automatischer Download. Verpassen Sie also eine Sendung, können Sie sie einfach später anschauen. Das ist insofern praktisch, als dass die meisten TV-Sender Inhalte nur wenige Wochen vorhalten. Mediathek View ist somit ein kleines, aber feines Tool für alle Fans des klassischen linearen Fernsehens.

  9. Media Creation Tool

    Basteln Sie häufiger an Ihrer Windows-Installation herum oder sehnen Sie sich einfach nach einer sauberen Installation, kommt das Media Creation Tool in Frage. Das Programm lädt automatisch die aktuellste Version von Windows 10 herunter und überträgt diese dann auf Wunsch auch gleich auf ein Medium wie einen bootfähigen USB-Stick. Einzige Voraussetzung dafür ist ein solcher USB-Stick mit einer Größe von 8 GB oder mehr. Im Interesse der Geschwindigkeit sollte es außerdem ein Modell sein, das mindestens USB 3.0 unterstützt. Alternativ nutzen Sie das Media Creation Tool einfach nur, um das aktuellste Update einzuspielen.

    Die Nutzung des Media Creation Tool ist sehr einfach und auf einige wenige Interaktionen beschränkt. Selbst absolute Neulinge können damit nichts falsch machen. Bedenken Sie: Wollen Sie die neueste Version von Windows 10 installieren, muss es sich gleichzeitig um die aktuelle Ausgabe des Media Creation Tool handeln. Eventuell müssen Sie es also neu herunterladen und installieren. Als Alternative zum USB-Stick steht auch die Übertragung des OS auf eine DVD bereit. Microsoft bietet das Media Creation Tool kostenlos an, auch der Download von Windows 10 kostet nichts.

  10. CDex

    Ein seit vielen Jahren beliebtes Tool für die Übertragung von Audio-CDs auf einen Computer ist CDex. Wie es so häufig bei kleinen Programmen der Fall ist, kann auch das Design von CDex bestenfalls als rustikal beschrieben werden. Das tut der exzellenten Funktionalität aber keinen Abbruch: Es handelt sich nach wie vor um eines der besten Programme, um Audioinhalte auf eine Festplatte zu übertragen. Während des Vorgangs greift CDex auf Wunsch auch auf die offene Datenbank CDDB zu. Von dort sammelt das Tool Informationen, benennt MP3-Dateien automatisch und liefert gleich passende ID3-Tags dazu.

    Vorbildlich ist auch die Optionsvielfalt: Zwar landen die Audiodaten der Musik-CD im WAV-Format auf der Festplatte (oder im Zwischenspeicher), aber was danach mit ihnen geschieht, bleibt Ihnen überlassen. Wandeln Sie sie in MP3s um oder in FLAC, AAC oder auch exotische, aber interessante Formate wie OGG. Auch Feinheiten wie Auflösung und Bitrate kontrollieren Sie sehr exakt. CDex ist kostenlos erhältlich, der Entwickler freut sich aber über jede Spende, die ihn erreicht - und das lohnt sich in diesem Fall garantiert.

  11. WSUS Offline Update

    Dieses praktische Tool kommt zwar vor allem in Unternehmen zum Einsatz, dem Privatgebrauch steht aber ebenso nichts im Wege. Damit laden Sie alle Updates für Windows 7, 8.1 oder Windows 10 sowie für die diversen Office-Pakete von Microsoft herunter. Die Daten stammen von Microsofts eigenen Servern und sind damit sicher. Nach dem Download speichern Sie die Daten dann auf einem passenden Speichermedium wie einem USB-Stick. Ob Sie Internetzugang haben oder nicht, ist dann nebensächlich - denn die Updates sind immer vorhanden und helfen Ihnen etwa bei einer Neuinstallation weiter.

    Spannend ist WSUS Offline Update auch, weil Sie damit gleich mehrere Geräte gleichzeitig mit Updates über ein Netzwerk versorgen können. Daher stammt auch die eingangs erwähnte Beliebtheit in Unternehmen, zu Hause liefert das Programm aber genauso gute Ergebnisse. Sinnvoll ist die Nutzung von WSUS Offline Update dann, wenn Sie Windows komplett neu installieren und daher mit einem ungeschützten System online gehen müssten, um jene Updates herunterzuladen. Was genau Sie herunterladen und installieren möchten, bleibt durch WSUS Offline Update in Ihrem Ermessen.

  12. Microsoft Windows and Office Download Tool

    Der Name dieses Tools ist zwar umständlich, die Funktion ist aber nützlich: Mit dem Microsoft Windows and Office Download Tool finden Sie die ISO-Dateien bestimmter Windows-Versionen, außerdem werden auch Office sowie die Insider Previews von Windows 10 unterstützt. Suchen Sie also eine ganz bestimmte Windows-Version, hilft Ihnen dieses Programm dabei. Der Download stammt von den Microsoft-Servern. Alle fertigen ISO-Downloads sichern Sie dann etwa auf einem USB-Stick oder einer DVD. Von dort aus können Sie die ISOs dann booten oder vielleicht über ein virtuelles Laufwerk starten.

    Vorrangig ist das Microsoft Windows and Office Download Tool natürlich für Anwender von Windows 10 interessant. Die häufigen Updates, vor allem im Bereich der Insider Previews, machen es selbst erfahrenen Anwendern schwer, den Überblick zu behalten. Mit dieser Anwendung bringen Sie Licht ins Dunkel. Schön: Im Office-Bereich unterstützt Microsoft Windows and Office Download Tool alle Versionen bis zurück zum beinahe schon antiken Office 2007. Der Entwickler stellt das Programm kostenlos zur Verfügung, eine deutsche Version gibt es aber nicht.

  13. Greenshot

    Das kostenlose Tool Greenshot ist ebenso schnell wie einfach erklärt: Via Mausklick fertigen Sie damit Screenshots an und speichern diese dann entweder in einem vorher definierten Ordner oder in einem Programm wie Paint oder Photoshop. Von dort aus steht der Screenshot dann zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung. Greenshot speichert diesen ersten Screenshot in einem verlustfreien Format, sodass Sie keine lästigen JPG-Artefakte oder ähnliche Ärgernisse befürchten müssen. Der Entwickler stellt Greenshot kostenlos zur Verfügung, nur auf deutsche Sprache müssen Sie verzichten - was aber bei einem derart simplen Programm zu verschmerzen ist.

    Zwar können Sie auch einfach über die Drucken-Taste einen Screenshot in Windows 10 mit Hausmitteln erstellen. Aber dann müssen Sie noch immer selbst den Umweg gehen, Programme zu starten und von dort aus weiterzugehen. Greenshot macht es Ihnen einfacher und fügt neue Funktionen hinzu: So machen Sie beispielsweise Bilder von einem bestimmten Ausschnitt des Bildschirms oder wählen ein Programmfenster aus, um nur dessen Inhalt zu speichern und den Rest des Displays nicht ab zu fotografieren.

  14. License Crawler

    Vielleicht haben Sie ein Programm installiert, für das Sie einmal Geld bezahlt haben - und an dessen Seriennummer Sie sich beim besten Willen nicht mehr erinnern können. Auch jegliche Aufzeichnungen sind verlorengegangen. Mit dem License Crawler schaffen Sie sich Abhilfe: Das Programm durchsucht die Registry nach sämtlichen Programmen, die dort ihre Seriennummer ablegen. Die gefundenen Ergebnisse sehen Sie dann im Fenster des Programms. Von dort aus speichern Sie sie dann auf Wunsch in einer Textdatei. Damit haben Sie dann wieder Zugriff auf den so wichtigen Key und können Ihn benutzen.

    Das Programm wird von einem einzigen Entwickler gepflegt und finanziert sich praktisch durch Spenden. Ein Designer ist der Entwickler wahrlich nicht, optisch sieht License Crawler eher veraltet aus. Der guten Funktion steht das aber nicht im Weg. Ein weiterer Vorteil an dem Tool ist die Tatsache, dass Sie am Ende alle wichtigen Informationen auf einen Blick versammelt haben - und nicht eine Seriennummer in einer E-Mail, eine andere auf einer DVD und wieder eine andere Nummer in einem Softwarekarton.

  15. Should I Remove It

    Dieses Programm hilft Ihnen dabei, eventuell überflüssige Programme von Ihrem Computer zu entfernen. Dazu zeigt Ihnen Should I Remove It zuerst an, welche Anwendungen Sie überhaupt installiert haben. Dann sehen Sie dazu diverse Informationen - etwa darüber, wann Sie das Programm das letzte Mal verwendet haben. Eine Applikation, die Sie schon zwei Jahre lang nicht mehr gestartet haben, hat für Sie wahrscheinlich keinen Wert und kann weg. Eigenhändig agiert Should I Remove It aber nicht, Sie müssen selbst aktiv werden und eingreifen.

    Wirklich nützlich wird das Tool durch die Mithilfe der Community. Zu jedem Programm sehen Sie etwa ein Rating, das Ihnen anzeigt, was andere Nutzer von dieser Anwendung halten. Schlecht bewertete Applikationen sollten Sie wahrscheinlich entfernen. Sie wissen gar nicht mehr, wozu ein bestimmtes Programm überhaupt da ist? Dann klicken Sie auf "What is it?" und Sie bekommen einen kurzen Überblick über die grundlegende Funktion der Anwendung. Bei Bedarf werden Sie durch Should I Remove It dann auch gleich zur Deinstallation weitergeleitet und können eingreifen.

  16. InSSIDer

    Falls Sie wirklich nützliche Informationen über WLAN-Netzwerke und Signalstärken suchen, sind Sie bei InSSIDer an der richtigen Adresse. Das Programm zeigt alle WLANs in der Umgebung mit ihrem Namen an (im Fachjargon: mit ihrer SSID, woher auch der Name InSSIDer stammt), liefert die genutzten Funkkanäle und vieles mehr. Kleiner Makel: Inzwischen ist das Tool nicht mehr kostenlos, zumindest in den aktuellen Versionen. Es gibt jedoch noch immer Versionen von InSSIDer, die über drei Jahre alt, aber noch immer kostenlos sind. Für den Heimgebrauch im privaten Bereich reicht das noch immer aus.

    Unter anderem spuckt Ihnen InSSIDer aus, welche Reichweite Ihr WLAN-Netzwerk besitzt, wie hoch das Tempo der Datenübertragung ist, welches Protokoll genutzt wird und vieles mehr. Außerdem erkennen Sie, welche anderen Netzwerke in der Umgebung aktiv sind und Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes dazwischenfunken. Auch unterwegs kann InSSIDer nützlich sein, denn dann erkennen Sie bei öffentlichen WLAN-Netzwerken, ob sie sicher verschlüsselt sind und vieles mehr. Vor allem bei unerklärlichen Phänomenen im Zusammenhang mit Ihrem WLAN kann es sich lohnen, InSSIDer zu installieren und die Umgebung zu prüfen.

  17. CD Burner XP

    Ein echtes Urgestein, das viele Iterationen von Windows überlebt hat, ist CD Burner XP. Im Laufe der Jahre hat sich das Programm jedoch weiterentwickelt und brennt, anders als der Name es vermuten lässt, nicht nur CDs, sondern auch DVDs und Blu-rays. Zusätzlich erstellen Sie damit bootfähige Speichermedien und auch ISO-Images von Inhalten Ihrer Wahl. Die Oberfläche ist spartanisch, aber zweckmäßig und einfach zu bedienen. Mehr als Drag & Drop müssen Sie nicht beherrschen, um CD Burner XP vollständig zu nutzen.

    Da das Brennen von CDs und DVDs heute nicht mehr zum Alltag gehört, empfiehlt es sich, für die wenigen Fälle ein Tool zu nutzen, das keine großartigen Systemressourcen verschwendet. An diesem Punkt kommt CD Burner XP ins Spiel. Alle wichtigen Funktionen sind drin. So erkennen Sie etwa Erfolg oder Misserfolg eines Brennvorgangs, Sie erstellen bei Bedarf Menüs für Video-DVDs oder Blu-rays und sparen sich damit teure Authoring-Software, und bei Audio-CDs justieren Sie die kurze Pause zwischen den einzelnen Songs.


Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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