Windows 10: Virenschutz über Bordmittel

Windows 10: Virenschutz über Bordmittel
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Windows 10: Virenschutz über Bordmittel

© Fotolia/Lagarto Film

Sobald Sie mit Ihrem PC online gehen, ist er Bedrohungen und potenziellen Angriffen ausgesetzt. Der Virenscanner von Windows 10 hilft Ihnen dabei, sich vor Gefahren wirksam zu schützen.

Alles über den Virenscanner von Windows 10

  1. In der Regel läuft die Prüfung auf schädliche Software in Windows 10 automatisch im Hintergrund, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen. Wird ein Virus oder eine andere Schadsoftware von Windows entdeckt, informiert Sie das Desktop-Betriebssystem am Bildschirmrand rechts unten darüber. In den meisten Fällen löscht Windows die Virusdatei oder verschiebt sie in den Quarantänebereich, um sie vom Rest des Systems zu isolieren.

  2. Im Fenster "Windows-Sicherheit" können Sie den Betriebsstatus vom Windows-Virenscanner überprüfen. Hierzu müssen Sie unten links im Windows-Sucheingabefeld "Windows-Sicherheit" eingeben und auf den gleichnamigen Treffer klicken.

  3. Es öffnet sich dann ein neues Fenster, das mehrere große Symbole zeigt. Ist bei "Viren & Bedrohungsschutz" ein grünes Häkchen gesetzt, ist alles in Ordnung.

  4. Wenn Sie möchten, dass Ihr System auf Viren und andere Schadsoftware gezielt geprüft werden soll, müssen Sie einen manuellen Scan ausführen. Hierzu klicken Sie zunächst auf "Viren- & Bedrohungsschutz". Im sich daraufhin öffnenden Fenster klicken Sie auf "Schnellüberprüfung". Ohne weitere Rückfragen startet nun der Scanvorgang.

  5. Ein Statusbalken zeigt Ihnen an, wie weit der Suchvorgang bereits fortgeschritten ist. Warten Sie den Abschluss des Virenchecks ab. Wenn der Scanner fündig wird, informiert Sie Windows, ob die infizierte Datei gelöscht oder in Quarantäne verschoben wurde. Falls keine Schadsoftware erkannt wurde, blendet Windows "Keine aktuellen Bedrohungen" anstelle des Statusbalkens ein.

  6. Die Schnellüberprüfung aus Schritt 4 umfasst nur diejenigen Systembereiche und Dateien, die ein bevorzugtes Ziel von Schadprogrammen sind. Bei Dateien, die normalerweise nicht infiziert werden, findet kein Virencheck statt. Sie können aber auch eine vollständige Überprüfung durchführen lassen. Hierzu müssen Sie den Windows-Virenschutz anweisen, alle Dateien auf der Festplatte zu scannen. Um einen umfassenden Scan auszuführen, müssen Sie auf den blauen Link mit der Bezeichnung "Scanoptionen" klicken. Sie finden ihn unterhalb der Schaltfläche mit der Aufschrift "Schnellüberprüfung".

  7. Das Fenster "Windows-Sicherheit" wird nun erweitert und bietet Ihnen vier Auswahlmöglichkeiten für den Scan an. Um einen umfassenden Virentest auf Ihrem Rechner durchzuführen, müssen Sie auf "Vollständige Überprüfung" klicken.

  8. Die Virensuche starten Sie mit "Jetzt überprüfen". Ein vollständiger Scan dauert jedoch erheblich länger als eine Schnellüberprüfung. Die voraussichtliche Restlaufzeit wird Ihnen bei "Geschätzte verbleibende Zeit" angezeigt. Da die Prüfung im Hintergrund erfolgt, können Sie während des Checks mit Ihrem PC ganz normal weiterarbeiten.

  9. Unter der Schaltfläche "Schnellüberprüfung" sehen Sie jetzt zwei Links. Über "Schutzverlauf" gelangen Sie zu dem Protokoll, in dem sicherheitsrelevante Ereignisse festgehalten werden. Darin werden alle vom Virenscanner gefundenen Schadprogramme protokolliert. Ebenfalls wird eingetragen, ob diese Programme eventuell verschoben oder gelöscht wurden. Unter dem Link "Zulässige Bedrohungen" finden Sie vom Scanner erkannte Schadprogramme, die Sie als unbedenklich markiert haben.hn hat?

Folgende Gründe sprechen für ein zusätzliches Antivirenprogramm

Die integrierte Virenschutz-Bordlösung von Windows 10 ist inzwischen zum vollwertigen Antivirenprogramm herangereift. Auf Drittanbieter-Lösungen können Sie daher getrost verzichten und müssen keinem weiteren Anbieter vertrauen. Jedes Antivirentool greift schließlich tief in das Betriebssystem ein. Auch um die Aktualität des Windows-Scanners müssen Sie sich nicht kümmern, denn Ihr Scanner wird über die Windows-Updates automatisch aktualisiert.

Dennoch gibt es gute Gründe für die Installation eines eigenständigen Virenscanners. Falls Sie einmal einen Virenbefall vermuten, kann ein zusätzlicher Scanner eine große Hilfe sein, weil Ihr Rechner dann zweifach überprüft würde. Neben dem Vorteil des "Vier-Augen-Prinzips" bieten externe Virenschutzprogramme zudem viele Extrafunktionen, die für Sie interessant sein könnten und so nicht im Windows-Virenscanner enthalten sind. Ob AVG Antivirus Free 2019, Avast Free Antivirus 2019 oder Bitdefender Antivirus Free Edition - jedes der drei Antivirenprogramme steht Privatanwendern kostenlos zur Verfügung.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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