E-Mail-Grußformel: Welche Bedeutung steckt dahinter?

Hinterlassen Sie mit der passenden E-Mail-Grußformel immer einen positiven Eindruck.
Bild 1 von 1

Hinterlassen Sie mit der passenden E-Mail-Grußformel immer einen positiven Eindruck.

 © imago_PhotoAlto
21.03.2019 - 16:00 Uhr

Möchten Sie freundliche, liebe, beste oder herzliche Grüße hinterlassen – oder doch nur einen Gruß? Ebenso wie die Anrede in einer E-Mail ist die Wahl der richtigen E-Mail-Grußformel kein einfaches Unterfangen.

Grußformeln werden freier

Grundsätzlich wird eine E-Mail-Grußformel gemäß dem Inhalt der Mail und der Beziehung zum Adressaten gewählt. Doch trotzdem kann es sein, dass man mit einer Grußformel den falschen Eindruck hinterlässt. Denn je nachdem, für welche Branche und welches Unternehmen man arbeitet, kommt nicht jede Grußformel in Frage. Außerdem spielt ebenso die persönliche Sympathie zur Kontaktperson eine Rolle.

Jedoch ist die Standardverabschiedung von „Mit freundlichen Grüßen“ heute vielen zu steif und unpersönlich. Deshalb gestaltet sich die Auswahl akzeptiertet Grußformel mittlerweile kreativer. Denn mit persönlich gestalteten Grüßen möchte man beim Empfänger im Gedächtnis bleiben, da sie Individualität und Authentizität ausstrahlen. Das wirkt sich positiv auf den Sender der E-Mail aus.

Das sagen die E-Mail-Grußformeln aus

  • Mit freundlichen Grüßen:
    Dies ist die klassische Grußformel am Ende einer E-Mail. Beim Erstkontakt ist sie völlig in Ordnung, bei weiterem E-Mail-Kontakt ist sie allerdings wenig originell.
  • Freundliche Grüße:
    Zwar sind diese Grüße ebenso formal wie die eben genannten, aber dennoch etwas moderner.
  • Beste Grüße:
    Dabei handelt es sich um einen guten Mittelwert zwischen zu formalen Grüßen und einer zu persönlichen Verabschiedung.
  • Viele Grüße:
    Wenn man mit einer Person eher informell und öfter via E-Mail korrespondiert, eignet sich diese Grußformel gut.
  • Herzliche Grüße:
    Diese Grüße vermitteln Wertschätzung und können beispielsweise nach einem persönlichen Kontakt versendet werden. Jedoch können Sie nicht für jeden Geschäftskontakt verwendet werden.
  • Liebe Grüße:
    Hat man bereits mehrfach und intensiver zusammengearbeitet, sind solche Grüße angemessen. Sonst sollten sie lieber mit Bedacht verwendet werden.
  • Gruß:
    Wer sehr kurz angebunden ist und es sehr eilig hat, verwendet diese Grußformel. Zu empfehlen ist es aber nicht unbedingt.

  • Mit Ortsangabe wie „Grüße aus Berlin“ oder „Grüße nach Hamburg“:
    Die bessere Wahl ist hierbei, den Empfänger durch die Nennung seines Aufenthaltsortes in die Grußformel mit einzubeziehen, ihn demnach wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Das gilt als aufmerksamer.
  • Mit Bezug auf das Wetter wie „Sonnige Grüße“:
    Diese kann wiederum mit einer Ortsangabe verbunden werden. Signalisiert wird dadurch, dass die Konversation über den reinen Austausch geschäftlicher Informationen hinausgeht, da man sich schon etwas besser kennt.
  • Abkürzungen wie „MfG“ oder „LG“:
    Diese Grußformel sollten Sie lieber nicht verwenden.
    Wenn Sie nicht viel Zeit in Ihren E-Mail-Gruß investieren möchten, können Sie die Abschiedsformel ebenso gut in die Signatur einbinden. Denn eine Abkürzung am Ende wirkt wenig wertschätzend.

    Eine professionelle E-Mail-Signatur können Sie sich zum Beispiel mit einer kostenlosen E-Mail-Adresse von freenet.de erstellen.
  • Wünsche statt Grüße wie „Einen guten Start in die Woche“:
    Wünsche können keine Grußformel ersetzen, aber sie stellen eine gute Möglichkeit dar, die E-Mail persönlicher zu gestalten.

Abwechslung erwünscht

Persönlich wird eine E-Mail-Grußformel erst dann, wenn sie tatsächlich jedes Mal individuell angepasst wird. Beendet man jede E-Mail mit „Herzliche Grüße aus Karlsruhe“ mutieren die einst kreativen Grüße zu einer Standardfloskel, die vor allem für Ihre häufigen E-Mail-Kontakte unpersönlich wirkt. Wechseln Sie also gerne einmal, beziehen Sie besonders schönes oder markant schlechtes Wetter in Ihre Abschiedsgrüße ein oder senden Sie die Grüße spezifisch in eine bestimmte Stadt. Dann wird es sicherlich niemals langweilig.

Englische E-Mail-Grußformeln

Auch mit englischen Geschäftspartnern oder Kunden gilt es, sich an bestimmte Vorgaben der Grußformeln zu halten. Sehr formelle Verabschiedungen sind hier „Yours faithfully“, das dem deutschen „Mit freundlichen Grüßen“ entspricht, ebenso „Yours sincerely“. Ähnlich formell wie „Viele Grüße“ und „Beste Grüße“ sind „Kind regards“ und „Best regards“. Wenn sich die Beziehung auf einer persönlicheren Basis befindet, können auch „Best wishes“ oder „All the best“ gewünscht werden.

Komma oder kein Komma?

Nein, hinter eine Grußformel wird kein Komma gesetzt, ebenso wenig wie Punkt, Ausrufezeichen oder andere Satzzeichen.

Was ist neben der richtigen Grußformel noch wichtig?

Gelernt haben wir, dass es bei der richtigen Grußformel immer auch auf die Beziehung zwischen den Sender und Empfänger ankommt. Insbesondere bei geschäftlichen E-Mails ist eine höfliche Grußformel entscheidend.

Neben der Grußformel sollten Sie jedoch auch auf eine vernünftige E-Mail-Adresse achten, welche Professionalität ausstrahlt und keine Kosenamen beinhaltet.

Mit einer kostenlosen E-Mail-Adresse von freenet.de ist Ihnen mit einem vernünftigen Benutzernamen ein seriöser E-Mail-Auftritt beinahe gesichert.

Quelle: freenet.de
Top-Themen
Nachdem Huawei auf eine schwarze Liste der US-Regierung gekommen ist, schränken Google und andere amerikanische ...mehr
Ein erster Unfallbericht zu einem tödlichen Tesla-Crash im März wirft neue Fragen zum Assistenzsystem Autopilot auf.mehr
Einfache Formen künstlicher Intelligenz kommen heute an vielen Orten zum Einsatz. Diese Beispiele sind allerdings ...mehr
Ähnliche Artikel
Anzeige
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.