AirPods mit Android-Smartphones verwenden

AirPods mit Android-Smartphones verwenden
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AirPods mit Android-Smartphones verwenden

© IDG
30.11.2018 - 11:18 Uhr

Apples AirPods-Kopfhörer lassen sich nicht nur mit iPhones, sondern auch mit Android-Geräten nutzen. Wir zeigen Ihnen, wie das geht und was Sie dabei beachten müssen.

Apple hat mit den AirPods schicke und gut klingende In-Ear-Kopfhörer auf den Markt gebracht. So mancher Besitzer eines Android-Smartphones schaut vielleicht etwas neidisch auf die drahtlosen Gadgets. Schließlich gilt es weithin als bekannt, dass Apple mit seinen Produkten ein geschlossenes System aufbaut, in dem fast nur die Artikel des Apfelkonzerns - und wenige autorisierte Gadgets - miteinander funktionieren. Glücklicherweise sind die AirPods da eine Ausnahme. Denn sie lassen sich auch mit Smartphones nutzen, auf denen nicht Apples Betriebssystem iOS, sondern Android läuft.

Apple AirPods mit Android nutzen - So geht es!

  1. AirPods mit einem Android-Smartphone verbinden

    Eine wichtige Voraussetzung für die Verbindung der AirPods mit einem Android-Smartphone ist, dass das Gerät Bluetooth 4.2 unterstützt. Das sollte allerdings bei aktuellen Modellen kein Problem sein. Um die Verbindung herzustellen, wählen Sie im Bereich "Einstellungen" die Option "Bluetooth-Geräte" und halten an den AirPods gleichzeitig den Reset-Knopf gedrückt, der sich im hinteren Bereich des Gehäuses befindet.

    Wenige Sekunden später sollte auf dem Display Ihres Smartphones der Eintrag "AirPods" erscheinen - wenn das nicht der Fall ist, wiederholen Sie den Vorgang. Nun sind die AirPods mit dem Smartphone verbunden und lassen sich wie speziell für Android konzipierte Kopfhörer verwenden.

  2. Einstellungen für die AirPods vornehmen

    Wer die AirPods genauer auf seine Ansprüche abstimmen möchte, kann im Bereich "Einstellungen" diverse Einträge vornehmen. Das ist teilweise aber nur bei aktuelleren Android-Versionen möglich, die die AirPods nicht nur als verbundenes Bluetooth-Gerät, sondern auch als Kopfhörer erkennen. Hier lässt sich nicht nur der Name der AirPods modifizieren - praktisch, wenn mehrere Personen in Ihrer Umgebung die gleichen Kopfhörer nutzen - sondern auch festlegen, für welche Zwecke Sie die AirPods verwenden möchten. Vielleicht sollen die AirPods ja nur zur Wiedergabe von Musik und Hörspielen dienen, während Sie Anrufe lieber direkt über Lautsprecher und Mikrofon des Smartphones führen. Testen Sie hier am besten so lange, bis Sie die für Ihre Ansprüche optimalen Einstellungen gefunden haben.

  3. Mehr Komfort durch Signale und Tipp-Gesten

    Auch Android-Nutzer profitieren mit den AirPods vom hohen Komfort, für die viele Apple-Produkte bekannt sind. Das beginnt beim Ton, durch den die Kopfhörer ihre Einsatzbereitschaft signalisieren und reicht bis zur zweifachen Tippgeste, mit der sich die Wiedergabe von Musik oder Hörbüchern stoppen und anschließend wieder starten lässt. Als Wiedergabequelle lassen sich beispielsweise Google Play Musik, Spotify oder Youtube nutzen.

  4. Batteriestatus im Auge behalten

    Wer nicht irgendwann mit unbrauchbaren Ohrhörern dastehen möchte, sollte den Ladestand seiner AirPods im Auge behalten. Zwar geben Apples In-Ears standardmäßig akustische Warnungen bei einem Ladestand von fünf bis zehn Prozent, aber das geht noch aussagekräftiger und komfortabler. Deshalb bietet Apples Betriebssystem iOS für die AirPods ein praktisches Akku-Widget, mit dem Nutzer den genauen Ladestand der AirPods immer im Blick haben. Android verfügt von Hause aus leider nicht über ein solches Hilfsmittel. Allerdings lässt sich dieses über den Play Store nachrüsten. Eine Möglichkeit ist hier die App " AirBattery", die nach dem Einrichten AirPods-Besitzer über den Ladezustand der Ohrhörer und der Ladehülle informiert.

  5. Google Assistant mit Airpods nutzen

    Was Siri für das iPhone ist, ist der Google Assistant für Android-Geräte. Mit Android-Bordmitteln lässt sich der smarte Assistent aber nicht mit den AirPods nutzen. Abhilfe schafft auch hier eine App - etwa " Assistent Trigger". Diese gibt es in der Basisversion sogar gratis. Wer jedoch Wert auf alle Features legt, kommt um den Kauf der Pro-Version nicht herum. Immerhin ist hier der Preis von 1,99 Euro recht moderat.

  6. Ohrhörer einzeln nutzen

    Manchmal - etwa bei Hörbüchern - muss es nicht unbedingt Stereosound sein, sodass ein einzelner Ohrhörer genügt. Das geht zwar nicht mit allen drahtlosen In-Ear-Kopfhörern, mit den AirPods jedoch problemlos. Setzen Sie einfach einen AirPod in das gewünschte Ohr, verstauen Sie den anderen in der Ladehülle und schließen Sie diese. Jetzt lässt sich der aktive AirPod problemlos als Mono-Ohrhörer nutzen.

  7. Lightning-USB-Kabel als Zubehör-Überraschung

    Last but not least bietet Apple mit den AirPods eine Überraschung. Zum Lieferumfang gehört nämlich auch ein Adapter-Kabel, das auf der einen Seite einen USB-A-Anschluss und auf der anderen Seite einen Lightning-Stecker besitzt. Das verrät weder die Verpackung noch der Apple Store. In Zeiten, in denen auch Premiumhersteller mit kostenfreien Adaptern und Kabeln geizen, verdient sich Apple hier auf jeden Fall einen kleinen Pluspunkt.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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