Überblick: Das sind die besten Raspberry-Pi-Alternativen

Überblick: Das sind die besten Raspberry-Pi-Alternativen
Auch andere Mütter haben schöne Töchter: Wir haben für Sie die fünf besten Raspberry-Pi-Alternativen zusammengestellt!
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Überblick: Das sind die besten Raspberry-Pi-Alternativen

Auch andere Mütter haben schöne Töchter: Wir haben für Sie die fünf besten Raspberry-Pi-Alternativen zusammengestellt!

© Cubieboard.org

Anderswo gibt es auch gute Möglichkeiten: Mehr CPU, viel mehr RAM, weitere Anschlüsse - der Raspberry Pi ist nicht das einzige Modell auf dem Markt.

Mit der Raspberry Pi hat alles angefangen, daran dürfte niemand zweifeln. Und vor allem Arduino hatte einen Vorteil durch das plötzliche Interesse. Dennoch sind die beiden bekanntesten Marken noch lange nicht die einzigen Single Board Computer (SBC), die im Handel zu haben sind.

Hier die besten Raspberry-Pi-Alternativen:

  • BeagleBoard

    Wie das Cubieboard und das RIoTboard ist das BeagleBoard Open Hardware. Einerseits heißt das, dass jedermann es herstellen dürfte, andererseits aber auch, dass es in technischer Hinsicht sehr gut dokumentiert ist. BeagleBoard verfügt nur über recht wenige Anschlüsse und arbeitet mit einem ARM-Cortex-A8-Kern mit 720 MHz sowie einem kargen 256 MB Arbeitsspeicher. Immerhin ist der einzige USB-Port als OTG angelegt und Audio-in sollte erwähnt werden. Für normale Hobby-User ist das Original BeagleBoard vor allem durch das Fehlen eines Netzwerkanschlusses nur begrenzt interessant.
  • Intel Galileo

    Das System von Galileo ist kein unmittelbarer Konkurrent zum Raspberry, was z. B. durch einen fehlenden Videoausgang deutlich wird. Das offene System, das im Laden 58,91 Euro kostet, kann besonders mit einigen sehr professionellen Features aufwarten. Zum Beispiel mit dem 400-MHz-Prozessor, der Pentium-kompatibel ist und selbst Windows zum Laufen bringt. Auch der Mini-PCI-Express-Steckplatz muss erwähnt werden, der eine ganze Reihe von Erweiterungen gestattet. Ein sehr weites Einsatzfeld wird dadurch eröffnet, dass Galileo im Hinblick auf die Soft- bzw. Hardware voll kompatibel zum Arduino-Universum ist.
  • Arduino und Intel Edison

    Der Edison, der lediglich ein paar Zentimeter klein ist, wird von einem 500-MHz-Dualcore-Atom-Prozessor angetrieben und ist vor allem für die Entwicklung mobiler und vernetzter Geräte (Internet of Things) konzipiert. Der Rechen-Zwerg verfügt darüber hinaus über eine 100-MHz-Quark-CPU, die realtime-fähig ist. Auf diese Weise kann Edison zwei Betriebssysteme betreiben: Für Quark ist FreeRTOS vorgesehen und auf der Atom-CPU läuft wieder Yocto.
  • Cubieboard 3 - Cubietruck

    Das auch als Cubietruck bezeichnete Cubieboard 3 kann mit den vorherigen Systemen keinesfalls verglichen werden. Es ist eigentlich ein vollwertiger Desktop-Rechner auf einer einzigen Platine. Das System, das ebenfalls offen ist, verfügt über so ziemlich alle Anschlüsse, die das Herz begehrt: Ethernet, WLAN, VGA, USB, USB-OTG, HDMI, Bluetooth, SPDIF und tatsächlich sogar einen waschechten SATA-Port. Darüber hinaus gibt es ganze 2 GB RAM, 8 GB internen Speicher, einen 1-GHz-ARM-Cortex-A8 und selbstverständlich sind auch die obligatorischen GPIOs vorhanden, sodass sich Cubietruck sowohl als Entwicker-/Bastler-System als auch als schlanker Linux-Desktop bestens eignet. Im Preis von 88,95 Euro sind verschiedene Anschlusskabel und ein Gehäuse enthalten.
  • RIoTboard MCIMX6 SOLO

    Wie die Bezeichnung es bereits besagt, das RIoTboard ist angetreten, das Internet of Things (IoT) zu revolutionieren. Dabei handelt es sich jedoch weniger um ein Cubieboard als um ein Vielzwecksystem. Und es ist mit 77,35 Euro etwas preiswerter. Trotzdem setzt es auf den 1-GHz-ARM-Cortex-A9-Kern im i.MX6-SOLO-Chip. Das innovative Gerät muss sich allerdings bei RAM und internem Speicher jeweils mit 50 % der Cubietruck-Werte zufriedengeben. Sämtliche wichtigen Anschlüsse wie HDMI, Ethernet, 4 x USB und GPIO sind vorhanden. Besonders der analoge Audio-in-Port sowie gleich zwei Kartenanschlüsse für Micro-SD bzw. für SD sind vorhanden. Der Community-Faktor könnte zum Problem werden, denn das RIoTboard ist unter Umständen zwar technisch interessant, hat sich aber nicht in der Breite durchgesetzt. Es ist schon bemerkenswert, dass es noch nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag gibt.

Es gibt eine ganze Reihe von Alternativen. Wir präsentieren Ihnen in unserem Artikel ganz kompakt einige interessante Boards und deren Verwendungsmöglichkeiten. Schon vorab: Dank guter Endnutzerdokumentation und etlicher vorkonfigurierter Images lässt sich der Raspi auch ohne Vorkenntnisse als preiswerte Hardware für Projekte wie einen Medienserver einsetzen. Ähnliches können die hier vorgestellten Systeme nicht leisten. In erster Linie dürften Produkte wie der Intel Edison für Entwickler von Interesse sein. Dagegen könnte ein Cubieboard selbst einen kompletten Office-Rechner ersetzen.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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