Tipps und Tricks für LibreOffice

Tipps und Tricks für LibreOffice
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Tipps und Tricks für LibreOffice

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Sie wollen die Funktionen von LibreOffice kennenlernen? Wir stellen Ihnen nützliche Tipps und Tricks im Umgang mit Texten und Tabellen unter LibreOffice vor.

LibreOffice ist die kostenlose Alternative zu den bekannten Office-Programmen wie Word, Excel oder Powerpoint. Grundsätzlich ist die Handhabung sehr ähnlich, es gibt jedoch einige Kniffe, die LibreOffice-Nutzer kennen sollten.

Wir zeigen die besten Tipps für LibreOffice

  1. Der erste Kontakt mit LibreOffice

    LibreOffice verfügt über ein Menü-System, über das Sie unter anderem Zugriff auf Writer, Calc und Impress haben. Die intuitive Handhabung erweist sich hierbei als sehr angenehm. Im Folgenden lernen Sie zentrale Bestandteile der Arbeitsumgebung des LibreOffice Writers kennen.

    1. Rufen Sie zunächst per Doppelklick auf das LibreOffice Symbol den Writer auf. Alternativ können Sie den Startmenü Eintrag "LibreOffice 6.1 -> LibreOffice" aufrufen. Hier finden Sie unter dem Punkt "Erstellen" die Option "Writer Textdokument". Sie sparen jedoch eine Menge Zeit, wenn Sie das Startmenü aufrufen und dort "LibreOffice 6.1 -> LibreOffice Writer" anklicken.
    2. Im Programmfenster von Writer, Calc und Impress finden Sie im oberen Bereich eine Menüleiste. Unterhalb dieser Leiste befinden sich noch weitere Symbolleisten, in denen Sie Icons finden, die zum Aufrufen spezieller Programmfunktionen gebraucht werden. Es ist möglich, diese zusätzlichen Symbolleisten auszublenden. In einigen Fällen bietet das vorhandene Fenster nicht genug Platz, um alle Symbole anzuzeigen. In solchen Situationen zeigt LibreOffice das Zeichen ">>" auf der rechten Seite an. Wenn Sie auf dieses Zeichen klicken, zeigt Ihnen das Programm alle bisher ausgeblendeten Symbole an.
    3. In der obersten Symbolleiste sehen Sie einige Standardsymbole, die sowohl in Writer als auch in Calc und Impress benötigt werden. Hierzu gehören unter anderem "Öffnen", "Speichern" und "Drucken". Die Inhalte der anderen Symbolleiste dienen dazu, vorhandene Elemente und Eingaben zu formatieren. Je nachdem, ob Sie einen Text verfassen oder eine Grafik erstellen, sehen Sie hier jeweils andere Symbole.
    4. Sie haben die Möglichkeit, diese beiden Symbolleisten und auch die zur Verfügung stehenden Paletten abzudocken. Sie bewegen sich dann frei innerhalb des Dokuments und können flexibel genutzt werden. Wenn Sie diese Funktion testen möchten, geben Sie einen Text ein und klicken anschließend innerhalb der oberen Symbolleiste auf den kleinen Pfeil, der nach unten zeigt. Sollte dieser nicht angezeigt werden, muss zunächst auf das Symbol ">>" geklickt werden. In der Farbpalette, die nun auftaucht, klicken Sie auf die gepunktete Linie. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Linie in den Arbeitsbereich. Wenn die Palette geschlossen werden soll, genügt ein Klick auf "X".
    5. Es ist möglich, eine Symbolleiste von ihrem ursprünglichen Ort zu lösen und flexibel einzusetzen. Hierfür müssen Sie auf die gepunktete Linie am linken Rand klicken. Wenn Sie die Maustaste gedrückt lassen, können Sie die Leiste frei bewegen und an einem von Ihnen gewünschten Ort andocken. Ebenso ist es möglich, die Leiste wieder an ihren Ursprungsort zurückzuziehen.
    6. Der Writer verfügt über eine Statusleiste, die sich unten befindet. Hier finden Sie verschiedene Informationen zu dem Dokument, das Sie gerade bearbeiten. Hierzu gehören unter anderem die Seitennummer sowie die Seitenanzahl. Auch die Menge an Wörtern und Zeichen ist hier zu finden. Wenn Sie Änderungen an einem Dokument vornehmen, sollten Sie diese direkt speichern. Solange das noch nicht geschehen ist, befindet sich in der Statusleiste ein Diskettensymbol in roter Farbe. Dieses weist Sie darauf hin, dass noch keine Speicherung vorgenommen wurde. Wenn Sie auf das Symbol klicken, wird das Dokument gespeichert. Die anderen Bereiche der Statusleiste können Sie ebenfalls anklicken und hierdurch nutzen.
    7. Auf der rechten Seite befindet sich ein Schieberegler, mit dem sie den Maßstab des Dokuments beeinflussen können. Hierdurch wird die Ansicht größer oder kleiner. Zudem sehen Sie hier ein einen Prozentwert, mit dessen Hilfe Sie den Ansichts-Dialog aufrufen können.
    8. Über "Ansicht -> Navigator" öffnen Sie den Navigator. Alternativ können Sie auch einfach die F5 Taste nutzen. Über den Navigator haben sie Einfluss auf die Überschriften, den Textrahmen, die Bilder, die Tabellen, die Kommentare Und weitere Besonderheiten des Dokuments. Um zu einem bestimmten Element innerhalb des Dokuments zu gelangen, genügt ein Doppelklick.
    9. Wenn Sie die Seitenleiste öffnen wollen, können Sie dies über "Ansicht - Seitenleiste" tun oder Steuerung F5 nutzen. Die Seitenleiste zeigt Ihnen, welche Eigenschaften und Formatierungen die einzelnen Elemente des Dokuments haben. Auf Wunsch können Sie hier Änderungen vornehmen.

  2. Der Umgang mit Formatierungszeichen

    Um Leerzeichen, Tabulatoren und Zeilenumbrüche verwenden zu können, arbeitet LibreOffice mit unsichtbaren Formatierungszeichen. Hierzu gehören zum Beispiel Punkte oder ein umgedrehtes "P". Gelegentlich ist es für die Überarbeitung eines Textes sinnvoll, diese Formatierungszeichen zu sehen. Das ist über einen Klick auf das Icon mit dem auf dem Kopf stehenden "P" möglich. So stellen Sie sicher, dass die von Ihnen gewählten Formatierungen bei Überarbeitungen erhalten bleiben. Die Formatierungszeichen sind zwar zu sehen, werden aber nicht mit ausgedruckt. Wenn Sie das Icon erneut anklicken, werden die Formatierungszeichen wieder unsichtbar.

  3. Die Erstellung von Textdokumenten und der Einsatz von Vorlagen

    Für die Erstellung eines Textes rufen Sie zunächst ein neues, leeres Dokument auf. Hier können Sie direkt den von Ihnen gewünschten Text eingeben. Es ist wichtig, dass Sie sowohl bei Zwischenschritten als auch nach Fertigstellung des Dokuments auf "Speichern" klicken. Auf diese Weise speichern Sie die Datei ab und sorgen dafür, dass die vorhandenen Inhalte immer zur Verfügung stehen.

    1. Wenn sie LibreOffice Writer aufrufen, sehen Sie zunächst ein leeres Blatt. Hier steht es Ihnen offen, direkt mit der Texteingabe zu beginnen. Ebenso besteht die Möglichkeit, den LibreOffice Schnellstarter zu nutzen. Das ist über "Writer -> Textdokument" möglich. Jetzt bekommen Sie ein weißes Blatt angezeigt, In dass sie Text einfügen können.
    2. Selbst wenn sie noch an einem Dokument arbeiten, können Sie bereits ein neues aufrufen. Das erlaubt das parallele Arbeiten mit zwei verschiedenen Dokumenten. Hierfür gehen Sie die Schritte "Datei -> Neu -> Textdokument". Sie bekommen direkt ein leeres Dokument angezeigt, in dass sie Ihren Text eingeben können.
    3. Wenn Sie beim Erstellen eines neuen Dokuments Zeit sparen wollen, legen Sie es über die Symbolleiste an. Hierfür klicken Sie auf das Icon, das wie ein Blatt aussieht. Ebenso ist es möglich, ein neues Dokument über die Tastatur zu erstellen. Hierfür gibt es die Tastenkombination Strg-N.
    4. Ihnen stehen im Writer unterschiedliche Dokumentvorlagen zur Verfügung. Das erleichtert beispielsweise die Erstellung von Briefen oder Tagesordnungen. Zu diesen Vorlagen gelangen Sie über "Datei -> Assistenten". Der Assistent hilft Ihnen dabei, Schritt für Schritt ein Dokument zu erstellen, dass sich für Ihren Verwendungszweck eignet. Bei der Erstellung eines Briefes entscheiden Sie beispielsweise zunächst, ob sie einen Geschäftsbrief oder einen privaten Brief erstellen wollen. Anschließend haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Designs. Bei einem Geschäftsbrief sind das zum Beispiel "Büro", "Elegant" oder "Modern". In einem nächsten Schritt legen Sie dann unter anderem Elemente wie "Logo", "Absenderadresse im Kuvertfenster" oder "Falzmarken" fest. Nun haben Sie die Möglichkeit, die Anschriften von Absender und Empfänger in das Dokument einzufügen. Falls sich das für Ihre Zwecke anbietet, können Sie zudem eine Fußzeile anlegen. Die erstellte Vorlage, speichert der Assistent so ab, dass Sie diese auch bei zukünftigen Briefen verwenden können.
    5. Wenn Sie eine der Vorlagen nutzen wollen, die Sie unter Punkt 4 mit dem Assistenten erstellt haben, gehen Sie die Schritte "Datei -> Dokumentvorlagen -> Vorlagen verwalten". Über die Tastatur gelangen Sie mittels Strg-Shift-N in diesen Bereich. Neben den von Ihnen erstellten Vorlagen finden Sie hier noch eine Reihe weiterer Vorlagen. Per Doppelklick wählen Sie die Vorlage aus, die Sie bei der Erstellung eines neuen Dokuments nutzen möchten.
    6. Wenn Sie sich bei den Vorlagen befinden, können Sie den unten links befindlichen Bereich "Online-Vorlagen durchstöbern" nutzen. Hierdurch wird automatisch die Adresse extensions.libreoffice.org/templates aufgerufen. Hier finden Sie weitere Vorlagen, die Sie nutzen können. Wenn Sie in der rechten Spalte "Notes" auswählen und links "Aushang mit Abreißzettel" anklicken, haben Sie die Möglichkeit, die verschiedenen Vorlagen auszuprobieren. Hier finden Sie einen Link mit einem grünen Pfeil. Wenn Sie darauf klicken, wird die jeweilige Vorlage heruntergeladen. Wenn Sie im Explorer doppelt auf die Datei klicken, wird sie automatisch im Writer geöffnet.
    7. Um ein von Ihnen erstelltes Dokument zu speichern, gehen Sie die Schritte "Datei -> Speichern". Wenn Sie Das Dokument zum ersten Mal speichern, fragt Sie der Writer nach dem Ort, an dem das Dokument hinterlegt werden soll. Zudem werden Sie dazu aufgefordert einen Dateinamen anzugeben. Während der Arbeit ist es ratsam, das Dokument immer wieder zwischenzuspeichern. Besonders praktisch ist das über Strg+S möglich. Ebenso können Sie das Icon zum Speichern in der Symbolleiste verwenden.
    8. Ein Feature von LibreOffice besteht darin, regelmäßige Sicherheitskopien eines Dokuments zu erstellen. Das erfolgt vollautomatisch und sorgt dafür, dass keine wertvollen Daten verloren gehen. Um dieses Feature zu aktivieren, rufen Sie "Extras ->Optionen -> Laden/Speichern -> Allgemein -> Sicherungskopie immer erstellen" auf.
    9. In der Symbolleiste finden Sie ein Icon, das wie ein Ordner aussieht. Hierdurch können Sie Dokumente öffnen, die Sie gespeichert haben. Ebenso ist es möglich, die Tastenkombination Strg+O oder "Datei öffnen" zu nutzen.

  4. Eine andere Schriftart wählen

    Standardmäßig arbeitet der LibreOffice Writer mit der Schriftart "Liberation Serif". Diese hat ein ähnliches Design wie die weit verbreitete Times-Schrift. Wenn Sie eine andere Schriftart bevorzugen, können Sie das ganz leicht tun. Wählen Sie hierfür "Extras -> Optionen" aus. In der linken Spalte finden Sie nun ein Pluszeichen. Wenn Sie hierauf klicken, finden Sie "Grund Schriftarten (westlich)". Hier haben Sie die Möglichkeit, die Standardschriftart zu verändern und auch Anpassungen an der Schriftgröße vorzunehmen. Diejenige Schriftart, die Sie unter "Standard" festlegen, wird in Zukunft bei allen neuen Dokumenten als Standardschrift verwendet. Ebenso ist es möglich, spezielle Schriftarten für Überschriften, Listen oder Beschriftungen zu verwenden.

  5. Die Anfertigung von Tabellen

    Tabellen dienen im Writer dazu, Inhalte besonders übersichtlich darzustellen. Hierzu stehen Ihnen verschiedene Zeilen und Spalten zur Verfügung.

    1. Für die Erstellung einer Tabelle wählen Sie zunächst in der Symbolleiste "Tabelle einfügen" aus.
    2. Jetzt wird Ihnen das Tabellen Symbol angezeigt und Sie sehen ein Raster, dass sie für eine neue Tabelle nutzen können. Verwenden Sie den Mauspfeil, um im Raster die Anzahl der horizontalen und vertikalen Zeilen und Spalten festzulegen, über die Ihre Tabelle verfügen soll. Neben dem Mauspfeil sehen Sie immer genau, wie viele Zeilen und Spalten für die Tabelle angelegt werden. Eine Tabelle mit 7 Spalten und 8 Zeilen bietet sich beispielsweise an, um für jeden Wochentag bestimmte Einträge vorzunehmen.
    3. Eine Alternative bei der Erstellung einer solchen Tabelle besteht darin, die Schritte "Tabelle -> Tabelle einfügen" zu gehen. Hier finden Sie Felder zu den Spalten und Zeilen vor und können die von Ihnen gewünschte Anzahl eingeben. Ebenso ist es möglich, über die Pfeile den Wert für die Zeilen und Spalten auszuwählen.
    4. Unter "Formatvorlage" finden Sie eine Vielzahl an Vorlagen für Tabellenlayouts, die Sie nutzen können. Die Formatierungen der jeweiligen Tabelle werden automatisch vom Writer durchgeführt. Über "Einfügen" wird die Tabelle nach den von Ihnen vorgegebenen Kriterien erstellt.
    5. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, konkrete Werte oder Inhalte in die Zeilen und Spalten einzugeben. Klicken Sie zu diesem Zweck mit dem Mauspfeil in die Zelle, in die Sie etwas hineinschreiben wollen. Mit Hilfe der Tabulatortaste ist es Ihnen möglich, direkt zur nächsten Zelle zu springen.
    6. Gelegentlich fällt einem erst später auf, dass man eine bestimmte Zeile oder Spalte für eine Anzahl an Werten vergessen hat. In diesem Fall ist es nicht nötig die Tabelle komplett neu zu erstellen. Stattdessen können Zeilen und Spalten an jeder gewünschten Stelle eingefügt werden. Bewegen Sie zu diesem Zweck den Mauszeiger an genau die Stelle, an der die Zeile oder Spalte eingefügt werden soll. Klicken Sie nun auf die rechte Maustaste. Im Kontextmenü finden Sie "Einfügen". Hier ist es Ihnen möglich, Zeilen oder Spalten einzufügen. Ebenso können Sie die Funktion "Löschen" nutzen, um eine überflüssige Zeile oder Spalte zu entfernen.

  6. Nummerierungen und Listen nutzen

    Im Namen der Übersichtlichkeit ist es häufig sinnvoll, die Absätze eines Textes zu nummerieren oder vorhandene Informationen mit Hilfe von Aufzählungszeichen anschaulich zu präsentieren.

    1. Nummerierungen helfen dabei, zu zeigen, dass Daten eine bestimmte Reihenfolge haben. Eine Nummerierung beginnt immer bei 1. und ist fortlaufend. Der Writer ist in der Lage, Listen sowohl während des Verfassens als auch im Anschluss zu nummerieren. Für eine anschließende Bearbeitung ist es nötig, die gewünschten Absätze vor der Nummerierung zu markieren. Anschließend wählen Sie in der Symbolleiste "Nummerierte Liste umschalten" aus.
    2. In einem weiteren Schritt entscheiden Sie dann, welche Art von Nummerierung Sie nutzen wollen. Neben arabischen Zahlen stehen auch römische Ziffern und alphabetische Nummerierungen zur Auswahl. Nach der Auswahl wird die gewünschte Zahl direkt zu dem dazugehörigen Absatz geschrieben. Beim Betätigen der Enter-Taste, wird die Liste automatisch fortgesetzt und die nächste Zahl vor den Absatz gesetzt.
    3. Weitere Hilfsmittel bei der Strukturierung von Listen und Texten sind Bindestriche, Pfeile und Bullets. Auch hier ist es möglich, den Text direkt beim Schreiben mit solchen Zeichen zu versehen, oder sie erst im Nachhinein einzufügen, indem Sie die gewünschten Bereiche markieren. In der Symbolleiste wählen Sie dann "Aufzählungszeichen umschalten". Hier stehen Ihnen dann verschiedene Aufzählungstypen zur Auswahl.
    4. Wenn Sie die Enter-Taste oder die Rücktaste zweimal betätigen und den zuletzt erstellten Eintrag der Liste entfernen, beenden Sie die Liste beziehungsweise Nummerierung. Ebenso ist es möglich, den Punkt "Nummerierte Liste umschalten" oder "Aufzählungszeichen umschalten" zu betätigen.

  7. Vorhandene Nummerierungen oder Aufzählungen entfernen

    Es ist ohne großen Aufwand möglich, eine vorhandene Nummerierung oder Aufzählung zu entfernen. Hierfür müssen Sie den Bereich in Ihrem Dokument markieren, aus dem die Nummerierung oder Aufzählung entfernt werden soll. In einem weiteren Schritt wählen Sie in der Symbolleiste dann "Nummerierte Liste umschalten" oder "Aufzählungszeichen umschalten" aus. Manchmal passiert es, dass eine Nummerierung nicht mehr richtig funktioniert, wenn Text aus der Zwischenablage eingefügt wird. Für einen solchen Fall empfiehlt es sich, die Nummerierung vor dem Einfügen zu deaktivieren und sie erst nach der erfolgreichen Erstellung des Textes wieder einzufügen. Hiernach sind die einzelnen Absätze wieder korrekt durchnummeriert.

  8. Der Einsatz von Absatz- und Zeichenformaten

    Formatvorlagen sind hilfreich, um ein Dokument einheitlich und professionell erscheinen zu lassen. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn sehr lange Texte wie Bücher oder Seminararbeiten zu verfassen sind. Die Formatvorlagen geben einem Dokument einen einheitlichen Look. Die große Stärke von Formatvorlagen besteht darin, dass sie gezielt auf bestimmte Textteile angewendet und bei Bedarf auch wieder verändert werden können. Eine Veränderung an der Formatierung ist dann mit nur einem einzigen Schritt möglich. Wenn zum Beispiel die Zwischenüberschriften des Textes zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr nur Fett sondern auch unterstrichen sein sollen, muss lediglich die entsprechende Einstellung in der Vorlage vorgenommen werden. Anschließend passt der Writer die vorgenommenen Änderungen an alle Überschriften des Dokuments beziehungsweise an der von Ihnen getroffene Auswahl an.

    1. Im Writer befinden sich standardmäßig bereits verschiedene Formatvorlagen. Diese sind beispielsweise mit einer Überschrift, Listen oder Kopf- und Fußzeilen versehen. Gehen Sie mit dem Cursor zu dem Absatz, bei dem die Formatvorlage angewendet werden soll, und klicken Sie anschließend im Menü auf "Vorlagen". Hier können Sie dann die Vorlage auswählen, die sich für Ihr Dokument anbietet.
    2. Deutlich schneller geht das, wenn Sie die Formatvorlagen über die Seitenleiste auswählen. Das ist über "Ansicht-Formatvorlagen" oder mittels der F11 Taste möglich. Nun können Sie doppelt auf die Vorlage klicken, die Sie verwenden wollen. Es ist möglich, die hierfür verwendete Leiste etwas schmaler zu machen, sodass sie auf dem Monitor nicht zu viel Platz einnimmt.
    3. Wenn keine der vorhandenen Formatvorlagen Ihren Ansprüchen genügt, können Sie diese anpassen. Klicken Sie hierfür auf die Vorlage, die sie bearbeiten wollen. Anschließend wählen Sie im Menü den Punkt "Ändern" aus. Nun bekommen Sie ein Fenster angezeigt, in dem verschiedene Schriftarten und Schriftgrößen sowie Abstände und Einzüge definiert werden können. So legen Sie eine individuelle Formatvorlage fest.
    4. Wenn Sie die Formatvorlage erstellt und ausgewählt haben, wendet der Writer sie auf das gesamte Dokument oder alle markierten Textteile an.
    5. Wenn sie für einen bestimmten Zweck eine Formatvorlage immer wieder benötigen, können Sie diese leicht erstellen und speichern. Wählen Sie hierfür mit dem Cursor einen Teil Ihres Dokumentes aus, der bereits in Schriftart, Farbe, Abständen und anderen Dingen Ihren Anforderungen entspricht. Der Writer nimmt diese unterschiedlichen Einstellungen auf und nutzt diese für die Formatvorlage. Nun können Sie in der Symbolleiste Das "A" und das Pluszeichen auswählen. Hier können Sie Ihrer Formatvorlage einen Namen geben und diese anschließend abspeichern.
    6. Nun können Sie die von Ihnen erstellte Formatvorlage verwenden. Diese finden Sie auch in der Seitenleiste oder wenn Sie die F11 Taste betätigen. Wählen Sie nun einen Teil Ihres Dokumentes aus, auf den die von Ihnen erstellte Vorlage angewendet werden soll. Anschließend klicken Sie doppelt auf die Vorlage.

  9. Vorlagen für Absätze und Zeichen

    Im Writer stehen Ihnen Absatzvorlagen und Zeichenvorlagen zur Verfügung, mit diesen ist es möglich, größere Textteile einheitlich zu gestalten. Zeichenvorlagen sorgen zudem für ein einheitliches Bild bei Wörtern und Begriffen. In der Seitenleiste finden Sie die verschiedenen Formatvorlagen oder sie nutzen die F11-Taste. Eine von Ihnen ausgewählte Absatzvorlage wird solange verwendet, bis sie mit der Enter-Taste eine Zeilenschaltung vornehmen. Hierbei wird eine Zeichenvorlage solange verwendet, bis sie durch eine andere ersetzt wird. Die Vorlage wird vom Reiter lediglich auf den markierten Bereich des Dokuments angewendet. Das bedeutet, dass alle Bereiche, die sie nicht markieren, auch nicht von der Zeichenvorlage betroffen sind.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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